Forum: Wirtschaft
VW-Skandal: Piëch belastet Winterkorn vor Staatsanwaltschaft
AFP

Lange schwieg Ferdinand Piëch im VW-Dieselskandal. Nun hat er vor der Staatsanwaltschaft ausgesagt - nach SPIEGEL-Informationen zu Ungunsten von Ex-Konzernchef Winterkorn.

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thequickeningishappening 03.02.2017, 13:11
1. Der Piëch hat doch angefangen

mit seiner Show im 1L/100 Diesel! Die Belegschaft muss sich nach den Vorgaben des Eigentümers richten!

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paulhaupt 03.02.2017, 13:13
2. Na, Herr Piëch,

Wäre es da nicht mal eine Idee gewesen, wirksame Maßnahmen zu ergreifen anstatt Winterkorn nur öffentlich mit eine kryptischen Äußerung an's Bein zu pinkeln?

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heavenstown 03.02.2017, 13:21
3. Piech / Winterkorn...

Selbsternannte Alphatiere die nun versuchen die Schuld auf den anderen zu schieben.

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flytogether 03.02.2017, 13:22
4. Eigenartige Logik

Piëch spricht Winterkorn an und der versichert ihm, ein solches Papier der US-Behörde existiert nicht. Wie kommt der Autor auf Grund dieser Aussagen zu dem Schluss, Winterkorn habe von dem Betrug gewusst?
Davon abgesehen darf man davon ausgehen, dass Winterkorn Bescheid wusste.

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katueins 03.02.2017, 13:34
5. Typisch Piech

Haltet den Dieb!, - erneut will Piech seinen Kopf aus der Schlinge ziehen, dabei: es war Piech, der Winterkorn als den von ihm am besten Manipulierbaren aus dem Hut gezaubert und fortan praktisch alle strategischen Entscheidungen (mit)gestaltet hat. Als vermutlich brillantester Auto-Techniker nach Ferdinand Porsche führte Ferdinand Piech Audi in die Premium-Spitze; als genialer ökonomischer Stratege formulierte wohl Piech das Ziel, den (Dank seiner Mitwirkung viel zu heterogenen) Konzern auch zur Welt-Nr. 1 zu machen. Dass dies nur mit brachialen Markt-Maßnahmen zu erreichen war, gehörte zum Kalkül einer fragwürdigen Größen-Strategie. Und - dass der geniale Techniker nicht um die Probleme des in den US-Markt gedrückten Pkw-Diesel Bescheid wusste, könnte als Treppenwitz der Piech-Geschichte gelten.
Karl Turecek, Linz

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Andreas P. 03.02.2017, 13:35
6. Das war ja überfällig...

Klar, hat "der Alte"(Piech) davon gewusst und somit auch Winterkorn. Selbst wenn Wiko das Schreiben gegenüber Piech verneint hat, dann ist mit Sicherheit die Spurensuche intern (sofern nicht Wiko bereits vor Piechs Anfrage ohnehin davon gewusst hat) auf Hochtouren gelaufen. Die hohen Vorstandsgehälter sind auch mit einer hohen Verantwortung verbunden und somit sollte man Wiko alsbald mal in U-Haft nehmen. Da ist man ja schneller für Kleindelikte in U-Haft. Was muss denn noch passieren?

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Andreas P. 03.02.2017, 13:36
7.

Zitat von flytogether
Piëch spricht Winterkorn an und der versichert ihm, ein solches Papier der US-Behörde existiert nicht. Wie kommt der Autor auf Grund dieser Aussagen zu dem Schluss, Winterkorn habe von dem Betrug gewusst? Davon abgesehen darf man davon ausgehen, dass Winterkorn Bescheid wusste.
So ist es. Spätestens dann hast Wiko das intern untersuchen lassen. Er hat's also deutlich vor September 2015 gewusst.

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Knudddeligel 03.02.2017, 13:41
8. Also ist Piech verantwortlich

Ich denke, jetzt ist die Sache klar. Piech ist verantwortlich. Er hat auch genügend Vermögen um den durch sein Nichthandeln entstandenen Schaden für VW auszubügeln und die Strafen - zumindest anteilig - zu übernehmen. Es ist schon lustig: hat ein Produkt Erfolg, dann war es immer der Topmanager persönlich, der das Produkt entwickelt hat. Gibt es Schwierigkeiten, dann war es immer der Putzmann...

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hbblum 03.02.2017, 13:45
9. Einst....

...verlor Piëch den Machtkampf gegen Winterkorn. Jetzt ist die Stunde der Revanche gekommen. Das Ganze hat das Niveau einer unterdurschnittlichen Vorabendserie.

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