Forum: Wirtschaft
VW, Porsche, Audi, Daimler, BMW: Was den Autokonzernen jetzt droht
DPA

Es könnte einer der größten Skandale der deutschen Wirtschaftsgeschichte werden: Fünf große Autokonzerne haben sich nach SPIEGEL-Recherchen heimlich abgesprochen - auch über die Abgasreinigung für Diesel. Die Fakten.

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SR_77 24.07.2017, 00:29
100. Die anderen lachen sich schlapp

In Frankreich, Schweden, Italien und Asien lacht man sich gerade schlapp. Soll das Verhalten der deutschen Hersteller nicht beschönigen, aber die Maßnahmen in Frankreich, Italien und Schweden sind ja wohl ein Witz gegen das Vorgehen in Deutschland. Fiat, Renault und Volvo sind bei Messungen erheblich schlechter weggekommen, aber ein Rückruf der Zulassungsbehörde, oder gar Ermittlungen, ja ok in Frankreich aber da herrscht seit einem halben Jahr Stille, von Hyundai ganz zu schweigen. Resümee: Wenn alle drohen kein deutsches Auto mehr kaufen zu wollen, was denn dann? Ach ja einen völlig korrekten Tesla! Mir erscheint die Wahrnehmung sobald es um Premiumhersteller geht irgendwie seltsam. @ SPON: wie wäre es mal mit einer umfassenden Veröffentlichung aller Dieselhersteller, verdammt passt nicht ins linke Bild. Es ist KEIN deutsches Phänomen.

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prophet46 24.07.2017, 00:34
101.

Alles wird sich als Bullshit erweisen:

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/guido-reinking-autonom/ein-geheimes-autokartell-mit-website-und-steuernummer/

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cm1 24.07.2017, 00:35
102. Chance

Die Freisetzung kompletter Vorstände und die Rückzahlung der Gehälter bieten eine Chance zum Neuanfang, nicht nur für die Automobilindustrie, sondern für die gesamte Wirtschaft. Es sollten endlich Führungskräfte eingestellt werden, die dann auch vernünftig bezahlt werden sollen, also keine Millionengehälter, sondern angemessene Löhne.

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Alfred +1 24.07.2017, 00:39
103. Was wollen die Spiegel/Spiegel-online-Journalisten erreichen?

Die Frage gilt für alle anderen Medien auch! Es gibt wie immer keine absolute Wahrheit! Aber die Journalisten gerieren sich als vierte Gewalt und also in Besitz derselben. Dabei kungeln sie mit den Politikern ebenso wie diese mit den Journalisten! Wo sonst kämen all die Informationen her?! Die so erlangten Informationen werden je nach Gusto des jeweiligen Nachrichtenportals dann als Wahrheit verkauft, im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt dabei ein Problem: Die selbsternannte vierte Gewalt kontrolliert die drei davor befindlichen. Aber wer kontrolliert die vierte Gewalt? Zwei Beispiele: 1. Im Spätsommer/Herbst 2015 wurde seitens der Medien jeder, der auch nur ansatzweise die Hurraberichterstattung bezüglich der Flüchtlinge hinterfragte, in die rechte Ecke gestellt. Nach dem Kölner Silvester 15/16 erfolgte die große Selbstzerknirschung und die Berichterstattung wurde endlich differenzierter. Haha! Zur Zeit spielt sich ähnliches bezüglich der Autoindustrie ab. Draufhauen ohne Ende, aber ohne einmal die naturwissenschaftlichen Hintergründe der tatsächlichen Bilanz eines Verbrennungs- oder Elektromotors zu erkunden. Was ist technisch wirklich umsetzbar und welche Forderungen sind physikalisch letztendlich utopisch, für beide Antriebsarten! Und das alles ohne ideologische Brille! Das wäre eine Aufgabe der Medien, speziell des Spiegel, der ja die Wahrheit für sich allein in Anspruch nimmt!!!

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lars.manhof 24.07.2017, 00:42
104. Der Segen des Kfz-Super-Gaus für Frau Merkel

Endlich hat Frau Merkel ein geeignetes Wahlkampfthema: Die Gerechtigkeit für die Autoindustrie.
Sie wird sagen: 'Ich bin Euere Umweltkanzlerin und Euere Autokanzlerin zugleich. Und glaubt mir, ich werde weder der Autoindustrie schaden, noch die freie Fahrt für alle Bürger der CDU einschränken, sondern ich werde, nach dem Muster meines lieben Horst Seehofer (den Begriff 'Obergrenze' in den Bayernplan zu verschieben), nun den Begriff 'KFZ-Ausstoß - Grenzwert' eliminieren. Es wird nur noch eine wünschenswerte Zielvorgabe für das Jahr 2454 geben (Meinem berühmten Jahr zu meinem 500. Geburtstag in Hamburg). Herr Juncker kriegt eine Kiste Rotwein von mir und wird nach bewährtem Muster meine Problembewältigung akzeptieren. Ich sitze nichts aus, sondern ich mache es mit meinen Mitteln.

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j.oder 24.07.2017, 00:43
105. Schutzhaft

Vielleicht sollte man einige Kabinettsmitglieder, ganz oben angefangen, erst einmal in Schutzhaft nehmen, bevor es sich rumspricht, was dies eigentlich volkswirtschaftlich (inkl. Gesundheitskosten, es wird ja alles in Euro-Einheiten bewertet) für diese Republik bedeuten wird.

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warholandy 24.07.2017, 00:45
106. Wer hat den Schaden?

Unter dieser Überschrift wird im Artikel aufgelistet, wer alles den Schaden hat.

Mit keinem Wort wird erwähnt, dass den Schaden in erster Linie alle haben, die durch die Abgase Schaden an ihrer Gesundheit nehmen!

Unfassbar wie die Prioritäten durch den Wirtschaftsfetischismus auf den Kopf gestellt werden.

Warum gibt es denn Grenzwerte überhaupt? Aus wirtschaftlichen Gründen? Irre...

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j1958 24.07.2017, 01:00
107. Abwarten

Die strafrechtliche Würdigung bkeibt abzuwarten. Techniken oder Normen abzustimmen ist nicht verboten, solange es nicht den Wettbewerb einschränkt und z.B. das 'Argument' mit dem kleinen und dem großen adblue Tank ist schlichtweg albern. Ich hoffe der Spiegel hat mehr in petto. Überall wird stansardisiert, vom USB Stecker bis hin zu Topfmaßen. Die Mogeleien der Abgasreinigung waren sicher relvant, dieser 'Skandal' ist noch offen.Wir brauchen aber für diese Firmen Bosse, die der Politik klar widersprechen, wenn Normen durchgesetzt werden sollen die technisch nicht machbar sind statt zu allem Blödsinn zu nicken und dann die Normen mit zweifelhaften Methoden zu umgehen. Für 15000 Euro kann nan jein Auto bauen, dass Chanel No.5 aus dem Auspuff pustet und Aztos müßen bezahlbar sein, Die großen Automärkte sind sowieso nicht mehr in Europa und wenn wir unsere Autoindustrie wirtschaftlich vernichten übernehmen halt andere. Wie es bei vielen Industrien auch schon passiert ist. Wie Schröder so schön gesagt hat können wir nicht bestehen, wenn wir uns nur noch grgenseitig die Haare
schneiden, dich dank der insgesamt unternehmensfeindlichen Politik in Europa svheinen viele Leute gewillt dieses auszuorobieren.

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systemneo 24.07.2017, 01:07
108. Hetze?

Ich lese nun seit Tagen diese Artikel auf Spiegel Online. Im Fakten-Check bleibt da, "eine Art Selbstanzeige" von VW und Daimler, deren Wortlaut in den Artikeln nirgends zu lesen ist. BMW dementiert inzwischen und stellt aus ihrer Sicht klar. Und letztlich lese ich Spekulationen, die über Meinungsmache den nach Gerechtigkeit lechzenden Leser zum Skandal mutieren. Da soll es nun Geschädigte geben, weil es eine bessere echnische Lösung hätte geben können - was aber schwer zu beweisen sei.

Mir wurde aus unglaubwürdiger Quelle berichtet, dass Spiegel-Redaktuere sich in nicht öffentlichen Meetings getroffen haben, um eine Art Hetzkampagnie zu starten. Dabei haben sie festgelegt weniger qualitativ hochwertigen Journalimus als Motor ihres Antriebs, sondern vielmehr Sensationsgier - eine etwas "billigere" Technik - zu instrumentalisieren. Man geht davon aus, dass dies mehr Geld brächte. Geschädigte sollen Leser sein, die einen besseren Journalismus hätten erleben können. Es wird wohl schwer nachzuweisen sein, sodass der Leser wohl auf dem Schaden sitzen bleibt.

Für meiner Einer warte erstmal ab, was evtl. Ermittlungen (falls es diese denn überhaupt schon koordiniert gibt) ergeben und was da wirklich dran ist, an den ganzen Vorwürfen - seitens des Spiegels.

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herm16 24.07.2017, 01:20
109. an die Autoindustrie

ich bitte in den Vorstandssitzung ernsthaft zu ueberlegen, den Standort Deutschland, einem Land, in dem Ihr gemobbt werdet zu verlassen. Ganz sicher gibt es Länder die Euch herzlich willkommen heißen.Es ist nicht weiter schlimm, wenn Gewerbesteuer Einnahmen ausbleiben, die Fehlbetraege übernimmt gerne der Steuerzahler, es ist nicht schlimm, wenn es Arbeitslose gibt, der Steuerzahler übernimmt die Ausfälle. Ganz sicher bin ich mir auch, dass die, welche Eure Fahrzeuge als Dreckschleudern bezeichnen morgen, ob beruflich, oder privat wieder damit unterwegs sind. Hier geht es nur um Entschädigung, für was? Wenn doch alles sooooo schlimm ist, ich Tode produziere, lasse ich die Fahrzeuge stehen. In BaWue fangen diese Woche die Ferien an, und alle setzen sich in Ihren Diesel und verbreiten den Tod in Europa.

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