Forum: Wirtschaft
VW, BMW und Daimler und die Elektromobilität: Viel Spannung, wenig Strom
Uli Deck / DPA

Offiziell haben die deutschen Autohersteller ihren Streit über die Mobilität der Zukunft beigelegt. Doch das ist nur vorübergehend. Denn welche Technologie und welcher Konzern siegen werden, ist unklar.

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knuty 27.03.2019, 09:15
250.

Zitat von gerd0210
Das ist doch nur eine irreführende Wortspielerei. Drei Beispiele. 1. ein Trafohaus mit 400V und 12MW. 2. eine sogenannter Schnelllader mit 400V und 120kW. 3. eine schmächtige Ladesäule mit 400V und 12kW.
Es gibt keine Ladesäulen mit 400V und nur 12 kW und schon gar keine Schnellladesäulen. Standard ist 50 kW und bei Schnellladesäulen bis 150 kW, demnächst auch bis 350 kW.

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gerd0210 27.03.2019, 16:04
251.

Zitat von knuty
Es gibt keine Ladesäulen mit 400V und nur 12 kW und schon gar keine Schnellladesäulen. Standard ist 50 kW und bei Schnellladesäulen bis 150 kW, demnächst auch bis 350 kW.
Wenn eine Ladesäule alle drei Phasen hat, dann stehen auch 3 x 400 Volt zur Verfügung. Dazu passt dann der Stecker vom Typ 2 dazu.

Mag sein, dass die ersten Kleinwagen nur Akkuspannungen bis zu 230 Volt hatten. Heute liegen die Spannungen zwischen 300 und 400 Volt.

Wichtig ist doch nur, dass das Prinzip meiner Aussage rübergekommen ist.

Zum Thema gepulste Stromversorgung: Wahrscheinlich hatte man die Halbwellen als Pulse angesehen. OK, dann wird der Akku pulsförmig geladen und das sogar mit variabler Pulsbreite. Bei drei Phasen entstehen dann 300 Pulse pro Sekunde.

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tempus fugit 28.03.2019, 19:16
252. Hätten Sie ernsthaft....

Zitat von harald441
alleine entscheidenden Punkt kümmert, und das ist doch der: Wieviel freie Elektroenergie steht eigentlich in unserem Netz zwischen 18 Uhr abends und 6 Uhr morgens zur Verfügung, aus der man ausrechnen könnte, wieviele E-Autos mit einem durchschnittlichen Elektroenergieverbrauch überhaupt in diesem Zeitraum Strom "tanken" könnten. Und selbst das setzt voraus, daß die Infrastruktur mit neuen Stromleitungen steht, die in weiten Teilen erst noch installiert werden muß. Also, wer kann mir überschlägig ausrechnen, wieviele E-Autos nachts Strom tanken könnten beim jetzigen Zustand des Netzes und nach dem ABSCHALTEN der Kernkraftwerke? Wenn das beispielsweise nur etwa zehntausend E-Autos sein sollten, dann werden diese auf absehbare Zeit nur ein Nischendasein führen können.
...die 100te SPON-threads zu diesem und anderen E-Themen
nur ein bisschen verfolgt, würden Sie solche Fragen nicht stellen.
Ansonsten können Sie über Google zu jedem Ihrer Fragezeichen
zig-Informationsquellen angucken, um sich schlau und eine
Meinung zu machen.

Nur 3 Hinweise:

- DE exportiert jährlich satte 10% der Stromerzeugung (und das ist kaum EE...) mit Gewinnen von so 2 Milliarden.
- Nachts laufen die KW mit so 60-70% der mittleren Tageslast,
und erzeugen durch diese Drosselung bis zu 3 kg CO2 pro
kWh statt so 1 kg bei optimalem Betrieb.
- Sollten alle Autos - so 40 Millionen - elektrisch fahren, müsste
DE mit so 15-17% Mehrlast rechnen.

So - und nun können Sie daraus ein bisschen rechnen - denn
immer wieder die Erstklässler fragen zu beantworten, nervt so langsam...

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