Forum: Wirtschaft
Währung: Deutscher Handelsverband fordert digitalen Euro
Christian Charisius / DPA

Die Dominanz der großen Kreditkartenanbieter und Facebooks Pläne für eine Kryptowährung: Der Handel sorgt sich, von diesen Firmen abhängig zu werden.

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ppowa 29.11.2019, 14:58
1. Konstruktionsfehler: EZB

Der große Vorteil mancher Digital-, insbesonder blockchaingestützter Währungen könnte deren Begrenztheit (Inflationssicherheit) und deren Unabhängigkeit von staatlichen Eingriffen sowie das Fehlen einer Überwachungsmöglichkeit sein. Dies wäre mit der EZB gerade nicht gewährleistet.

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hefe21 29.11.2019, 15:19
2. Kryptonit fürs Oligopol

Wann wenn nicht jetzt während des Wütens des Wahnsinnigen aus Washington wäre es wünschenswert und vor allem angebracht, unsererseits gegen die wahren "unfairen" Konglomerate und Monopolmetastasen US-amerikanischer Prägung vorzugehen. Es besteht ja ohnhin schon lange der Verdacht, dass das Gelbfieber aus der PenAv von den Profiteuren benützt und vorgeschoben wird, um davon abzulenken.
Die verzweifelt geforderten "Milliardeninvestitionen" im EU-Bereich, bei einer Anschubfinanzierung für Konkurrenzfirmen des US-Oligopols wären diese endlich mal zukunftsfähig angelegt. Als dringend notwendiger Ausgleich für jene Geld- und sonstigen Hilfsmittel, die in den vergangenen Jahrzehnten über das gigantische US-Militär- und Geheimdienstbudget in diese Bereiche geschleust wurden.

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frenchie3 29.11.2019, 15:33
3. Reden wir von Elektrogeld oder Kreditkarten?

"Globale Kreditkartenunternehmen nutzen ihre starke Position seit Jahren aus und haben bereits eine Marktdominanz....". Dann ruft halt eine Visumkarte ins Leben, widmet die Girocard um, Ruh' is. Was soll es bringen in Elektrischen Euros zu zahlen wenn ich in normalen Euro mit der Karte zahlen kann. Mir schon gar nichts, es müßten zwei Konten geführt werden

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mimas101 29.11.2019, 15:37
4. Hmm Tja

Die Libra des Werbenetzwerkes wird nicht kommen, da sind bereits zu viele abgesprungen und noch mehr Widerstände da. Zumal man FB nicht mal von heute auf heute vertrauen darf.
BitCoins und andere Hashtags kann heute schon jeder Kleinkrämer verlangen und da sieht es mit der Geldsicherheit auch nicht gerade gut aus, zumal für das Schürfen und Verteilen extrem viel Strom drauf geht.
Bleiben die Kreditkartenunternehmen übrig. Und die handeln eher nicht mit virtuellen Währungen sondern damit das sie auf einem Papierstreifen einen Wert mit einem Minus und auf einem anderen Papierstreifen den gleichen Wert mit einem Plus versehen, zzgl. Provisionen. Und das haben wir bereits mit der EC-Karte. Und den Kleinkrämern in deutschen Landen steht es frei ebenfalls solche Kreditkarten zu akzeptieren.
Ähnliches gilt auch für das Bezahlen mit verwanzten Handys (die OSe, deren Lücken, Äbbs und sonstwas halt), da will auch keiner so recht, weder bezahlen noch Terminal aufbauen.

Aber warum kommen die deutschen Pfeffersäcke nicht selbst auf die Idee eine eigene Kreditkarte auf den Markt zu werfen? Da kann man also annehmen:
Offensichtlich steht hinter der Kleinkrämeraktion eher eine Lobbygeschichte von irgendwelchen FinTecs und Vertretern von gescheiterten Hashtag-Währungen; schließlich ist der bundesdeutsche Markt einer der weltweit wichtigsten und das könnte eine Sogwirkung auf andere Nationen haben. Oder man nimmt die maßlose Gier der Kleinkrämer an mittels Kunstwährungen Preisvergleiche pp unmöglich zu machen.

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noalk 29.11.2019, 15:57
5. Einfach machen

In den USA wird gemacht, in Deutschland wird erst mal nach der Regierung gerufen. Der HDE kann doch, zusammen mit anderen Verbänden, mal was auf die Beine stellen und so den Finanzminister unter Druck setzen und zum Handeln zwingen.

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felix_hauck 29.11.2019, 16:02
6.

Der Euro ist doch mittlerweile bereits eher eine Digitalwährung als eine harte. In den Niederlanden zahlt niemand mehr mit Karte. Der Euro ist längst für den Durchschnittsbürger eine Zahl auf dem Konto die dessen Wert repräsentiert.

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phekie 29.11.2019, 16:45
7. Den Kontakt zum Kunden verliert man...

...wenn man nicht alle gängigen Zahlungssysteme anbietet. Höhere Beträge zahlt man eben eher mit Karte, Es hat sicher keiner Lust noch mehrere Hundert Euro bar (wohlmöglich mit Gebühren) abheben zu müssen, wenn man mal einen neuen Fernseher oder Möbel kauft.
Ein guter Kaufmann preist seine Kartenanbietertransaktionskosten mit ein, genauso wie Miete, Strom, Personal, etc.

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mimas101 29.11.2019, 17:07
8.

Zitat von phekie
...wenn man nicht alle gängigen Zahlungssysteme anbietet. Höhere Beträge zahlt man eben eher mit Karte, Es hat sicher keiner Lust noch mehrere Hundert Euro bar (wohlmöglich mit Gebühren) abheben zu müssen, wenn man mal einen neuen Fernseher oder Möbel kauft. Ein guter Kaufmann preist seine Kartenanbietertransaktionskosten mit ein, genauso wie Miete, Strom, Personal, etc.
Outdatet.
Die Bargeldsumme wächst im ECU-Geld Bereich rasant. Das ist so seit dem negative Zinsen fällig werden und die Banken das an den Endkunden weiterreichen.
Macht auch Sinn: Ein zusätzlicher Verlust von 0,5% über der Inflationsrate sind schon ein paar Geldstücke die auf dem Konto unter der Bettdecke nicht anfallen.

Bargeldgeschäfte dürften also wieder anziehen.

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frenchie3 29.11.2019, 18:23
9. @8 Ich freue mich für Sie

daß auf Ihrem Gehaltskonto so viel liegt daß der Strafzins Sie dermaßen trifft. So der Normalverdiener und -sparer macht sich da ja eher weniger Gedanken. Ob die Bargeldmengen unter dem Kopfkissen sinnvoll sind? Hätte ich Summen in dem Bereich wäre ein Bankschließfach etwas sicherer, aber ich habe auch nur Katzen und keine Wachhunde.

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