Forum: Wirtschaft
Währungskrise in der Türkei: Deutsche Konzerne fürchten den Lira-Absturz
Daimler

Deutsche Unternehmen mit Niederlassungen und Produktionsstätten in der Türkei beunruhigt die wirtschaftliche Situation vor Ort. Besonders diese zehn Konzerne haben Grund zur Sorge - ein Überblick.

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freddygrant 15.08.2018, 18:55
10. Diese deutschen ...

... international agierenden Firmen und Konzerne sind doch
auch aus dem Grund der kostengünstigen Produktion und
damit auch auf dem dortigen Markt in der Türkei tätig. Die
Volatilität und deren Folgen in einem Staat mit einer eigenen
Währung und Politik kennen diese Manager bestens! Deshalb
ist diese Auslandstätigkeit dieser Produzenten und Anbieter
dem allgemeinen Geschäftsrisiko zuzuordnen. Alles andere ist
nur suspektes Gejammere - was wirklich nicht zu gestandenen
Managern und ihren Unternehmen passt!

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Schnabbelschnute 15.08.2018, 18:56
11. Panikmache....

...ohne sachlichen Inhalt!
Der Handel ist und reagiert sehr sensibel auf solche kleinen Krisen...und das seit Jahrzehnten.
Im Grunde muss die Wirtschaft solche Krisen selbst ausbaden, schaffen die es nicht einmal genügend Rücklagen zu bilden, die so etwas kompensieren...wieso auch, jeder Neoliberale Politiker wird schon jetzt nach wegen suchen, die Kosten solcher Kriege auf uns solidarisch abzuwälzen!
Dabei wird bei der Berichtserstattung gerne vergessen, das es auch Personale Grunde hat, nämlich einen Despoten zurechtzuweisen, der eine Provokante antidemokratische Lügen -Politik macht.
Das wir uns als Bürger und Arbeitnehmer Sorgen machen sollen oder müssen, zeigt wie verworren dieses Handelssystem ausschließlich unschuldige trifft, die keinerlei Einfluss ausüben können.
Deswegen brauchen wir ein über eine Transaktionssteuer finanziertes bedingungsloses Basis-Geld, welches jeder Bürger unabhängig von Handelskriegen erhält...eine Art Schmerzensgeld!

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Ruhrsteiner 15.08.2018, 18:57
12. Ist mit der Sorge deutscher Konzerne vor dem....

Lira-Absturz etwa der befürchtete Kaufwertverlust der Niederlassungen als solcher gemeint? Ja, das ist leider das gemeinhin bekannte unternehmerische Risiko …. Abwarten, ob sich der aktuelle Tagestrend der Lira konsolidiert...

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Watschn 15.08.2018, 19:05
13. Für solche Umstände gibt es Währungsversicherungen...

Die Wirtschaft, Konzerne, Industrie u. Geschäfte MÜSSEN damit klarkommen. Das gelang VOR dem Euro ohne grössere Probleme u. staatl. Eingriffe. Die Unart, unter Jammern jedes mögl. Unternehmer-Risiko auf den Staat (Steuerzahler) abzuschieben, muss ein Ende haben. Genug Nachteile muss, bzw. musste der Bürger bereits über sich ergehen lassen. (Risiko-Abwälzung der ehem. europ. Wechselkursdifferenzen mittels Euro auf den Steuerzahler > Stw. dt. Targetforderungen, (eigentl. nach EU-Veträgen verbotenes..) Bail-Out der Eurozone, Staatenrettungen ua.)

Es geht an den Börsen, Terminkontrakten, Rohstoffmärkten u. Währungsverhältnissen immer Auf u. Ab, Hin u. Her....Wie bereits vorangegangen gepostet wurde, gewann heute die türk. Lira zu den Hauptwährungen USD, EURO, GBP, YEN rund 4,5-7%, konnte also wieder etwas Boden gutmachen. Wie sagt so schön der Volksmund:
'Wer die Hitze nicht verträgt, der soll nicht in der Küche arbeiten'...

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Planquadrat 15.08.2018, 19:12
15. Der Touristen Boom

zeigt besonders eines, dass Menschen in ein Land reisen, das eigentlich einen Glaubenskrieg gegen sie führt und Deutsche öffentlich als Nazis bezeichnet. Daraus kann man nur schließen, dass Charakter sich nicht mit der Schnäppchen-Mentalität verträgt. Und dass diesen Menschen vollkommen egal ist, wenn in einem Land die Menschenrechte und die Pressefreiheit mit Füßen getreten werden, Hauptsache billig muss es sein.
Und nicht vergessen, der Touristen Boom endet in 3 Wochen, danach wird es wieder ruhig in Antalya & Co.

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salomon17 15.08.2018, 19:12
16. Kriegstreiberei

Und schon sind alle im (Wirtschafts-)Kriegsmodus. Wo bleibt die deutsche Gelassenheit? Nur weil ein Idiot am Bosporus und ein zweiter in Washington zündeln wollen, müssen wir denen noch lange nicht unter die Arme greifen. Weder dem einen, noch dem anderen.

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petro28 15.08.2018, 19:14
17. Unverständlich

Viel. kann mir das jemand erklären...wochenlang wird der Özil kritisiert und niedergemacht, man spricht über Werte, was man tun darf oder auch nicht. Und jetzt wird Erdogan von der Bundesregierung bauchgepinselt? Wenn's ums Geld geht, sind Moral, Gewissen und Werte schnell vergessen. In welch verlogenen Welt wir doch leben...

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iffelsine 15.08.2018, 19:16
18. Jeder Unternehmer kennt seine Risiken und

es darf nicht passieren, dass diese auf den Steuerzahler abgewälzt werden. Und Mitleid habe ich auch nicht, denn diese Unternehmer, die in der Türkei investieren, wollen ordentlich Geld verdienen und wenn das nicht funzt, ist es deren eigenes Bier !

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Fantastic 15.08.2018, 19:17
19.

Zitat von dangerman
Die Produktionskosten sinken eben nicht notwendigerweise analog zur Entwertung der Lira, da sie den Mitarbeitern auch einen Inflationsausgleich zahlen “müssen”. Schlimmer ist es wen sie für ihre Produkte die sie im Lande herstellen oder für eine weitere Wertschöpfung zuliefern, in Lira bezahlt werden. Wenn sie dann noch Zahlungsziele von 60-90 Tagen berücksichtigen, können sie in 3 Monaten große Cash Flow Verluste erfahren. Im Januar für 100 € = 400 Lira geliefert ....im April 400 Lira bezahlt bekommen, die sie nur noch in 80€ umtauschen können. Wenn jetzt noch eine Verteuerung der importierten Komponenten hinzukommt, nehmen Sie ganz schnell “a short walk on a long pier” Als Automobil Zulieferer bspw. schließen Sie Konditionen über eine mehrjährige Projektlaufzeit ab. So z.B. 2012 für 8Jahre mit einer xRate von 3,0 ........nix mit Gleitklausel ..unternehmerisches Risiko.... Und dagegen hedgen ist zu teuer.
Ihr Kommentar ist absolut richtig. Jeder, der längerfristige Verträge in Lira abgeschlossen hat und kein Kurssicherungsgeschäft (zu teuer)
abgeschlossen hat, ist jetzt gekniffen.

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