Forum: Wirtschaft
VW-Abgasaffäre: Was Diesel und Kernkraft gemeinsam haben
AP

Volkswagen und Regierung haben sich an die gestrige Diesel-Technologie gekettet, obwohl sie wussten, dass sie nicht sauber ist. Jetzt muss das ganze Land den Preis für ihre verlorene Wette bezahlen.

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mirau 03.10.2015, 07:56
310.

Selten solch schwachen Artikel gelesen. Der Vergleich mit der Kernkraft ist gut. In Deutschland verteufelt. Der Rest der Welt baut neue Kernkraftwerke. Die Frage: Wo wohnen nun die Realitätsverweigerer? Manch Kommentar hier macht den Diesel und seine Abgase zur absolut tödlichen Gefahr. Dabei stößt die eigene Heizung zu Hause mehr Giftstoffe aus. Das dieser Kommentar erkenntlich von einem"Autohasser" geschrieben wurde macht es nicht besser und heizt die Stimmung gegen Deutschlands größten Arbeitgeber weiter an.Im Gegensatz zu Herrn Münchau ist VW zu retten und wird als Unternehmen mit Weltniveau weiter von deutsche Wertarbeit und Ingenieurskunst in der ganzen Welt künden. Das hohe Niveau deutschen Journalismus ist leider Geschichte

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joachim_freimuth 03.10.2015, 08:01
311. Betrug?

Wenn man vorschreibt, dass ein Auto auf dem Rollenprüfstand bestimmte Abgaswerte *produziert" dann drängt es sich geradezu auf, dass der Computer namens “Motorsteuerung“ diesen Zustand erkennt und entsprechend handelt. Mit Betrug hat das eigentlich gar nichts zu tun.

Man hätte vorschreiben müssen, dass der Test unter möglichst realistischen Bedingungen auf der Straße stattfindet. Also auch bei maximaler Beschleunigung, bei Höchstgeschwindigkeit und mit eingeschalteter Heizung bzw. Klimaanlage. Was hat denn den Gesetzgeber daran gehindert, entsprechende Vorschriften zu erlassen?

In einem Punkt hat der Autor Recht. Man hätte auf Hybrid-Technologie setzen müssen. Die Idee ist übrigens nicht ganz neu, sie wurde vor etwa fünfzig Jahren von Mitarbeitern eines Autozulieferers an gewerblichen Berufsschulen vorgetragen.

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pecaracas 03.10.2015, 08:04
312. Typisch

Ein typischer Beitrag des Spiegels. Fuer den Aufbau der deutschen Wirtschaft waren Diesel und Atomenergie gut. Man sollte doch mal zig-Jahre zurueck gehen, haetten wir diesen Aufschwung so rasant gemacht? Und vor allen Dingen, dieser Energie haben wir doch die Gruenen zu verdanken, die wollten doch schon immer nur den Strom aus der Steckdose. Ganz einfach, der Staat hat nur seine Aufsichtspflicht verletzt, und in diesem Staat gab es Gruene, Linke, Rechte und die Mitte.

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Manuel S. 03.10.2015, 08:10
313.

Warum sich alle darüber aufregen, dass die Regierung davon gewusst haben soll? Wir Verbraucher haben das doch auch gewusst. Ein Diesel kam für mich nie infrage, Feinstaub war immer schon das Problem der Direkteinspritzer. Und Diesel verbrauche ja auch weniger, weil im Liter Diesel mehr Energie/Dreck drin ist. Nun setzt die Autoindustrie auch auf Direkteinspritzung bei Benzinern und erhöht damit auch deren Feinstaubbelastung. Die Städte und Gemeinden sollte viel stärker den Öffentlichen Nahverkehr fördern (wie in Wien) und das Autofahren in den Städten unatraktiv machen. Leider geht das im Autoland Deutschland nicht, das Auto ist (war?) einfach ein zu wichtiger Wirtschaftsfaktor.

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jozu2 03.10.2015, 08:24
314. Auf Atomkraft -Propaganda reingefallen?

Es ist einfach nicht wahr, das Atomkraft subventioniert wurde. Es war/ist Kohle und die erneuerbaren Energien, die subventioniert wird. Es haben selbst Atomlobbyisten nie behauptet, dass es kein Restrisiko gäbe. Und wie bei Kfz-Abgasen gilt: nicht alle Techniken sind gleich. Ein Trabbi macht mehr Dreck als ein Mercedes-Diesel aus den 90er Jahren. Und ein russisches Atomkraftwerk fliegt mit 1000 Mal höherer Wahrscheinlichkeit in die Luft als ein deutsches!
Wenn Sie Argumente anführen, dann bitte die richtigen.

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Akkin 03.10.2015, 08:29
315. Wolfgang Münchau ihr Text zeugt von wenig Sachverstand!

Die deutsche Automobilindustrie fertigt saubere Diesel die deshalb auch in Deutschland und Frankreich gekauft und gefahren werden. Die USA hat zum Schutz der eigenen Industrie die Abgasnormen für Diesel Pkw angezogen. Damit will ich keinen Betrug rechtfertigen, aber BMW und Mercedes halten die Normen ein. Im niedrigen Preissegment ist die Abgasreinigung für Diesel eben recht teurer und das Stickoxid Problem hat man durch die hohen Verbrennungstemperaturen. Alleine der hohe Wirkungsgrad der Dieselmaschinen werden dafür sorgen, dass das Ende der Diesel nicht erreicht wird.

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Scheidungskind 03.10.2015, 08:30
316. ....

VW wird genau so gerettet werden, wie die Banken, weil es auf der Welt nämlich noch ein paar verantwortungsvolle Menschen gibt, die nicht der Unsitte verfallen sind, die Welt vom Schreibtisch aus erklären und regieren zu wollen.

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PolitBarometer 03.10.2015, 08:57
317.

Der Verfasser des Artikel versucht Stimmung gegen den Diesel zu machen und outet sich dabei als jemand, der keine Ahnung von der Materie hat. Die Diesel-Technologie ist keineswegs "gestrig", sondern den Benzinern in vielerlei Hinsicht haushoch überlegen, wenn man, wie es schliesslich die meisten Hertsteller tun, mehrstufige und saubere katalytische Verfahren der Abgasreinigung einsetzt, die sich nicht auch zwingend verbrauchserhöhend oder gar leistungsmindernd auswirken. Das Verhältnis von Verbrauch zu Leistung, Wirkungsgrad und Drehmoment, liegt bei einem modernen Diesel weitaus höher als bei einem Benziner mit bewusst "gedownsizten" Motörchen.

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ulrich g 03.10.2015, 09:05
318. So kann nur ein Deutscher schreiben

In den Genen vieler Deutscher muss ein Hang zum Masochismus angelegt sein. Während die Amerikaner ihr Land, ihre Technologien und Produkte mit Klauen und Zähnen vereidigen, vernichten wir uns in Deutschland lieber gleich selbst. Die Frage "wollt ihr den totalen ..." oder die noch blödere Feststellung "alternativlos" kennzeichnet leider das Verhalten vieler Deutschen. Also nur drauf auf VW, eine deutsche Weltmarke mit 600.000 Mitarbeitern und 200 Mrd. Umsatz. Wie bekloppt muss man sein einen solchen Artikel zu schreiben?

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cochon 03.10.2015, 09:05
319. Totenglöcklein

für den Diesel im Pkw. War immer der Meinung daß der Diesel im Pkw nichts verloren hat, habe nie einen Diesel gefahren und werde nie einen fahren.

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