Forum: Wirtschaft
Vorzeitiger Ruhestand: Schon 50.000 beantragen Rente mit 63
DPA

Die Generation 60 plus begeistert sich für die Rente mit 63. Bereits mehr als 50.000 Arbeitnehmer haben einen Antrag auf vorgezogenen Ruhestand gestellt.

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Dirk Ahlbrecht 08.07.2014, 18:38
60.

Zitat von hanstreffer
Welche Erträge denn? EON Mitarbeiter und EON-Rentner zahlen 30 Prozent des Strompreises, den EON Kunden zahlen. Die Erträge sind doch subventioniert worden durch Monopolstrukturen und das Wegbrechen bedeutet EON ist nicht wettbewerbsfähig. Wo sind denn die Milliardengewinne geblieben? Warum sind die weg und nicht in der Energiewende?
Ich denke, hanstreffer, hier ist nicht das geeignete Forum um über die Sinnhaftigkeit des EEG zu diskutieren - dazu gibt es andere Foren. Aber zu behaupten, auch und gerade vor dem Hintergrund der planwirtschaftlichen Gestaltung des EEG, Unternehmen wie e.on seien Monopolisten, ist ein Witz.

Die Erneuerbaren haben kein marktfähiges Produkt. An diesem Punkt müsste jede Diskussion beginnen; vor allem dann, wenn Sie hier den Vorwurf der Monopolbildung, der so eben nicht stimmt, ins Spiel bringen.

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insideman 08.07.2014, 18:39
61.

Und ich meine sehr wohl Jahrgang 1951, auch in den 60ern wurde man noch von der Schule geholt um arbeiten zu gehen wenn man 4-5 Geschwister hatte und damals war das bei weitem nicht so selten wie heute. Mein Vater hatte 4 Geschwister und da war es völlig normal mit 15 in die Lehre geschickt zu werden.

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bremen-pit 08.07.2014, 18:48
62. .... mit Verlaub, lieber tropfstein

Zitat von tropfstein
Die jungen Familien, die ihre Kinder versorgen, denen immer gesagt wurde, ihr müsst zusätzlich vorsorgen, denn für euch reicht es nicht, die nie und nimmer ien Rente mit 65 bekommen werden - die sollen jetzt die ganzen Frührverrentungen bezahlen. Ich könnte so k.... Frau Nahlen, mit Verlaub, sie sind ein asoziales Arschloch!
Mit Verlaub, lieber Tropfstein, Frau Nahles wegen ihres Vorstoßes als "asoziales Arschlosch" zu bezeichnen, definiert aus meiner persönlichen Ansicht IHREN geistigen Horizont.
Mir scheint, Sie haben noch nicht all zuviel in Ihre Rentenversorgung eingezahlt ... da macht es sich schon toll, Arbeitnehmer, die 45 Jahre gearbeitet haben, die recht mageren Früchte ihrer 45 Jahre Beitrag recht neidvoll und aggressiv zu kommentieren. Denn, wer 45 Jahre seine Rentenbeiträge zur Bank geschleppt hätte, müßte nicht augenreibend zur Kenntnis nehmen, das die deutsche Durchschnittsrente knapp über dem Niveau der "Nicht-Arbeitenden-Klasse" liegt.
Also mein Tipp: Spucken die doch erst einmal 45 Jahre in die Hände, bevor Sie unerträgliche Aggressivitäten verbreiten. - Es bleibt dabei, die Rente stellt die Früchte eines langen arbeitsreichen Lebens dar - nicht mehr und nicht weniger.
Meine Bitte: Mäßigen Sie Sich und Ihre grenzwertigen Begrifflichkeiten.
mfg - pb

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royal_flush 08.07.2014, 18:49
63.

Zitat von frietz
sie glauben also, dass die Stellen, die diese Rentner freimachen, nicht mehr besetzt werden? Wie kommen sie darauf?
Sowas kann ich regelmäßig in dem Betrieb beobachten, in dem ich arbeite. Was geht, wird in Billiglohnländer verlagert, die älteren Mitarbeiter werden wo möglich abgefunden, weil sie dem Unternehmen zu teuer sind. Jüngere werden als "Ersatz" selten eingestellt, weil die Stellen ja auch nicht mehr da sind (s. oben). Toll? Überhaupt nicht, aber Realität!

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wütender_bürger 08.07.2014, 19:28
64. Ich

würde es genauso machen!!! Leider dauert das noch 36 Jahre...aber wenn ich soweit bin wahrscheinlich eher noch 45 Jahre...

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Knack5401 08.07.2014, 19:29
65. Verdrehung der Tatsachen

@ Phil2302 (Nr. 2): Wer das bezahlen soll? Die Betroffenen haben bereits 45 Jahre lang bezahlt!

@dapmr75 (Nr. 5): Stark steigende Frühverrentung? Wenn jemand 45 Jahre und länger eingezahlt hat, handelt es sich nicht um Frühverrentung. Das ganze Rudel der jüngeren Generation, die heute erst mit 20 bis 25 Jahren erstmals in die Rente einzahlen, wird nicht mehr annähernd eine solche Beschäftigungszeit erreichen, wer sind denn da die Frührentner?

@ tropfstein (Nr.9): Eigentlich wollte ich es nicht schreiben, aber nun doch der für Sie zutreffende Kinderspruch: "Was man sagt das ist man selbst!" Diejenigen die Sie als Frührentner diffamieren haben als junge Familien angefangen in die Rente einzuzahlen, um die 45 Jahre überhaupt geltend machen zu können. Sie haben Ihnen die Schule bezahlt, Ihnen das Studium ermöglicht etc.Das ist eine komische Form von Dankbarkeit.

@whatever-losangeles (Nr. 19): Viel Spass beim Älterwerden in Ihrem Wohnwagen irgendwo in den USA. Sie haben das System von Grund auf nicht verstanden.

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caliper 08.07.2014, 19:53
66.

Zitat von insideman
Leider ganz falsch was sie sagen. Zwar ist die Rente umlagefinanziert und wird damit in der Theorie von den Beitragszahlern finanziert. In der Praxis reicht diese Umlage aber schon längst nicht mehr sprich die Rentenkassen sind leer und der Staat muss die Differenz aus Steuergeldern begleichen. Das waren allein im letzten Jahr 80 Milliarden € und damit der größte Posten im Bundeshaushalt. Also bitte nachlesen, merken und dann nicht mehr falsch machen!
Da sind Sie aber auch nur halb informiert. Der Zuschussbedarf für die Sozialrente entsteht nicht aufgrund der Leistung an die Beitragszahler. Die Rentenkasse ist knapp weil Politiker die Beiträge zweckentfremdet werden und an Leute ausbezahlt werden, die nicht oder zu wenig einbezahlt haben.

Wenn der Staat diese versicherungsfremden Leistungen direkt aus Steuermitteln begleichen würde, dann könnte er die Zuschüsse an die Rentenkasse komplett streichen und man könnte deren Beitragszahler sogar noch entlasten.

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egowehner 08.07.2014, 20:30
67. Ob Grün, ob ROT oder auch

SPD, alles nur Deckmäntelchen. Ungebrochen wird
der Sturz des Kapitalismus betrieben.
Gegen dummheit kämpfen bekanntlich auch die
Götter vergebens.

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Gertrud Stamm-Holz 08.07.2014, 20:55
68. ich bin Büro

Zitat von speeceburger
Und die hatten es schwer?
Ja.
Wenigstens die, die ernsthaft gearbeitet haben. Damals hat kein Kran und keine Maschine den Werkstoff von hier nach da geschwenkt. Das war alles Handarbeit. 50kg Zementsäcke, endlose Wege mit der Schubkarre von nach. Die Leute haben Tonnen bewegt. Nicht in ihrem gesamten Arbeitsleben. Am Tag. Dabei Arbeitszeiten weit weg von irgendwelchen schmusigen 8 Stunden Tagen und nirgends auch nur eine ergonomische Sitzgelegenheit. Das war Knochenarbeit. Mit Mitte/Ende 50 kann da kaum mehr einer schmerzfrei gehen.

Zitat von speeceburger
Die Lebenserwartung ist das entscheidende Element bzgl. Eintrittszeitpunkt in die Rente und nicht die Beitragszahldauer. Denn es kommt darauf an wieviel DM/Euro in Summe einbezahlt worden sind und auf wieviel (Rest)Lebensjahre diese verteilt werden müssen. Die Einzahlungsdauer selbst ist dabei eher uninteressant.
Freilich. Reich wird mit man mit ehrlicher Arbeit nicht, deswegen dürfen es ein paar Jahre schon mehr sein. Auch wenn die Leute nicht mehr können und schon vorher mit der Krankmeldung dastehen.
Nehmen Sie eine Schaufel, stülpen sich einen Helm auf den Kopf und quetschen Ihre Füße in Sicherheitsschuhe, Sie brauchen keinen kompletten Tag um ein völlig anderes Lied zu singen. Garantiert.

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oli98 08.07.2014, 20:55
69. was soll das?

die meisten von diesen leute haben jobs bei denen man handwerklich aktiv ist (also richtig arbeitet). die leute die darüber entscheiden sind auf deutsch sesselpfurzer die nie richtig gearbeitet haben oder das je tun werden. ich bin der meinung arbeiter welche körperlich anspruchsvolle arbeit verrichten sollten auch schon ohne abzüge mit 50 in rente gehen können. ein informatiker oder architekt welcher wenig anspruchsvolle arbeit verrichtet sollte mit 60 in rente gehen können.

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