Forum: Wirtschaft
VW-Abgas-Affäre: Porsche- und Audi-Vorstände müssen gehen
Porsche

Nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn müssen drei weitere Top-Manager den Konzern verlassen - unter ihnen Audi-Vorstand Ulrich Hackenberg, der vor kurzem dort noch den Chefposten übernehmen sollte.

Seite 2 von 21
dequincey 24.09.2015, 14:11
11. Verantwortlich auch im Sinne eines Schadensersatz?

Dann sollten alle für den Betrug Verantwortlichen auch Schadendsersatz leisten und mit ihrem Vermögen und zukünftigen Einkommen haften. Das wäre ein Signal für andere Spitzenentscheider, daß ihr exorbitantes Gehalt auch verantwortliche Konsequenzen nach sich ziehen kann und muss. Leider wird es jedoch wieder genau anders verlaufen und die Vorstände werden fürstlich abgefunden werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nivh 24.09.2015, 14:12
12. @hassenichtjesehn

das würde ich so nicht pauschalisieren. zumal schon jetzt klar ist, dass Hersteller auch diese Tests im großen und ganzen bestanden haben. Innerhalb der Branche schätzt man sich, auch wenn man zur Konkurrenz gehört. Professionelles verhalten aller ist nun gefragt und genau das erleben wir gerade. Wie ich schon woanders schrieb hier im SPON, glaube bzw hoffe ich, dass sich dieser Skandal auf den VW Konzern beschränkt. Mercedes hat hoffentlich über die Jahrzehnte als DER Dieselmotor Hersteller genügen know how angeeignet, wenn eine ähnliche Software auch bei BMW zum Einsatz kam, bricht für mich eine kleine Welt zusammen. Opel traue ich sowas einfach nicht zu ... Aber wer hätte sowas eigentlich überhaupt erwartet?! Also als normal Bürger meine ich, es gab wohl hier und da Experten die davon schon länger berichten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vainillacafebarbcn 24.09.2015, 14:13
13. ...man wusste alles bereits 2014...//

... CARB hatte VW die Möglichkeit eines Rückrufes schon in 2014 eingeräumt, VW hat das auch im Dez. 2014 an ca. 500 000 Fahrzeugen durchgeführt. Hat aber nicht geholfen. *hier* (http://www.arb.ca.gov/newsrel/in_use_compliance_letter.htm) nachzulesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
plleus 24.09.2015, 14:15
14. Man sollte ..

Zitat von nivh
ich hoffe das waren noch längst nicht alle. Alle Personen die daran beteiligt waren, also auch die "kleinen" Softwareentwickler, gehören aus dem Konzern entfernt. Denn nur wenn man tatsächlich ALLE Verbrecher zur Rechenschaft zieht, kann man wieder anfangen um Vertrauen zu buhlen.
Natürlich alle. Die Softwareentwickler, die das zusammengebaut bzw. eigebaut haben usw. usw...
Es ist wohl an der Zeit, Sachlichkeit und Vernunft einkehren zu lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nachfrager1 24.09.2015, 14:16
15. Rotation ist die Loesung

Die deutschen Fahrzeuge in Deutschland muessten die Mindestfordrungen der USA erfuellen- wo leben wir denn??

Auch die deutsche Regierung muesste ausgetauscht werden, sie haelt VW Anteile.
Deutschland wird von der Wirtschaft regierrrrt !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1582946237 24.09.2015, 14:16
16.

Die Mitbewerber suchen gerade nach Möglichkeiten beim nächsten Werkstattbesuch die Software unauffällig zu korrigieren ;-)
Eigentlich müssten jetzt massenweise unabhängige Tests laufen - aber irgendwie hört man gar nichts davon.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stefan.martens.75 24.09.2015, 14:17
17. Zumindest erfüllen die ihren Job

Mir soll mal einer erklären wie solch eine Software in einem Konzern entwickelt und Verbaut werden sollte ohne das dies von Vorständen und Abteilungsleitern abgesegnet werden muss.
Wenn das wirklich möglich wäre müssten sowieso alle Vorstände gehen aufgrund von Inkompetenz......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kohlmannoliver 24.09.2015, 14:22
18. Haftung

Wer haftet für den Schaden?
Wieder das Land Niedersachsen und nicht die Herren Vorstände, die das Ganze verursacht haben.Wird Zeit das diese auch herangezogen werden, wie jeder Normalbürger ihre Schuld zu begleichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 24.09.2015, 14:27
19.

Zitat von schmic79
"Geradezu fassungslos seien die Kontrolleure darüber, dass VW schon am 3. September die US-Behörden über die Betrugs-Software in Dieselmotoren informierte, den eigenen Aufsichtsrat und die Öffentlichkeit aber erst Wochen später." Tja, zuerst wollte man wohl noch die IAA vollenden... ;-)
Zuerst hat man wohl noch die eigenen Aktien vergoldet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 21