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VW-Strategie-2025: Müller macht
REUTERS

VW steckt in der größten Krise der Unternehmensgeschichte. Konzernchef Matthias Müller will mit einem radikalen Umbau dagegen ankämpfen. Es ist eine große Wette auf die Zukunft. Ausgang: ungewiss.

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goethestrasse 17.06.2016, 07:24
60. Aufklärung

..erstmal die Altlasten klären und Vertreauen zurückgewinnen, dann promo-gesteuerte Visionen verkünden.

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jostis 17.06.2016, 07:50
61. Wir kaufen nie wieder VW

Gott sei dank haben wir unseren EOS TDI mit grossem Verlust Verkauft nie mehr VW die könnten Autos umsonst anbieten das würde ich nicht nehmen

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motzbrocken 17.06.2016, 07:52
62. Besser spät als nie

Obwohl ich denke, der Zug für VW, Opel, BMW etc ist abgefahren. Tesla (unbestrittener Leader in Sachen E Autos, die europäische Autoindustrie mit Renault, Citroen haben es auch schon gerafft (nur die Reichweite ist etwas zu klein). Die Deutsche, Italienische, Japanische generell die Autobranche hat es schlicht verhängt. Dafür die Hybriden gefördert. Was für ein Schwachsinn! Zwei Antriebssysteme rumschleppen macht definitiv keinen Sinn. Die Energieersparniss wird nur schon durch das zusätzliche Gewicht des zweiten Antriebes aufgehoben.

Bei der Autoindustrie sieht man wohin es führt, wenn aus Lobbistentum (Erdöl / Autoindustrie) ganz bewusst andere Technologien verhindert werden. Man gerät in Rückstand was Wirtschaftlich gesehen nicht wirklich gut ist. Die Lobbisten bekämpften das E Auto statt es als neues Lifestyleprodukt zu entwickeln und zu vermarkten.

Gute Manager zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Visionen nicht nur aus Rauschmitteln beziehen. Es gibt für jeden Mist Trend- und Marktforscher. Aber die wirklichen Zeichen der Zeit erkennen diese Manager nicht. Man investierte Milliarden lieber in Schummelsoftware.

Von mir aus kann VW verschwinden. Die Benzinbranche hat im grossen Stil betrogen. Und ist das Vertrauen erst mal dahin, wird es extrem Schwer dieses wieder herzurichten. Siehe Banken, Regierungen etc.

Lang lebe die private Nutzung der Solartechnik!

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Alm Öhi 17.06.2016, 07:52
63. Bonus für Müller

Die hier beschriebenen Ansätze können nur umgesetzt werden wenn morsche Äste beseitigt werden.
Das wird sehr schmerzhaft werden.
30% der Belegschaft muss ausgetauscht werden.

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laxness 17.06.2016, 08:07
64. jaaaa, aber......

Zitat von yc4
Batterie Fahrzeuge, wer will das, (außer Berlin). Reine Akku Fahrzeuge sind und bleiben physikalischer Unsinn!
jetzt sind doch die Mini-AKW im Kommen. Wenn man die noch weiter verkleinert, dann können die ein PKW antreiben. Der Reaktor wird in der Fabrik mit Kernbrennstoff bestückt und dann läuft dei Karre 500T km ohne tabken, ohne aufladen.... DAS ist die Lösung!

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motzbrocken 17.06.2016, 08:13
65. @olafköln

Herzlichen Dank für Ihre Worte! Wer denkt, Tesla sei gestern entwickelt und heute verkauft worden irrt. Bei Tesla arbeiten 80% der MA an der Computertechnik, 20% sind am Autoschrauben. Die Produktion erfolgt per Roboter. Bei VW sind 95% Schrauber, 3% Anwälte und 2% Abzocker. Um eine Technik aus dem letzten Jahrtausend wie Verbrennungsmotoren am Laufen zu halten, braucht es keine Techniker mehr. Ein paar Softwarebetrüger reichen vollkommen aus.

Fazit: wer erst heute an E Autos zu denken beginnt, kann seine Schrauberwerkstatt gleich schliessen. Der Vorsprung von Tesla und teilweise auch Renault, Citroen ist bereits zu gross. Ausser es sei, dass VW (oder andere) eine Kooperation mit Tesla eingehen und diese Technik verwenden. Das Design wäre dann noch zu ändern.

Ich bin sicher, dass in den nächsten zwei, drei Jahren noch weitere Firmen leistungsfähige E Autos entwickeln werden. Nur wird es kaum eine sein, welche heute Bekannt ist.

Und by the way: Lithium Ionen Batterien sind zu 100% wieder verwertbar, enthalten keine seltenen Erden und können nach ihrem Ableben als Autobatterie noch ein paar zusätzliche Jahre als hauseigener Stromspeicher genutzt werden.

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Norbertk571 17.06.2016, 08:36
66. Volkswagen ist wie die Energiewirtschaft

Das ist ja mal lustig,
da hat das Topmanagement bei VW doch begriffen was EON, RWE und Co mit Ihren Atomkraftwerken machen und haben zugleich gemerkt das Motoren und Getriebebau im zukünftigen Automobilbau genau so sehr gebraucht werden wie AKWs wenn ausreichend regenerativer Energie vorhanden ist und man sich "grün" ausrichten möchte..
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Also nichts wie weg damit, ausgliedern und viel Glück....
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Für mich ein Zeichen das VW es ernst meint beim Einstieg in die E-Mobilität..
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Meine Wette, Daimler, BMW und all die anderen Automobilbauer werden innerhalb weniger Jahre ihre Motoren und Getriebebau Abteilungen auch ausgliedern..
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Danke an Tesla fürs voRWEg gehen.. :D
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Das ist wie in den 80ern die Grünen in der Politik, niemand wollte wirklich auf die Umwelt achten und heute sind die lange belächelten Grünen ernsthafte Konkurrenten der etablierten Parteien. Ebenfalls hat der Umweltschutz auch in der Politik seinen Platz gefunden..

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naklar261 17.06.2016, 08:47
67. erstmal Manager foerdern

die erste Massnahme sollte es sein die Gehaelter und Boni der oberen Fuehrungsriege zu erhoehen. Nur so kann inovatives denken gefoerdert werden.

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Berg 17.06.2016, 09:27
68.

Zitat von d15
Solange die teuren Akkus nicht wesentlich leistungsfähiger und massiv billiger werden, wird ein Elektroauto kein Volkswagen sein. Generell sind E-Autos nur als Zweitwagen interessant. Fördert endlich mit Wasserstoff betriebene Autos. Die haben soviel Reichweite wie Benziner.
Da vergessen Sie die riesigen Anzahlen von Lieferfahrzeugen für Handwerker, Postzustellungen, Hausdienste. Die brauchen weder hohe Geschwindigkeiten noch große Reichweiten, sondern fahren innerstädtisch und kurze Strecken.

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sprecher1968 17.06.2016, 09:32
69. Müller hat recht

Müller hat mit seinen Aussagen zu 100% recht. Nur so hat heutzutage ein Autokonzern eine Zukunft. Ich wünsche Herrn Müller viel Kraft und Glück, auch im Sinne aller Mitarbeiter, dass er dies alles hinbekommt.
Denn mit pseudo Elektro, wie manche Hersteller es derzeit handhaben ist es nicht getan. Denn Elektromobilität und autonomes fahren gehören die Zukunft. Alle etablierten Autokonzerne müssen aufpassen, dass sie nicht von den Unternehmen wie Tesla, Google und Apple überholt werden.

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