Forum: Wirtschaft
VW-Abgasskandal: Neue Vorwürfe gegen Audi-Chef Stadler
DPA

Die Kritik an Audi-Chef Rupert Stadler in der Abgasaffäre reißt nicht ab: Die Anwälte der US-Kanzlei Jones Day werfen ihm nach SPIEGEL-Informationen vor, Unterlagen zurückgehalten zu haben.

Seite 1 von 5
joG 23.09.2016, 13:26
1. Es ist in einem Unternehmen...

....unvorstellbar, dass ein Betrug dieser Größenordnung von einem der Leitenden des Konzerns nicht wahrgenommen wurde. Lediglich der Grad der aktiven Teilnahme kann in Frage stehen. Kein einziger dieser Gruppe sollte weiterhin eine leitende Funktion halten. Es geht hier nicht um Strafrecht sondern um Vertrauen. Und zu dieser Gruppe kann man keines haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
johannesraabe 23.09.2016, 13:35
2.

Eigentlich wäre TTIP ja gar nicht mal so schlecht, dann hätten deutsche Bürger endlich gleiche Rechte in diesem Wirtschaftsskandal und könnten gegen die Konzerne wirklich vorgehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hbblum 23.09.2016, 13:47
3. Mal ehrlich.....

.... es nervt. Last uns doch mal über die Vorstände von Ford, Renault, Fiat oder Opel sprechen. Klar ist, das es eben nicht NUR eine VW Affäre ist, sondern dass es sich um eine Diesel Affäre handelt.

Schön wäre, wenn hier beim, unstrittig wichtigen, aufklären auch mal bei den o.g. Unternehmen auch so intensiv berichtet wird. Die Messdaten liegen ja nun mal vor, also hier mal ran.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bstendig 23.09.2016, 13:49
4. Träum weiter,

Zitat von johannesraabe
Eigentlich wäre TTIP ja gar nicht mal so schlecht, dann hätten deutsche Bürger endlich gleiche Rechte in diesem Wirtschaftsskandal und könnten gegen die Konzerne wirklich vorgehen.
Charlie Brown.

Ich glaube nicht, dass das in TTIP so vorgesehen ist. Es geht um die Wirtschaft, nicht die Verbraucher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernhard29 23.09.2016, 13:58
5. hbblum hat das VW System nicht verstanden

Ich will ihm das mal kurz erklären. VW hat eine Betrugssoftware eingesetzt und die nachträglich noch mehrmals betrügerisch nachkorregiert. Man hat diese besagten Dieselautos als besonders sauber beworben um überhaupt auf den amerikanischen Markt zu kommen. Man hat vor allem in Deutschland Steuerersparnisse bei der Zulassung geltend gemacht damit den Staat und alle ehrlichen Steuerzahler beschissen. Nun betrügt man den deutschen Dieselfahrer wieder indem man ihm die 5000 Dollar vorenthält die die Amis pro VW Stinker bekommen. Und Sie stellen nun VW mit allen anderen Dieselhersteller auf eine Stufe. Bitte nicht soviel Bildzeitung lesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prophet46 23.09.2016, 13:59
6. Vorsprung, wo...

Er war schon immer ein Blender, der Rupert. Vermutlich ist er bei Audi nur fürs Marketing zuständig, Produktentscheidungen bei Audi werden eh nur in Wolfsburg getroffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rheiner_wahnsinn 23.09.2016, 14:00
7. War doch klar

Mal im Ernst, wer wirklich geglaubt hat das die Führungsebene von all dem nichts gewust hat, glaubt aucgh das Zitronenfalter Zitronen falten .... Man muss nur mal die ehemaligen Kolegen eines Herrn Winterkorn fragen , wo er an der Spitze war ist nicht passiert wovon Herr Winterkorn nichts wuste und so auch dieses mal , ein Trauerspiel wenn Menschen wie er wieereinmal ungeschoren davon kommen und irgendwelche kleinen Ingineure zur rechneschaft gezogen werden , wie es halt immer läuft...
Ich findes es halt nur den Wahnsinn überhaupt um ein Nischenproduckt wie den diesel in den USA etablieren zu können ein Unternehmen wie VW aufs Spiel zu setzten und das tun die Herren von VW und Co gerade und dafür gehören sie zur rechneschaft gezogen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laemmertheli 23.09.2016, 14:07
8. Gefahr noch nicht erkannt?

Weder bei ttip noch bei ceta dürften Verbraucher oder Arbeitnehmer klagen, sondern nur die Konzerne auf entgangenen Gewinn...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olli47 23.09.2016, 14:16
9. Tüv

Der Skandal im Skandal ist ja, dass der TÜV hierzulande nichts gemerkt hat.
Wozu wird bei der HU eine ASU gemacht? Nicht etwa, um den "Schadstoffausstoß" zu überprüfen und ggfs zu vermindern, sondern offenbar nur um die Autobesitzer abzuzocken

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5