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VW-Aufsichtsrat und Winterkorn: Piëchs Wort ist immer noch Gesetz
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Ferdinand Piëch betreibt öffentlich die Demontage von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn - und düpiert damit auch die übrigen Mitglieder des VW-Aufsichtsrats. Darf er das?

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derweise 14.04.2015, 18:21
1. Herr Piech und Frau Quant

sind die wahren Herrscher in Deutschland: wegen den beiden wurde der Euro gemacht. Früher war es der Herr Krupp. Krupp - Stahl brauchte man zum Krieg.

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gloobass 14.04.2015, 18:25
2. Er kann es versuchen

Wenn die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Land Niedersachsen als 2. Haupteigentümer für Winterkorn stimmt stimmt, steh er etwas einsam da.

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donatellab 14.04.2015, 18:26
3. Zänkisch

Dieses Altherren-Gezänk ist einfach nur peinlich.

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MatthiasPetersbach 14.04.2015, 18:26
4.

Werden die fürs Machtgerangel bezahlt oder fürs Autobauen? Da entzieht jemand dem andern seine Gunst - Sind wir im wieder Absolutismus angelangt, hab ich was verpasst?

Wo ist das im Interesse der Firma, der Marke, im Interesse von irgendjemand?

Da gibts ungefähr 5 Ebenen von oben, auf die man problemlos verzichten könnte. Oder mit Leuten besetzen, die etwas können und leisten und nicht mit Despotendarstellern. Im Gegensatz zur von diesen Gestalten herangezüchteten Meinung sind sie problemlos austauschbar.

Naja, auch unser Friedhof hier ist voll mit Leuten, die mal meinten, sie wären wichtig.

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verbal_akrobat 14.04.2015, 18:30
5. Wo ist das Problem?

Wie sie hier bereits geschrieben haben, es ist einzig und allein Sache der Eigentümer.
Warum fängt die Spon Redaktion darüber hinweg an sich offenschtlich vertieft Gedanken zu machen und diese dann zu publizieren? Erstens ist es sowieso "von außen" nicht beeinflußbar, zweitens kann es dem "gemeinen Leser" aus diesem Grunde wiederum egal sein...

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doitwithsed 14.04.2015, 18:34
6.

Warum sollte es das nicht dürfen? Ich wüsste kein Gesetz, dass es ihm verbieten sollte. Die Frage lautet vielmehr, ob das guter Stil ist.

Ich vermute, das Tragen in die Öffentlichkeit ist Teil einer vom ihm verfolgten Strategie zum Erreichen irgendwelcher Ziele. Ich will nicht verhehlen, dass solche Art von Kalkül mich persönlich eher abstößt. Aber so sind sie halt, die Machtmenschen.

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vbhfgdl 14.04.2015, 18:40
7. Ganz einfach.

(Unternehmens-) Politik macht man (wie Politik überhaupt) bekanntlich mit Mehrheiten. Und die muss (und "darf") Herr Piech selbstverständlich suchen und finden, wenn er sich in der Personale Winterkorn durchsetzen will. Keine Besonderheit also.

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nadennmallos 14.04.2015, 18:44
8. Klar darf er das, er macht es einfach.

Er ist in seinem Laden nun mal der Leitwolf und wenn die anderen in gewähren lassen (müssen?), dann ist sein Wort Gesetz. Jeder von uns würde vermutlich ähnlich handeln und seine Machtfülle nutzen, um eigene Ziele zu erreichen. Ob das moralisch vertretbar ist, ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber wer von uns kann in einen anderen Menschen schon reinschauen und Piech hat vermutlich andere Prioritäten als Winterkorn.

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schocolongne 14.04.2015, 18:45
9. Die Worte des Alten...

...sind ja ein wahnsinns Konjunkturprogramm für Journalisten allgemein, und für SPON-Journalisten im Besonderen.

Bei all der Aufregung sollte nicht ganz unterschlagen werden, das Piëch seinem Nachfolger Pischetsrieder bei seinem Abgang als Vorstand, selbst einen Sanierungsfall hinterlassen hat und Winterkorn das dann letztlich ausgebügelt hat.

So viel zu den "vielen richtigen Entscheidungen" des Herrn F.K.Piëch.

Man kann das natürlich auch positiv für Piëch werten:
das er mit dem Verzicht auf den Vorstandsposten auch im Falle des eigenen Versagens, konsequent entschieden und sich selbst "gefeuert" hat.

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