Forum: Wirtschaft
VW-Affäre: USA und EU kündigen schärfere Abgastests an
AFP

Der VW-Skandal um manipulierte Autos hat auch für alle Hersteller Folgen. USA und EU wollen künftig die Emissionstests verschärfen. Teile der SPD verlangen einen Massenrückruf der in Deutschland betroffenen Fahrzeuge.

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f.gallo 26.09.2015, 10:38
70. Schöne Forderung der Umwelthilfe..

..und der ganzen Typen aber Volkswagen muss die Autos nicht umweltfreundlich Nachrüsten sondern konform mit dem Gesetz.
Das wird in Deutschland beim EA189 kein Auto sein... In Den USA aber 500.000 ..

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kritischer-spiegelleser 26.09.2015, 10:39
71. Tests?

Die bestätigen nur was jeder weiss. Und wo der Staat über viele Jehre bewusst weggeschaut hat! Aber ob gegen Gesetze verstoßen wurde wage ich zu bezweifeln. So konkret sind die Gesetze nicht.

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Radlermass 26.09.2015, 10:43
72. pass gut zu anderen deutschen (Ing- & Politik-) Fehlleistungen

BER, Elbphilharmonie, Stuttgart21, Bundeswehr.... Deutschland, es geht steil berab mit dir, wir sollten aufhoeren mit dem Sparwahn allerorten, das wird auf Dauer zu teuer

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transsib_reisen 26.09.2015, 10:45
73. VW, Diesel und der deutsche Gutmensch

Dummerweise ist es so, dass Dieselfahrzeuge fuer uns Menschen sehr viel gesundheitsschaedlicher sind als Benziner. Indes, die gruenlackierte Oberstudienraetin von nebenan mit ihrem 3,6-Liter-Diesel-SUV wird es nicht hoeren wollen.

Und VW hat uns ins offene Messer rennen lassen. Dieser Skandal hat Fernwirkungen unabsehbaren Ausmasses - die deutsche Ingenieurskunst wurde ad absurdum gefuehrt.

Kompletten Konzern zerschlagen, diese VW-Dreckschleudern braucht kein Mensch: Wenn ich mir ein gutes deutsches Auto kaufen will, dann BMW oder Mercedes. Aber doch nicht Volkswagen!

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cicero_muc 26.09.2015, 10:48
74. Folge: Innovationen beim Verbrennungsmotor

Als Folge des Skandals kommt nun die gesamte Automobil-Industrie unter starken Druck.
Der Verbrennungsmotor ist ziemlich ausentwickelt
was die derzeit verwendeten und zur Verfügung stehenden Materialien angeht.

Also müssen beim Verbrennungsmotor - egal ob Benziner oder Diesel - grundsätzlich neue Innovationsansätze her.
Das erfordert einen gewaltigen Investitions-Aufwand.
Das wird teuer - für Unternehmen und für deren Kunden.
Die Margen in der Automobil-Industrie sind nicht gerade üppig.

Teuer wird der VW-Skandal allerdings auch.
Das Geld wäre besser zuvor in F&E investieret worden.
Aber so einfach ist das halt nicht - die Aktien-Inhaber haben ja auch so ihre Erwartungen.

So richtig harte Maßnahmen gegen die Automobil-Industrie kann sich eigentlich keine Regierung leisten.
Die Automobil-Industrie ist ein extrem wichtiger Wirtschaftsfaktor
- eine Krise in diesem Sektor hat unmittelbar andere Krisen zur Folge.

Zudem sind die Käufer von Autos mittlerweile verwöhnt:
Mit hoher Motorleistung, Drehmoment und Endgeschwindigkeit.
Und teurer kann man Automobile auch nicht mehr machen.
Ein Aufschlag von mehreren 1000 Euro
für ein KFZ welches die Normen "tatsächlich und unter allen Umständen"
auf der Straße erfüllt dürfte am Markt schwierig durch zu setzen sein.

Wenn "wir" nicht aufpassen fliegt uns demnächst die Wirtschaft um die Ohren.
Dann ist es aus mit dem deutschen Wohlstand - und das kann verdammt schnell gehen:
Mit der Automobilindustrie haben wir ein gewaltiges Klumpenrisiko.
Wenn da was schief geht dann ist Heulen und Zähneklappern angesagt.
Dann gibt es schon bald den "deutschen Patienten".

Der einzige Ausweg aus dieser Situation ist allerheftigste Innovation.
Die Automobil-Industrie ist aus guten Gründen sehr konservativ.
Ein Fehltritt kann sehr teuer und folgenreich werden
und Karrieren schnell beenden.
Da hält man sich lieber zurück - sei es als Person (als Entwickler) und als Unternehmen insgesamt.

Jetzt bleibt allen voran VW und der Automobil-Industrie als Ganzes
nur noch der Sprung nach vorn:
Jetzt geht es nicht mehr anders:
Innovation muss Oberhand gewinnen und darf nicht mehr (systemisch) behindert werden.

Jetzt muss Schluss sein mit ewiger Bedenkenträgerei, Abwarten und Tippelschritten.
Jetzt muss die Industrie entschlossen nach vorne gehen, innovieren, investieren
und interne Bürokratie, interne Lahmarschigkeit und Ineffizienz und interne Blockiererei gehörig reduzieren.

Damit eine Chance besteht dass dies geschieht
darf man die Industrie jedoch nicht so starkt bestrafen
dass die Strafe ihr die Luft abwürgt und sie kaputt macht.
Wer Milliarden an Strafen abdrückt und andere Kosten aufgehalst bekommt
wird den geforderten Umbau und Innovationen dann erst recht nicht leisten können.

Wenn alles "gut geht" dann wird der VW Skandal ein Auslöser sein für noch bessere, effizientere Verbrennungsmotoren.
Hoffen wir mal dass der deutsche Ingenieursgeist sich kollektiv zusammenreißt
und etwas Neues auf die Beine stellt um das die Welt uns bewundert.

Meine Zuversicht diesbezüglich bewegt sich da allerdings eher im mittleren Bereich.

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7eggert 26.09.2015, 10:51
75.

Zitat von zackenblitz
Und jetzt hier herumkrakelen und meinen zu wissen, wie man das "optimal" auf die Reihe kriegt, das ist Naivität pur! Es geht hier um die Quadratur des Kreises, heisst, den Grünen ihre 0mg/km vorzugaukeln, gleichzeitig aber die (einzige noch funktionierende) deutsche Grossindustrie nicht zu ruinieren. Hier geht es um viel Geld, um viele (wirklich wertschöpfende) Arbeitsplätze und um Technologieführerschaft! Was hier z.Z. passiert, medial und politisch (besonders wieder einmal von der linksgrünen Kamarilla) hilft genau wie die "Willkommenskultur" zur Vernichtung dieses Landes beizutragen.
Sie und Ihre konservativen ("erhaltenden") Gesinnungsgenossen sind es, die hier mit Ihrer Auffassung von Umweltschutz unser Land vernichtet, denn weder erhalten Sie unsere Umwelt noch erhalten Sie die Industrie. VW ist nur die Spitze des Eisberges, die das Pech hat, heute oben zu liegen, und Deutschland fährt unter konservativer Führung mit Vollgas drauf zu.

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Medienkritiker 26.09.2015, 10:53
76. Bisher wissen wir nur wenig

Zitat von kritischer-spiegelleser
Die bestätigen nur was jeder weiss. Und wo der Staat über viele Jehre bewusst weggeschaut hat! Aber ob gegen Gesetze verstoßen wurde wage ich zu bezweifeln. So konkret sind die Gesetze nicht.
Es ist zum Beispiel völlig unbekannt, in welchem Maße die manipulierten Fahrzeuge von den gültigen, normierten deutschen Emissionstests abweichen!? Die von den Amerikanern herausposaunten Werte stellen einen völlig abwegigen Vergleich dar...Äpfel mit Birnen;)

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jontev 26.09.2015, 10:53
77.

Zitat von Pandora0611
Jetzt will die EU die Abgastests also unter Realbedingungen überprüfen. Also im Straßenverkehr und nicht nur auf dem Prüfstand. Das gefällt den Autobossen natürlich überhaupt nicht. Da würde ja herauskommen, dass die Diesel 40 Mal soviel giftige Abgase ausstoßen als erlaubt. Die Fahrzeuge müssten dann sofort stillgelegt werden. Und da sich die KFZ-Steuer an den Schadstoff-Ausstoß orientiert, liegt auch eine Steuerhinterziehung vor.
Erstmal schlau machen, wie hoch die Schadstoffwerte bei den Benzinern sind. Die aktuellen Diesel sind sauberer als die Spritschlucker. Und wenn Volkswagen da beschissen hat, liegt das nicht an dem Konzept.
Wir haben jahrzehnte lang mit ungereinigten Abgasen gelebt, ich finde trotzdem, das die luft wesentlich besser geworden ist.
Die wahren Dreckschleudern sind für mich die Oldtimer wie VW Bulli, Jeep etc. Wer da an der Ampel hinterher muss, weiss, was ich meine.

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herrenpils 26.09.2015, 10:54
78. Unglaublich wie wenig Ahnung hier alle haben

Es ist furchtbar zu lesen, was hier für ein Müll geredet wird.
Die tests müssen genormt sein, dass es für alle die gleichen Bedingungen gibt.
Bei der Abgaszusammensetzung und um die geht es hier!!! Nicht um die Menge. Dort kann man zwar weniger NOx Gase ausstoßen, dafür kommt dann mehr CO2 raus. Bei weniger CO2 mehr NOx....
Wer dann noch fordert alle Autos stillzulegen und VW in den Brankrott laufen lassen will, der hat ja nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Mit VW würde eine ganze Zulieferindustrie und damit Deutschland und Europa spürbar in die Knie gehen.
Alle Hersteller optimieren ihre Fagrzeuge für die Normtests. Alle Auto sind in der Realität drüber.
Wenn man eine Prüfung in der Schule bestanden hat, dann heißt das auch nicht, dass man sein Wissen anwenden kann, bestanden hat man trotzdem...

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jasper366 26.09.2015, 11:01
79.

Zitat von Pandora0611
Jetzt will die EU die Abgastests also unter Realbedingungen überprüfen. Also im Straßenverkehr und nicht nur auf dem Prüfstand. Das gefällt den Autobossen natürlich überhaupt nicht. Da würde ja herauskommen, dass die Diesel 40 Mal soviel giftige Abgase ausstoßen als erlaubt. Die Fahrzeuge müssten dann sofort stillgelegt werden. Und da sich die KFZ-Steuer an den Schadstoff-Ausstoß orientiert, liegt auch eine Steuerhinterziehung vor.
Die Steuer orientiert sich nicht an 'Schadstoffen' sondern rein am CO2.
NOX und Co spielen da überhaupt keine Rolle.

Und schauen Sie nicht hämisch auf die Diesel, denn dann kommt auch raus das ihr superduper TSFI keinen deut besser ist, beim Feinstaub ist er ja sogar deutlich dreckiger als ein Diesel, da dort der Grenzwert 30x (!) höher liegt als bei den bösen, bösen Diesel.

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