Forum: Wirtschaft
Wachsende Konjunkturrisiken: Weidmann betont Hilflosigkeit bei Abschwung
DPA

Der Chef der Bundesbank hat die Regierung laut "Handelsblatt" vor einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage gewarnt. Europas Zentralbank könne im nächsten Abschwung kaum reagieren.

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halihalo52 15.07.2018, 14:54
1.

Überall nur Schönwetterkapitäne unterwegs. Sowohl bei den Politikern, Managern und Politikern. Sobald es anfängt zu kiseln, dann wissen sie nicht mehr, was sie tun sollen.

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micromiller 15.07.2018, 14:57
2. Weidemann hat den Klarblick

unsere Traumtänzer der GROKO trotten leider im Nebel im Kreise. WIr haben bereits Minus Zinsen und der Rest der EU schuldet uns fast eine Billion .... und irgendwann kommt die neue Technische Revolution mit voller Gewalt über uns und Millionen gut bezahlte Jobs verschwinden. Unsere GROKO wird dann sicherlich wieder irgendwas vom Netzausbau sagen, aber nicht klar ob es um Strom oder Internet geht.... Uns fehlt es an intelligenten Politikern aus der REALEN WELT, die mit etwas praktischer Weitsicht ausgestattet sind und begreifen welche Herausforderungen auf unsere Gesellschaft zukommen... Wir schaffen das nicht! WIr werden im Strudel der Unfähigkeit und der falschen Massnahmen ... (Massenzuwanderung aus der Dritten Welt um unseren Geburtenrückgang zu korrigieren???) auf den Boden klatschen, hoffentlich helfen uns, die von unserer Politkaste verteufelten Amerikaner wieder auf die Beine.

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adam01 15.07.2018, 15:19
3. Immer langsam

Wie haben genug Reiche. Eine Sondersteuer für diese Bürger und damit die Schulden abbauen. Eigentum verpflichtet.

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sven2016 15.07.2018, 15:23
4.

Weidmann will einfach nur verhindern, dass die Regierung die Überschüsse in den Staatseinnahmen für z.B. soziale Zwecke einplant.

Der ganze Zaster muss für Banken- und Großkonzernsanierung zusammengehalten werden.

Zinsmäßig kann die EZB nicht weiter runter, also soll der Staat direkt Geld locker machen, wenn angefragt. Nicht neu und nicht besonders subtil.

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willibaldus 15.07.2018, 15:36
5.

Er hat recht. Bei einer Krise hat die EZB keine Munition mehr und die EU Staaten müssen mehr ausgeben bzw Schulden machen. DAs letztere ist normale antizyklische Politik. Immerhin sinkt die Verschuldung der EU Staaten seit JAhren wieder, wenn auch weit von den Werten von 2007 entfernt.

Wer glaubt, die EU schuldet uns Geld, der irrt. Das Geld ist längst in unseren Taschen. Die BUBA hat ein Guthaben bei der EZB. Ein Verrechnungskonto. Sollte Italien aus dem Euro ausscheiden und das Konto Italiens bei der EZB würde eingefroren, was würde passieren? - Gar nichts. Die Verwerfungen durch das Ausscheiden selber wären allerdings desaströs.

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geraldwinkeler 15.07.2018, 15:45
6. Investitionen statt Konsolidierung

Der Artikel gibt eine sehr verkürzte wirtschaftliche Sicht der Dinge wieder. Die Verschuldung Deutschlands macht rund 60% des Bruttoinlandsproduktes aus. Keine andere größere westliche Wirtschaftsmacht der Erde ist gemessen an ihrer Leistungsfähigkeit geringer verschuldet. Die Probleme sind andere. Unsere vom Neoliberalismus berauschten Politiker haben über viele Jahre eine Politik der öffentlichen Desinvestition betrieben und durch ihre arbeitnehmer- und gewerkschafsfeindliche Politik einen gewaltigen Niedriglohnsektor geschaffen. Es ist nicht die Zeit für eine Konsolidierung der Finanzen, sondern für massive Erhöhungen der öffentlichen Investitionen und deutliche Lohnerhöhungen. Geld dafür ist genug da. Dann kann das Land auch mit einer Stagnation oder einem begrenzten Rückgang der Exporte ganz gut leben. Immer wieder wird die wirtschaftliche Lage einseitig oder verzerrt dargestellt. Wo sind in den letzten 20 Jahren die meisten Arbeitsolätze verschwunden? Im öffentlichen Dienst und in der Bauindustrie! Hat mit dem Export und der internationalen Konkurrenzfähigkeit Deutschlands zunächst wenig zu tun. Die Interessen der Familie Porsche, Piech und Quandt/Kladden sind mitnichten mit dem Allgemeininteresse identisch, auch wenn unsere Politiker uns das immer wieder weiss machen wollen. Viel größer als unsere Sorgen sind die Nöte einiger unserer europäischen Nachbarn und hier sind die Spielräume nationaler Finanzpolitik auch viel enger. Aber auch diesen Ländern ist mit mehr deutschen Investitionen und höheren Löhnen mehr gedient als mit Austerität und Lohndrückerei unsererseits.

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neutron76 15.07.2018, 15:46
7. Recht hat er, bevor die SPD ihr Rentenpaket durchsetzen will

Eine Reduzierung der Verschuldung würde in der nächsten Krise Optionen offen lassen.
Die EZB hat eh schon alles verspielt.

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capote 15.07.2018, 15:51
8. Italien

Italien zeigt etwas Interessantes, Politiker machen so lange so weiter, bis Sie abgewählt werden, da nützt kein Drohen und keine Meinungsumfragen, auch wenn man die sichere Wahlniederlage vor Augen hat, macht man einfach weiter. Die Club-Med-Länder fangen langsam an, Ihre Regierungen auszuwechseln, das geht aber nur sehr langsam, weil viele alte Stammähler erst der biologischen Lösung anheim fallen müssen, ehe es etwas Neues gibt.

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wasistlosnix 15.07.2018, 16:05
9.

Er bringt sich in Stellung als Draghi Nachfolger. Es ist doch klar woher das aktuelle Wachstum kommt. Eine Folge der letzten Krise und dem Einschreiten der EZB. Wir haben noch kein stabiles Wachstum.

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