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VW-Papier zum Autokartell: Bosch gerät ins Scheinwerferlicht
DPA

Bei den Absprachen von Daimler, BMW, Audi, Porsche und VW war teilweise auch Bosch beteiligt. Das geht aus einem Schriftsatz hervor, den die Kartellwächter in Bonn nach Informationen des SPIEGEL jetzt erhalten haben.

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Andreas P. 28.07.2017, 10:26
1. Das hat aber (zu) lange gedauert...

... bis der "gemeinsame (technische) Nenner" gefunden wurde. Das wird die Automobilhersteller nicht vom Betrugsverdacht befreien, aber sicherlich einen wesentlichen, potenziellen Mittäter endlich auch mal ins Visier bringen. Ein Wunder, dass das so lange gedauert hat.

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andre_gottschling 28.07.2017, 10:28
2. Wenns so weiter geht....

ist wohl bald jeder 2. Bundesbürger in den Skandal verwickelt, weil er möglicherweise im vagen Verdacht eines Anflugs von Wissen so ne Kiste gekauft hat. Ich schmeiss mich wech vor Lachen ......... wenns nicht so traurig wäre.

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peterbond0815 28.07.2017, 10:30
3. Schuldig im Sinne der Vermutung

In den USA sind die ersten Klagen schon eingereicht. Kann vielleicht zunächst mal geklärt werden, was genau "abgesprochen" wurde und welcher Schaden für wen, justiziabel, generiert wurde?

Denkanstoß: Zunächst wurde impliziert, dass Absprachen gegenüber Zulieferern (und zu deren Nachteil) getroffen wurden. Bosch ist ein Zulieferer und war nun auch mit dabei. So so...

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ein-berliner 28.07.2017, 10:33
4. Ach Gott, Bosch auch?

Ist da wirklich jemand überrascht? Als Zulieferer dieser Hardware wird er natürlich die passende Software anbieten, wer denn wohl sonst.

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dirk1962 28.07.2017, 10:34
5. Spitze des Eisbergs

Täglich gibt es neue Enthüllungen im Diesel Skandal, täglich sinkt das Vertrauen in die Aussagen der Autobauer. Ich denke wir sehen immer noch erst die Spitze des Eisbergs. Ich persönlich denke es reicht. Ich will keine Sprechblasen mehr hören. Weder von der Politik, noch von den Konzernen. Mein Vorschlag wäre die Umkehr der Beweislast. Legen wir alle betroffenen Diesel still. Wenn der Hersteller den Beweis bringt, dass sein Fahrzeug wirklich legal ist, darf es wieder fahren. Anders wird es nicht gehen.

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doncharmi 28.07.2017, 10:35
6. betrügende Manager mit Privatvermögen 8n Regress nehmen

Die Frage, wer haftet für die immensen Schäden, sollte beantwortet sein mit: Mit aller Konsequenz (!) die die Schäden produzierenden Manager! IST unsere Justiz konsequent?? Anders verliert man noch mehr politikinteressierte Bürger...

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e.pudles 28.07.2017, 10:38
7. Die Autohersteller haben die Ideen

und dann braucht es halt noch jemanden der fähig bist diese umzusetzen. Und wer könnte das besser als der Spezialist Bosch? Daher also keine Überraschung dass diese Firma auch mit gemacht hat. Wer kommt als nächster????

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PublicTender 28.07.2017, 10:39
8. ...

Das was dort gemacht wurde machen ALLE Automobil-Hersteller.

Nur in Deutschland wird daraus, mit Hilfe moralisch einwandfreier Medien, eine Hetzkampagne. Diese wird dummerweise nicht nur die Hersteller in den Ruin treiben.

Fazit: Auf dem Altar des "Umweltschutzes" wird unser Wohlstand geopfert.

Und der Rest der Welt grinst sich eins.

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uguntde 28.07.2017, 10:40
9. Verrückte Demontage der deutschen Autoindustrie

Ich frage mich was diese verrückte Demontage der deutschen Autoindustrie soll. Was Spiegel, SPON, Deutsche Umwelthilfe und dgl machen ist völlig unverständlich und unverantwortlich. Natürlich gab es Absprachen mit Bosch, schließlich haben ja alle Steuerungen von Bosch verwendet. Was ist daran so erstaunlich? Trotz allem unterscheiden sich die Fahrzeuge und Triebwerke ja erheblich. Absprachen im Bereich Standardisierung (Gr¨øße von Tanks) und SIcherheit (Schließverhalten von Cabrio-Daächern während der Fahrt) sind ja auch sinnvoll.
Ich hoffe, dass sich die Bundesregierung für diese Industrie stark macht. Daran hängen unzählige Arbeitsplätze. Darüberhinaus muss Autofahren erschwinglich bleiben.

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