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VW-Chef Winterkorn: Am Rücktritt führt kein Weg vorbei
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Die Spitze des VW-Aufsichtsrats berät über die Zukunft des Konzerns inmitten der Abgas-Affäre. Es braucht einen Neuanfang - die Frage ist nur, wann Vorstandschef Winterkorn geht.

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hubertrudnick1 23.09.2015, 13:57
1. Piäch

Wenn nun Herr Winterkorn zurücktretenh sollte, dann hat sich der lange Weg von Herrn Piäch doch noch ausgezahlt.

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privado 23.09.2015, 13:58
2. Bye bye...Wiko

Es ist Zeit zu gehen - je früher, desto besser. Nur ein Neuanfang mit einer neuen Führung könnte den Vertrauensverlust wieder ausgleichen.

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ackergold 23.09.2015, 14:03
3.

Es glaubt doch wohl niemand, dass es mit jemandem weitergehen kann, der 30 Milliarden in den Sand gesetzt hat und einem langjährigen Gerichtsverfahren entgegensieht?

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jjcamera 23.09.2015, 14:10
4. Unsinn:

Ein Rücktritt wäre definitiv keine Lösung des Problems, sondern würde das Problem eher noch vergrößern. Ich finde, gerade die Leute, die den Mist verbockt haben, sollten ihn jetzt auch ausbaden. Das wäre nicht nur die größte Strafe, sondern auch die einzig sinnvolle.
In Deutschland kann man sich mit einem Rücktritt aus jeglicher Verantwortung stehlen und in den verdienten Ruhestand begeben. Wieso soll man das gut finden?

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nomadas 23.09.2015, 14:11
5. Ende mit Schrecken

Und wieder einer, der die AutoNr.1 der Welt nicht wurde, es doch aber unbedingt sein wollte. Nun sind es schon drei Cleverle, aus dem Ländle. Schrempp mit Daimler-Crysler Welt AG und Reuter mit dem Car-Aero-Space-Konzern. Tja, der liebe, gute deutsche Autohimmel und seine Götter! Pardon, Goldenen Kälber!

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danubius 23.09.2015, 14:13
6. Möglichkeit 4

Möglichkeit 4 wäre: Piech hat von der ganzen Geschichte gewusst und hat Winterkorn voll ins Messer laufen lassen. Piechs Mitarbeit bei dieser Angelegenheit würde VW wieder zu seiner neuen alten Unternehmenskultur verhelfen. Im Übrigen wäre dies in der Geschichte der Wirtschaft sicher nicht das erste Mal, dass ein Unternehmenspatriarch zu Lasten des Unternehmens seine Sympathien auslebt.
Aber das ist hier ja, Gott-sei-Dank, offensichtlich nicht der Fall...

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sagittarius58 23.09.2015, 14:15
7. Welche Leute?

Zitat von jjcamera
Ein Rücktritt wäre definitiv keine Lösung des Problems, sondern würde das Problem eher noch vergrößern. Ich finde, gerade die Leute, die den Mist verbockt haben, sollten ihn jetzt auch ausbaden. Das wäre nicht nur die größte Strafe, sondern auch die einzig sinnvolle. In Deutschland kann man sich mit einem Rücktritt aus jeglicher Verantwortung stehlen und in den verdienten Ruhestand begeben. Wieso soll man das gut finden?
..Winterkorn,ein Technik Fanatiker,der dafür bekannt ist/war jede Schraube an seinen Autos zu kennen,soll nicht von der Manipulationssoftware gewusst haben?Nie im Leben.Der Mann wusste alles und ist somit vollumfänglich verantwortlich.

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monolithos 23.09.2015, 14:17
8. Winterkorn ist sein eigener Chef

Mit mehr als 50% der Aktien beherrschender Einzelaktionär von VW ist die Porsche Holding (nicht der Autobauer Porsche selbst), deren Aufsichtsratsvorsitzender ist der im Bericht zitierte Wolfgang Porsche. Vorstandsvorsitzender dieser Holding ist jedoch: Martin Winterkorn. Der Herr Winterkorn ist also sein eigener Chef. Das Aufräumen müsste also erstmal bei der Porsche Holding ansetzen, bevor man bei VW den Besen schwingen kann. Für Herrn Winterkorn steht also mehr auf dem Spiel als "nur" sein Job bei VW.

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Herr Schaftszeiten 23.09.2015, 14:18
9. Die Probleme mit dem US-Markt sind seit Jahren Chefsache

Es wird doch niemand wirklich glauben, dass die Tricksereien gegen den Willen Winterkorns gelaufen sind. VW und allen voran Winterkorn hat versucht, Nordamerika mit der Brechstange einzunehmen. Dazu mussten die sparsamen Diesel billiger sein, als zum Beispiel ein Toyota Prius. Mit großem SCR-Kat und großem Adblue-Tank hätte dabei zumindest die Marge empfindlich gelitten.

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