Forum: Wirtschaft
Währungsraum in der Krise: Ein Plan für eine stabile Eurozone
DPA

Europa stolpert von Krise zu Krise, statt sich dauerhaft tragfähige Strukturen zu geben. Konzepte dafür liegen auf dem Tisch - doch sie scheitern am Egoismus nationaler Eliten.

Seite 29 von 29
abtg.d 12.07.2015, 20:45
280. Der Artikel beweist eins ganz klar:

Dass die meisten Journalisten in Parallel-Welten leben. Das hat eine Reihe von Gründen, nicht zuletzt darin, dass es viel leichter ist, irgendetwas aufgrund einer ideologischen Grundausrichtung zu schreiben, als sich mühevoll mit der Sache zu beschäftigen.
Aber die Bevölkerung hat das ja längst erkannt, und der Ruf von Journalisten ist entsprechend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nero3 12.07.2015, 20:51
281. Ich glaube,

Deutschland hat keinen geschichtlichen Hintergrund, um Europa zu einen. Wenn, dann haben das Staaten wie Italien, die wirklich - geschichtlich gesehen - als verbindendes Glied in Europa tätig waren, z.B durch das Christentum, durch das Römische Reich und seinem Erbe, durch das Latein und durch die Renaissance. Aber Italien nimmt ja heutzutage keiner mehr ernst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vallecas 17.10.2015, 01:11
282. Nichts kapiert?

Ist zwar richtig, dass es nicht gerecht ist, was ein Bürger, eine Stimme betrifft. Aber, wenn man das machen würde, würde das ja für die kleinen Länder ein gewisse Selbstauflösung bedeuten, der sie ja wohl kaum zustimmen könnten, oder? Funktioniert übrigens mit einem Bundesland Bremen genauso. An diesem Beispiel siehtt man im Übrigen auch, wie es funktionieren könnte, politischen Willen vorausgesetzt. Man stelle sich mal vor, man setzte den Länderfinanzausgleich auf unbestimmte Zeit aus. Dann würde man mal sehen, wie denn Deutschland so funktionieren würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vallecas 17.10.2015, 02:12
283. Gedanke

Ich wollte bei dieser Gelegenheit, nur mal einen Einwurf machen. Da ich zur Zeit in Spanien wohne, kenne ich auch die andere Seite dieser ganzen Angelegenheit, sprich nicht nur die deutsche Sichtweise. Ich meine, i n deutschen Medien wird normalerweise alles auf ein Geldproblem beschränkt. Mag zwar populistisch gesehen seinen Wert haben, greift aber viel zu kurz. Wenn ich z.B. sehe, wie das hier so läuft mit dem Sparen, ist es einfach traurig, denn die wahren Ursachen der Schieflage wird leider nicht bekämpft. Daher kommt auch die Skepsis, was Brüssel betrifft, sprich die Leute sagen, gut man schnallt den Gürtel enger, aber in Gegenzug, werden die Ursachen der Missstände beseitigt, so dass sie sich nicht wiederholen. Aber diese Bedinungen stellen sie in Brüssel nicht, sondern verlangen immer nur kosmetische Änderungen, in dem die Mittel- und Unterschicht bezahlt. Ist an sich schon ungerecht, führt in ein paar Jahren zur nächsten Krise, hentterlässt soziale Spanungen und führt irgenwann dazu, dass einige Länder aus dem Euro austreten werden, wie immer das auch aussehen mag. Wäre es nicht besser gewesen, die Griechen zu ihrem "Glück" zu zwingen, und ihnen ein Finanzamt und Katasteramt zu "organieren", anstatt die Renten zu kürzen? Und wenn dann ein "normale" Staat nicht ausreicht, um die Kosten zu decken, kann man ja weitersehen. Jetzt sind scho 5 Jahre in's Land gegangen und noch Nichts ist besser geworden, aber sie haben weder Finanzamt noch Kataster. Ein grandioses Politikversagen, denn auf die Art löst man kein Problem, man bringt nur Griechen gegen Deutsche auf und umgekehrt, un das Schlimme daran ist, dass beide recht haben. So wird das nichts. Mal sehen, was denen in Brüssel einfällt, wenn LePen in Frankreich die Wahlen gewinnt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vallecas 17.10.2015, 02:45
284. An 173

Stimmt, die Geschäftsgrundlage ist im Eimer. Allerdings ist diese immer eine Farce gewesen, denn es gab eben kein Referendum, in dem die Bürger über die Bedingungen einer Währungsunion hätten entscheiden können. Aus diesem Grund, ist es natürlich ein Problem, wenn man im Namen des Euro Schulen schliesst, oder Bürgschaften übernimmt. Wobei die Sache mit den Bürgschaften so eine Sache ist, glaubt jemand ernsthaft daran, dass die mal gezahlt werden und nicht durch Gelddrucken erledigt werden? Warum habe ich bloss immer mehr den Eindruck, dass das alles so gewollt war? Leuchtet mir jedenfalls nicht ein, dass bei einer Währungsunion kein Krisenplan bestanden haben soll. Man stelle sich vor, in einem Geheimpapier würde stehen, mittelfristig, oder langfristig, zahlt Deutschland, etc. und regiert. Wenn dem so sein sollte, wäre es klar, warum es keine Volksbefragungen gab, oder fast nirgendwo und warum die Südländer bei diesem Spardiktat mitmachen und nicht austreten. Ich meine, sonst wären sie ja wohl masochistisch, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 29 von 29