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VW-Strategie-2025: Müller macht
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VW steckt in der größten Krise der Unternehmensgeschichte. Konzernchef Matthias Müller will mit einem radikalen Umbau dagegen ankämpfen. Es ist eine große Wette auf die Zukunft. Ausgang: ungewiss.

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wibo2 16.06.2016, 19:08
1. Nein, es haben sich Türen geschlossen

""Bei Volkswagen haben sich Türen geöffnet", sagt der Konzernchef." (SPON)
Nur heiße Luft. Was hat Management mit der Fahrt in einem Heißluftballon zu tun? ... Der Manager ist aufgrund einer großen Menge heißer Luft in seine jetzige Position gekommen. Der Manager hat ein Versprechen gemacht, von dem er keine Ahnung hat, wie er es einhalten kann und erwartet von den Leuten unter ihm, dass sie seine Probleme lösen. So wird das bei VW nichts mehr. Diese Flucht nach vorne ist mehr eine Illusion als das man das ernst nehmen könnte.
Illusion

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vish 16.06.2016, 19:14
2. Blanke Utopie

Den Rückstand, den VW bei den angegebenen Zielen auf andere Firmen hat, ist mit den gegebenen Mitteln niemals aufzuholen. Vielleicht sollte man sich mal wieder auf das konzentrieren, was der Firmenname impliziert.

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Manaslu2015 16.06.2016, 19:15
3. Sind die noch zu retten

So kann man es auch machen. Sich um die drängenden Probleme der Gegenwart nicht zu kümmern, wie mangelnde Effizienz, Modellvarianten-Overkill, semiprofessionelle Corporate Governance um nur einige zu nennen. Stattdessen Wolkenkuckucksheime bis zum Jahr 2025 basteln.

Und das von alten Männern, die voraussichtlich die nächsten 2 Jahre in diesem Unternehmen nicht überstehen werden. Einfach nur der ganz normale VW-Wahnsinn. Aber wenigstens haben sie sich üppige Boni und satte Pensionsansprüche gesichert.

Dieser Konzern gehört zerschlagen und das gesamte Management in die Wüste geschickt.

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INGXXL 16.06.2016, 19:16
4. Es wird für

Müller schwierig die Strategie durch zusetzen Betriebsrat und IG Metall werden erbitterten Widerstand leisten

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meisterfischer 16.06.2016, 19:16
5. Viel Erfolg!

Lieber Herr Müller, ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Aber haben Sie denn schon bei Herrn Osterloh oder der Gewerkschaft nachgefragt, ob Sie auch dürfen? Die Antwort wird spannend! Denn bisher verdient VW das wenige Geld damit, dass Zulieferer zu Entgelten arbeiten, die weit unter denen von VW liegen (siehe Herr Dudenhöffer). Wie wollen Sie denn die VW-Fabriken auf ein wirklich wettbewerbsfähiges Niveau bringen, ohne dieses Thema anzutasten? Einfach umgehen und das Kerngeschäft neu definieren? Die "teuren " Rand-Betriebe zu Zulieferern mit geringeren Entgelten verlagern? Ich bin gespannt!

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thomasbär 16.06.2016, 19:17
6.

die größte Krise der Unternehmensgeschichte war die späte Käfer-Phase, als sich VW mit dem Prinzip des luftgekühlten Heckmotors festgefahren hatte. Und weil der luftgekühlte Heckmotor wie ein Heiligtum verehrt wurde, bedurfte es eines völligen und radikalen Paradigmenwechsels - hin zum Golf. Sonst hätte die Firma nur noch wenige Lebensjahre gehabt. Das war real eine Existenzkrise - es ging um 'sein oder nichtsein' Bei aller Aufmerksamkeit für die Schummelsoftware, aber die Größenordnung geht es heute nicht. Aber wenn ein Schreiber seinen Artikel vorne plazieren kann, ist das ja egal.

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kraus.roland 16.06.2016, 19:19
7. Müllers

..hört sich etwas dumpf an, als käme es aus dem tiefen Loch des unausgestandenen Abgasskandals. Wäre Volkswagen wirklich Volkswagen, dann müssten sich alle Schuldlosen in einer Schadensersatzklage gegen die hochbezahlten Schuldigen wenden. Da käme eine Menge Kapital für den Neustart zusammen. Käme!!!

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micromiller 16.06.2016, 19:33
8. Müller wird es schaffen

nach dem Gau hat Müller den Vorteil, dass er fast alles durchsetzen kann. VW wird dank seiner fähigen Mitarbeiter und einer fähigen Führung auch dieses Tief überstehen.

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otelago 16.06.2016, 19:34
9. vw steckt

nicht in der größten Krise, da war VW schon, nämlich Anfang der 1970er, die Modellpalette aus den 60ern zog nicht mehr und auch 411, K70 usw. wollten nicht wirklich.

Audi 50 und Golf brachten den Durchbruch!

Auch Ende der 1990er sah es trist aus.

Immer wieder gab und gibt es von Amerika lancierte Attacken auf VW, auch finanzielle, wegen der Beteiligung von Niedersachsen.

Deutsche US-freundliche Medien geben das dann alles 1:1 durch.

Tatsächlich weiß die deutsche Öffentlichkeit derzeit nicht, wie stark tatsächlich der Einfluß der USA (Internetkontrolle, NSA) auf Topmanagemententscheudngen und Personalien in deutschen Konzernen ist.

Die Abgas- Sache riecht, wie die gesamte Diesel-Agitation aus den USA, schwer nach einem geplanten Desaster, einer konzertierten Aktion, Management eingeschlossen.

US Konzerne und US Banken arbeiten voll mit Unterstützung der eigenen Geheimdienste und Regierung.

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