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Wackelige Mehrheit im Parlament: Tsipras deutet Neuwahlen an
AP/dpa

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras bringt vorgezogene Wahlen ins Spiel. Sollte er keine sichere Mehrheit im Parlament haben, sehe er nur diese Möglichkeit.

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michael.nowak.7505 29.07.2015, 16:36
1. Der nimmer enende Alptraum

Und, was ist wenn die neue Regierung wieder alles zurückdreht so wie Zipras am Anfang. Bitte , Frau Merkel, beenden Sie dieses grausame Drama. Grexit, Grexit und nochmals Grexit. Griechenland gehört nicht in die Eu.

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tinomino 29.07.2015, 16:37
2. Im September.

Klar.

Und bis dahin fließt schön weiter ELA-Nothilfe in Richtung GR.
Und dann weiter nach Bulgarien.

Lasst Euch ruhig Zeit, Jungs. Je später das dritte Hilfspaket kommt, desto mehr gibts vorab extra.

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ka117 29.07.2015, 16:37
3. 200 kmh

Der Gute weiß genau, dass sie mit 200 Sachen gegen eine Betonwand fahren und möchte noch rechtzeitig aussteigen.

Griechenland ist und bleibt unreformierbar. Ohne massive und dauerhafte finanzielle Unterstützung von außen hat das Land das Potenzial von (wahrscheinlich) nicht mal Bulgarien oder Rumänien.

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kaalam 29.07.2015, 16:39
4. Neuwahlen?

Hatte ich schon vor 4 Wochen geschrieben.
Nach den Wahlen ist das ganze Verhandeln sinnlos
gewesen.
Die neue Regierung erkennt die alten Verträge nicht an und die Gelder ca. 9 Milliarden sind dann weg.
Super gemacht von Merkel und Schäuble ohne eine Sicherheit. Das kann ein 16 Jahre alter Schüler besser als unsere super Politiker.

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ekel-alfred 29.07.2015, 16:46
5. Warum Herr Tsipras?

Zitat:
Tsipras gab in den Interview zudem an, er rechne damit, dass die internationalen Gläubiger seinem Land ab November eine Schuldenerleichterung gewähren könnten.
Zitat Ende:

Warum sollten die Gläubiger das tun? Für die Reförmchen, die umgesetzt wurden? Richtige Fortschritte sind das nicht. Ich vermisse Reformen von den Griechen, die nicht von der Troika verordnet wurden. Also etwas mehr Eigeninitiative. Aber da können wir wohl lange warten......

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exil-berliner 29.07.2015, 16:51
6. Und das Spiel geht weiter..

Das Spiel geht fröhlich weiter wie zuvor nachdem jetzt die neuen Hilfskredite gezahlt wurden. Der einzige Unterschied zu "ZUVOR" ist, dass der Vertrauensverlust in das Sparguthaben bein den griechischen Menschen nach den Kapitalkontrollen und den Auszahlungssperren an den Bankautomaten total am Boden ist und jeder alles Geld was er besitzt schleunigst z.B. nach Bulgarien transferieren wird vor dem nächsten "Engpass".

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claudiamehrweger 29.07.2015, 16:54
7. Die Griechen wählen sich zu Tode!

Hat das denn nie ein Ende? Ein reformunfähiges Land schleppt sich von Wahl zu Wahl, dann wieder Referendum, dann wieder ne Wahl. Was für ein Zirkus. Und noch ein so teurer. Die Griechen sollten sich lieber an die Arbeit machen, als an die Wahlurne.

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mxmx 29.07.2015, 16:54
8. Und was passiert, wenn der Wähler nicht wie gewünscht abstimmt?

Und welche Wahl hat er überhaupt? Kann er denn überhaupt zwischen echten Alternativen wählen, also z.B. zwischen Sparprogramm oder Grexit?

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Thomas Griffi 29.07.2015, 17:21
9. Irgendwann werden die Griechen erkennen müssen

dass die ganz linke Fraktion recht hat und Tsipras nichts weiter als ein erpressbarer Trottel des Kapitalismus geworden ist. Der Kapitalismus versagt, aber wir wollen dem kapitalistischen System weiterhin angehören ist nun mal ein Widerspruch, genau wie die Idee, wenn Kürzungen zu Arbeitslosigkeit und Armut führen, dann brauchen wir mehr Kürzungen um da wieder raus zu kommen. Es kann so nicht funktionieren, Tsipras sagt es sogar laut, aber irgendwann muss er halt mal Taten sprechen lassen, denn wenn er keine Taten sprechen lässt, dann werden bei der nächsten Neuwahl die rechtsextremen Kräfte im Lande übernehmen, weil sie für die Armen dann die Einzigen sind, die noch etwas anderes versprechen als weitere Kürzungen. Es ist vollkommen egal, ob gerecht, vertragsgemäss, demokratisch oder was auch immer, wenn das griechische Volk weiterhin von allen Seiten immer weiter in die Armut getrieben wird, dann wird es aus reiner Not jeden Strohhalm greifen. Gerade in Deutschland wissen wir seit 1932, welcher Strohhalm der ultimativ Letzte ist, aber den Griechen ist das irgendwann egal, genau wie es den Deutschen 1932 egal war, wer hungert nimmt alles, nur nicht noch mehr Armut.

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