Forum: Wirtschaft
Währungsunion in der Krise: Wer ist Schuld, falls der Euro scheitert? Deutschland!

Es klingt absurd: Deutschland schultert in der existentiellen Krise der Währungsunion Risiken von Hunderten Milliarden Euro* - doch wir gelten nicht als wohlmeinende Führungsmacht, sondern*stehen als "Euro-Nazis" am Pranger. Wie konnte es bloß so weit kommen?

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rondon 21.06.2011, 15:09
1. schuld ist das system

...ein System das zwangsweise zu Umverteilung von unten nach oben führen MUSS und deshalb die Menschen unglücklich macht!

PUNKT!

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skisma 21.06.2011, 15:11
2. Raus!

Wir müssen uns endlich gegen den Euro-Wahnsinn wehren, so wie Finnland, durch wählen! Der Verrat geht immer weiter mit der Einheitspartei CDUCSUFDPSPDGRÜNLINKS

Raus aus dem Euro!

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Europa! 21.06.2011, 15:13
3. Kein schlechter Artikel

Aber der SPIEGEL sollte mal in den Spiegel sehen. Das Cover der dieswöchigen Printversion ist ein schäbiger Kotau vor den Europa-Hassern. Schämt euch!

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Baikal 21.06.2011, 15:15
4. Gar nicht absurd:

Zitat von sysop
Es klingt absurd: Deutschland schultert in der existentiellen Krise der Währungsunion Risiken von Hunderten Milliarden Euro* - doch wir gelten nicht als wohlmeinende Führungsmacht, sondern*stehen als "Euro-Nazis" am Pranger. Wie konnte es bloß so weit kommen?
Wer schreit denn immer so lauthals, der Euro habe Deutschland am meisten genützt? Wer hat denn durch Lohndumping und Kapitalistenstreicheln mit seinen Exportüberschüssen für eine Verschuldung anderer Länder gesorgt? Warum steht denn in der Euro-Werbeanzeige die Deutsche Bank als Mahner, läßt aber nicht den verhaßten Ackermann unterschreiben sondern den weithin unbekannten AR-Vorsitzenden? Und: wer hat denn immer kindergärtnerinnenhaft schwäbische Hausfrauen bemüht und andere Länder der Faulheit bezichtigt? Na? Vielleicht dieser ökonomische Tollpatsch Merkel?

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meging 21.06.2011, 15:15
5. .

Wenn die anderen das Geld nicht wollen, ich nehms gern.

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Bondurant 21.06.2011, 15:17
6. Ich hoffe...

Zitat von
Deutschland hätte als "benevolent hegemon", als gütige Vormacht, agieren können - agieren müssen. Ähnlich wie die USA nach dem Zweiten Weltkrieg hätte die Bundesrepublik frühzeitig und großzügig Geld bereitstellen müssen - verbunden mit der Schaffung neuer, mächtiger europäischer Institutionen, inklusive eines neuen Verfassungsvertrags. Angela Merkel hätte Europa in eine gemeinsame Zukunft führen müssen - und können.
...das war ein Witz, bei dem irgendwie die Pointe verlorengegangen ist. Oder der Autor ist Abiturient und hatte den Geschichtsunterricht abgewählt.

Deutschland als "hegemon", wie benevolent auch immer, der im Gegenzug für Geldleistungen "neue mächtige europäische Institutionen" schaffen lässt, heißa - da wäre der Jubel in Polen und Frankreich und England und Griechenland und Dänemark und und und aber groß gewesen!

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Ghost12 21.06.2011, 15:18
7. Wäre das wirklich schlimm?

"Das Land wäre auf viele Jahre von den Kapitalmärkten abgekoppelt und würde jede Chance verlieren, sich in absehbarer Zeit wieder selbst mit Krediten versorgen zu können."

Ein Haushalt auf Pump ist unmoralisch und undemokratisch.
Ein allein steuerfinanzierter Haushalt ist in jeder Beziehung sozialer.
Und so oder so werden in Griechenland in Zukunft kleinere Pitas gebacken.
Aber dieses arrogante "Almosen-" und "Kreditwürdig"-Denken, diese Stigmatisierung von Griechen ist beschämend für Europa.
Vielleicht nimmt man bald Abschied vom Denken in Kreditkategorien und zieht Politiker zur Verantwortung, die den Schuldenberg illegal aufgetürmt haben. Genau wie bei uns.

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Pandora 21.06.2011, 15:18
8. So ein Blödsinn

"Ähnlich wie die USA nach dem Zweiten Weltkrieg hätte die Bundesrepublik frühzeitig und großzügig Geld bereitstellen müssen "

... und was hatten die USA davon? Anti-Amerikkanismus!
Aber das scheint dem Autor des Artikels wohl völlig entgangen zu sein...wie so vieles andere. Selten so einen Schmarrn gelesen.

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tarson 21.06.2011, 15:18
9. Wir brauchen einen neuen Bundeskanzler!

Man hätte es wissen können:

Wer eine Kanzlerin aus den neuen Bundesländern wählt,
die nicht die Politik der Westbindung Adenauers erlebt hat/erleben konnte,
ist auch nicht in der Lage "... die Grundlinie westdeutscher Politik seit Konrad Adenauer fortzuführen, ..." - mangels Verständnis.

Das zeigte sich bereits bei der Enthaltung Deutschland bei der Gaddafi-Resolution des Weltsicherheitrates.

Als Kanzlerin bestimmt sie die Richtlinien der Politik.

Wir brauchen einen neuen Bundeskanzler!

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