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VW-Zukunftspakt: Halbherziger Rettungsplan
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Mit einem radikalen Sanierungsplan will sich Volkswagen auf die kommenden Jahre vorbereiten. Betroffen sind rund 30.000 Arbeitsplätze. Für die Etablierten im Konzern geht es darum zu retten, was zu retten ist.

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smartphone 18.11.2016, 12:10
1. VW ist ja nur

die Schneeflocke in 200m Höhe mitten über der Antarktis . bei zB VW liegt ja eher kuam noch wirkliches KnowHow ...Analog der anderen ach so hochgejubelten Autofirmen hier. Die Arroganz rächt sich ob des Verhaltens speziell der dt. Ingenieure gegenüber . Da Problem dieser Firmen ist leider die HR . Über die 100000den schleichend wegerodierenden Zulieferstellen spricht natürlich keiner . Das Arbeitsamt schafft die in irgendeine "Statistikschublade" wo man die eben nicht offiziell führen müßte .... Oder lesen Sie ,daß es effektiv 6 Mio ALG1 und >> 10 Mio H4 1-3 Mio "versteckte" ...und zB ein 58 jähriger Firscharbeitsloser wird idelaerweise gar nicht in der ALG1 Statistik geführt .......Achja , die über 250000 Jugendlichen , soagr mit Abitur finden auch keine Lehrstelle....von wegen Fachkräfte- oder Azubimangel .....

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Manaslu2015 18.11.2016, 12:22
2. Es muss erst noch schlechter..

...werden, bevor es besser wird. Den Ernst der Lage haben Pötsch, Müller & Co. nicht erkannt. Solange das alte Management, das für das Desaster verantwortlich ist, nicht ausscheidet, gibt es keinen notwendigen Neuanfang. Und dieser unsägliche Osterloh ist Teil dieser geldgierigen Altherrenriege. Es dauert eben noch ein wenig, bis weitere Milliarden Versenkt sind.

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lucky.sailor 18.11.2016, 12:31
3. Kaltherzig - halbherzig - angsthäsig!

Ein Unternehmen, das kaltherzig Millionen Kunden betrügt und dann nicht mal angemessen entschädigt verdient mein Mitleid nicht mehr. Mit dieser unfähigen Führungstruppe (wobei ich auch den Aufsichtsrat samt politischen Vertretern und Gewerkschaftsfunktionären meine) sind strategische Entscheidungen zwangsläufig nur noch halbherzig. Den wirklichen Herausforderungen geht man angsthäsig aus dem Weg, macht ja auch nichts, wenn Boni und Tantiemen weiter in die eigene Tasche fließen. Hier hilft nur ein radikaler Personalwechsel und eine komplett neue Firmenkultur.
Ich konnte meinen Audi A1 jetzt noch zu einem akzeptablen Preis ins Ausland verkaufen und bin damit das Problem der höchstwahrscheinlich unwirksamen "Nachbesserung" los.
Der VW-Gruppe kaufe ich nie wieder etwas ab, solange dort weiter "Vorsprung durch Täuschung" regiert. Mein Vertrauen hat dieses Unternehmen auf immer verspielt!

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chrissi66 18.11.2016, 12:37
4. Typisch

diejenigen, die gelogen und betrogen und damit Deutschlands Image schwer beschädigt, haben, kommen davon. Vielleicht 30000 Beschäftigte zahlen die Zeche. Wo werden die Schuldigen im Management und Aufsichtsrat zur Verantwortung gezogen, mit der sie ihre unverschämt hohen Gehälter und / oder Abfindungen rechtfertigen?

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marcaurel1957 18.11.2016, 12:43
5.

Zitat von lucky.sailor
Ein Unternehmen, das kaltherzig Millionen Kunden betrügt und dann nicht mal angemessen entschädigt verdient mein Mitleid nicht mehr. Mit dieser unfähigen Führungstruppe (wobei ich auch den Aufsichtsrat samt politischen Vertretern und Gewerkschaftsfunktionären meine) sind strategische Entscheidungen zwangsläufig nur noch halbherzig. Den wirklichen .....
VW baut exzellente Autos, übernimmt jeden Schaden durch den Abgasskandal und richtet sich mit diesem Programm, dass sozial abgefedert ist, auf die Zukunft aus....

Das Management hat also alles richtig gemacht!

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soron 18.11.2016, 12:45
6. Antrieb der Zukunft, in der Tat ...

Was für ein Antrieb sollte das nur sein ? Ein Downsizing-Motor ? Der so heiss wird, dass er durch zusätzlich eingespritzten Kraftstoff gekühlt werden muss und so unter Volllast auf Verbräuche von 18 Litern kommen kann ? Oder vielleicht der E-Antrieb, für den BMW schon mal angekündigt hat, dass die Batterien nicht aus Deutschland bezogen würden ? Ich vermute stark, dass unsere E-Mobile im grössten E-Mobil-Markt der Welt (China) gefertigt werden.
Dann muss man sich natürlich folgendes vor Augen halten: Ein Autotransporter (Schiff) kann so etwa 5000 Autos pro Fahrt transportieren. Und wird bei einer Rundreisedauer von vielleicht 6 Wochen zwischen Europa und Shanghai und zurück im Jahr vielleicht 8 Reisen schaffen. Also etwa 40.000 E-Mobile aus China anliefern. Und dabei mit seinen Schiffsmotoren so viel Schadstoffe ausstossen wie 750.000 konventionelle PKW. M-hm. Antrieb der Zukunft ... müssen wir nochmal drüber nachdenken, oder ?

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INGXXL 18.11.2016, 12:47
7. #4

Winterkorn hat doch seinen Job verloren. Und die Mitarbeiter die VW abbaut werden auch nicht am Hungertuch nagen. Die werden grosszügige Vorruhestand Bezüge erhalten, sonst hätte der Betriebsrat nicht zugestimmt. Also alles in bester Ordnung

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spontanistin 18.11.2016, 12:52
8. Das ist ja nur erstmal der Anfang!

Tesla hat nichts neu entwickeln müssen. Alle Kompetenzen und Komponenten lassen sich am Markt einkaufen. Am Ende geht es nur um Design/Styling und Marketing - wie Adidas und Nike zeigen. Interessanter wäre es gewesen zu hören, auf welche Bereichen man sich mit der Kompetenz (?) für Verbrennungsmotoren konzentrieren möchte. Die gefundene Lösung für das Personal bleibt wenig solidarisch - ein Fremdwort für heutige Gewerkschaftsbosse. Wenn ein Kleinbauer früher Missernten hatte, müßte er und seine Familie den Gürtel enger schnallen und sich als Tagelöhner woanders verdingen. Wenn ein Großbauer ein solches Problem hatte, hat er halt Knechte und Mägde entlassen oder ist auf andere Betätigungsfelder ausgewichen (Viehzucht), die weniger arbeitsintensiv waren. Die VW-Problemlösung ist also eine nach Großjunkers Art! Bezeichnend. Aber wir sind doch alle eine große VW-Familie!

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willibrand 18.11.2016, 12:52
9. 30.000

ich wußte garnicht dass VW soviele Manager und Aufsichtsräte hat.
Aber dann kann ja nur alles besser werden.

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