Forum: Wirtschaft
Währungsstreit: China weist Vorwurf der Manipulation zurück
Kin Cheung/DPA

Die Reaktion aus Peking kam prompt: China weist den Vorwurf der Währungsmanipulation zurück. Stattdessen werfen Staatsmedien den USA vor, die Welt zu destabilisieren.

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danielhoogland2 06.08.2019, 12:33
10. You ain't seen norhing yet

Es ist klar, dass beide Seiten es mit der Wahrheit nicht so ernst nehmen. DT weiss nicht mal was Wahrheit ist, die Chinesen weisen ab, aber lassen den freien Markt nicht über ihre Währung bestimmen.
Aber es sei gesagt, dass es noch viel viel schlimmer kommen kann :
Wenn die Chinesen anfangen würden, Ihre Amerikanische Staatsanleihen als Waffe in den Ring zu schmeißen,
dann ist die Kacke erst richtig am Dampfen, mit katastrophalen Folgen für die globale Ökonomie.
Dass sollte man DT mal erklären, bevor er weiter auf stur schaltet.

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rrv.vogt 06.08.2019, 12:34
11. Auch in diesem Zusammenhang

Auch in diesem Zusammenhang wären m.E. der IWF und die Weltbank zu erwähnen, deren Aufgabe es wohl auch heute noch ist, chaotischen Turbulenzen im Weltwährungssystem entgegenzuwirken.

Laut Wikipedia :
Hat der IWF zurzeit (Stand März 2019) 189 Mitgliedstaaten, deren Stimmrecht sich an ihrem Kapitalanteil orientiert. Die Mitgliedstaaten mit den größten Stimmanteilen sind: USA 16,52 %, Japan 6,15 %, China 6,09 %, Deutschland 5,32 %, Frankreich 4,03 %, Vereinigtes Königreich 4,03 % und Italien 3,02 %. Von den deutschsprachigen Ländern haben außerdem Luxemburg 0,29 %, Österreich 0,81 % und die Schweiz 1,18 % Stimmenanteile.[4]
Das Gewicht Chinas erscheint mir verglichen mit dem anderer Staaten als viel zu gering. Warum wird der Kaitalanteil Chinas nicht im Einvernehmen mit anderen Staaten , denen doch eigentlich derzeitige US- Präsident ebenfalls gewaltig auf den Wecker gehen müßte, also nicht mindestens verdoppelt ?

BTW:
Warum ist ganz offenbar Russland, das Land mit dem immerhin größten Anteil an der überseeischen Erdkruste, noch immer nicht erwähnenswert (oder auch gar nicht ?) am IWF beteiligt?

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Wohlstand für alle 06.08.2019, 12:35
12. Welcher Logik folgt denn dieser Satz?

„Die Folge werden wohl geringere deutsche Exporte und damit ein schwächeres Wachstum in Deutschland sein.“
Das Wachstum eines Staates mit Schuldgeldsystem, also jeden Staates außerhalb des Dschungels, bestimmt immer noch die Verschuldungsneigung des Staats selbst und der private Sektoren, besonders des Unternehmenssektors. Dies ist, zumindest in Bayern, Schulbuchweisheit. Auch wenn die bayerische Staatsregierung nach wie vor auf die göttlichen Eingebungen und einen verantwortungsvollen Volkswirt mit diesem Schulwissen wartet.

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muso_koyoo 06.08.2019, 12:47
13. Warum wundert das alles mich nicht mehr?

Den Handelskrieg mit China anzetteln und sich wundern, wenn China den Yuan abwertet. Das Iran Abkommen kuendigen und dann dort zuendeln. Da war doch auch etwas mit Russland von wegen Raketen-Abkommen .......... Kann denn keiner dem Sandkasten Bully das Schippchen wegnehmen?

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Haudegen 06.08.2019, 12:55
14. Heutzutage wird der Wert des Geldes, b.z.w. von Währungen ...

aus nichts weiter als Spekulation gefüttert. Als vernunftbegabtes Wesen fehlt mir schlichtweg das Werkzeug im Kopf, um zu verstehen wie man immer nur Schulden, Schulden und nochmals Schulden machen kann und trotzdem nicht der Glaube an den Geldwert zusammenbricht. Die EZB macht Geldschleusen auf, Immobilienblasen bilden sich und haben in der Vergangenheit (Lehmann Brothers) zum Desaster geführt das m.A.n. wiederum nur durch noch mehr Schulden "ausgeglichen", bzw. in "Bad Banks" transferiert wurde. Es wird einfach so getan, als würden in der Zukunft zehn Erdkugeln die Wirtschaftskraft gestalten obwohl die Grundlage dazu (ausgedünnte Ressourcen, Marktsättigung und Lebensgrundlage) sich eher vermindert. Inzwischen ist gar vom "Helikoptergeld" die Rede, bei dem ohne Gegenleistung (...die liegt dann wohl auch in der Zukunft ...) das Konto aufgefüllt wird. Geld ist doch zum Irrsinn geworden der nur deshalb funktioniert, weil alle dabei mitmachen. Dieser Irrsinn ist auch der Grund, warum China nun aus Willkür einfach mal abwertet, weil's so besser in die Strategie passt. Nun könnte ja auch der Dollar abgewertet werden und warum nicht auch der Euro? Mit realem Wert hat Geld doch nun rein gar nichts mehr zu tun - sondern mit Irrsinn. Vernunft hat auf dem Sektor keinen Boden mehr. Der einzige Grund, warum diese Philosophie nicht zusammenbricht liegt darin begründet, dass Alle sie teilen. Das geht so lange gut, bis Handelskriege diesen Irrsinn offenbaren - das geschieht gerade. Wir basteln uns unsere Währungen einfach passgenau hin - immer wieder mal wenn nötig. Wertschöpfung ist allerdings ganz was Anderes! MfG

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Bastian__ 06.08.2019, 12:56
15. Rohstoffe auf Dollarbasis handeln

Zitat von jana45
vor einigen Jahren gab es sogar mehr Renminbi für einen Euro. Es liegt eher eine generelle Stärke des Dollar vor. Der Grund liegt im steigenden Ölpreis durch den Irankonflikt, der die Nachfrage nach Dollar steigen lässt und diesen somit gegenüber anderen Währungen stärkt.
wenn Rohstoffe, wo kein Handelspartner die USA ist, nicht auf Dollar-Basis, sondern z.B. auf Euro-Basis gehandelt würden, wäre die "Dollar-Stärke" kein Problem mehr, da es diese dann nicht mehr geben würde.

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rrippler 06.08.2019, 12:56
16. Abwertungs-Wettlauf

Die über die Jahre aufgelaufenen Handelsüberschüsse Chinas vs USA belaufen sich inzwischen auf annähernd 4 Billionen US$, das ist ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes der USA. Allein in 2018 exportierte die Volksrepublik für 375 Milliarden Dollar mehr Waren in ssdie USA, als sie von dort einführte. Um den Wert dieser Währungsreserve hoch zu halten und die Exporte zu erleichtern muss China an einem schwachen Yuan gelegen sein, während ein schwacher US$ eine Entlastung für die USA wäre. Die beiden Wirtschaftsmächte befinden sich also zwangsläufig in einem Abwertungs-Wettlauf in Kombination mit quantitative Easing. Derweil der Goldpreis steigt.

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sunny1 06.08.2019, 13:00
17. Das wäre ein Wunder wenn die Währung nicht manipuliert ist

Jeder weiss , dass in dem totalitären Regime alles kontrolliert, überwacht und manipuliert wird, zwar seit eh und je, besonders in den letzten Jahren noch viel schlimmer. Seit der Globalisierung in den letzten 4 Jahzehnten hat China mit Hilfe von den westlichen Ländern, vor allem von den USA, so weit entwickelt, dass China die Weltwirtschaft im Ganzen als Geisel nehmen kann, um die restliche Welt zu drohnen und die Vorteile für sich zu schaffen. Eigentlich ist das Freihandel mit China ist ein Witz, da In China herrscht Staatseigentum, darauf baut man eine Art von Staatskapitalisimus und das ganze Land funktioniert wie eine einzige Firma und das Politbüro gilt als Vorstand bzw. Aufsichtsrat. Leider ist diese riesige Firma eine schwarze Box mit intransparent Finanzsystem...

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Beat Adler 06.08.2019, 13:00
18. China eskaliert in logischer Folge der trumpschen Unsinnspolitik zum W

China eskaliert in logischer Folge der trumpschen Unsinnspolitik zum Wirtschaftskrieg.

Bei Wirtschaftskriegen gibt es nur Verlierer und sie verursachen eine gewaltige Zerstoerung: In den USA, in der EU, in China, im Rest der Welt.

Bald darf Macron als Gastgeben in Biarritz beim G7 Gipfeltreffen dem Trump einmal mehr den Kopf waschen. Wie immer ohne geringste Wirkung;-)

Geduld bringt Rosen: Spaetestens am 21. Januar 2021 mit einem Neuen, einer Neuen im Oval Office!
mfG Beat

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michiansorge 06.08.2019, 13:02
19. Trifft leider nicht nur die Amerikaner

Zitat von sothebys22
...Gefallen lassen dass Ihr President so mit ihren Renteneinlagen und Ersparnissen, die meist in Aktien angelegt sind, unkontrolliert spielt. Diese Börsenkrise gibt nicht die Realität wieder sondern die reine Angst vor Trumps one man Entscheidungen. Ich denke die Rep Partei wird hier reagieren , handeln müssen. Hier geht es nicht um ein paar rassistische Sprüche oder Tote in Grenzstädten , hier gehts ins Portmonee der Wähler und Lobbyisten
Ich habe Dank dem von Trump mitverschuldeten Börsenrutsch in 3 Tagen 10000.- EUR verloren. Es wird Zeit, dass sie ihn endlich absägen und jemanden einsetzen, der Politik nicht mit der Brechstange betreibt.

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