Forum: Wirtschaft
Währungsunion: Wie Eurobonds - nur teurer
DPA

Die Europäische Zentralbank bereitet sich auf massive Käufe von Staatsanleihen vor. Sie sind der vielleicht letzte Ausweg, um Staaten wie Italien vor der Pleite zu bewahren. Dabei hätte es billigere Auswege gegeben.

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-denker- 09.12.2014, 02:08
60. Zur Krise

Die werten Herren von der EZB meckern immer über so niedrige Investitionen ^^ investiert wird wenn es sich rentiert. Es rentiert sich wenn konsumiert wird. Der Bürger konsumiert was er möchte/braucht.
Ich glaube die werten Herren haben nicht verstanden was Marktsättigung ist.

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EraserFS 09.12.2014, 03:14
61.

"Wenn ein Drittel aller Schulden im Euroraum durch die Notenbank liquidiert würden, dann wäre die Schuldenkrise tatsächlich zu Ende. "

Einher damit geht, und darauf weisen sämtliche Autoren zum Thema nicht hin, dass sich eine ebenso große Summe an Geldvermögen in Luft auflöst. So sehr sich Autoren darum bemühen, diesen Umstand zu verschleiern, am Umstand, dass diese Schulden bezahlt werden, ändert sich nichts. Undzwar Immer.
Und man gebe sich dabei nicht der naiven Hoffnung hin, dass dies vollständig oder auch nur mehrheitlich von den "Reichen" getragen werden würde.

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querdenker1964 09.12.2014, 03:27
62. Klasse....

langfristig zählt nur Münchhausens Weltbild einer alles beherrschenden Wirtschaftsmacht, der sich gefälligst alles andere unterzuordnen hat.wozu Gerichte oder Recht. Legal - illegal- sch..egal - eines Tages wünscht sich der Autor den Rechtsstaat vielleicht wieder zurück ;) dann sagt man ihm möglicherweise "Gesetz"? - Wir brauchen hier kein Gesetz!!!

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postfach_2013 09.12.2014, 04:51
63. Einer trage des anderen Last :)

Tja, genau, Eurobonds.
"Die nationalen Regierungen hätten keinen Zugriff auf das Geld gehabt. Sie wären haushaltspolitisch zu Bundesländern degradiert worden. Es wäre dann nicht mehr so entscheidend, ob sie ihre Altschulden bedienen oder nicht."
Genau, da wären dann z.B. italienische Schulden europäische Schulden, also auch deutsche Schulden.
Wie heißt es in der Bibel? "Einer trage des anderen Last!"
Warum wird eigentlich nicht der Vatikanstaat in die EU aufgenommen?
Die haben doch die Millionen in allen Ecken rumliegen. Das wäre doch eine nette und milde Geste, das Gefundene, mit dem eh keiner gerechnet hat, zum Wohle der Menschheit einzusetzen.

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Grafsteiner 09.12.2014, 06:35
64. Der Don Quijote der Deflation

Anfang des Jahres wollte der gleiche Autor hier im Spiegel noch zur Bekämpfung einer nur für ihn sichtbaren Deflation Milliarden der EU für eine Konjunkturbelebung. Staatsfinanzierung durch die EZB ist sein Credo, obwohl die nach den Verträgen von Lissabon und Masstricht zu reinhaltung seriöser Geldpolitik verboten ist. Er hat immer noch nicht gemerkt, dass das Keynes´sche deficit spending ein grosser Schmarrn ist und immer Scharlatanerie war. Es diente der Politik nur dazu, die unmässigen Kreditaufnahmen der letzten Jahrzehnte den Bürgern gegenüber mit Lügen zu rechtfertigen. Und die Medien taten mit.

Nun sieht er, dass Staaten an Krediten pleite gehen. Immerhin, er nimmt noch -wenigstens teilweise- Realität wahr. Da unterscheidet ihn graduell von Don Quijote.

Grüsse nach Ossentoll.

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biesi61 09.12.2014, 07:06
65. Danke Herr Münchau!

Leider in Deutschland eine Minderheitenposition aber dennoch richtig. Die von Frau Merkel und Herrn Schäuble brutal durchgesetzte deutsche Austeritätspolitik nimmt allen Europäern die Zukunft!

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10prozentfett 09.12.2014, 07:33
66. Ein

Artikel von Münchau beinhaltet immer 2 Thesen:

a) Der Euro ist gut wie tot und
b) Merkel ist schuld.

Dazu noch eine Portion Selbstbeweihräucherung a la "nach meinen eigenen Berechnungen" oder wie man es - Schwupps ganz einfach - besser macht. Jede Woche ... jede.

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Herr Hold 09.12.2014, 07:34
67. Hintertür

Kein an der EZB beteiligtes Land ist verpflichtet, bei negativem Eigenkapital nachzuschiessen. Die Haftung bleibt auf 27% beschränkt. Soweit die EZB-Statuten. Oder gelten die auch nicht mehr?

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curiosus_ 09.12.2014, 07:58
68. Das Überleben des €s ….

Zitat von Münchau
Die Verfügungsgewalt über das Geld hätte auf der europäischen Ebene gelegen. Die nationalen Regierungen hätten keinen Zugriff auf das Geld gehabt.
… steht über allem?

Herr Münchau, kann es sein, dass Ihre Maßstäbe da etwas verrutscht sind? Wie sieht es mit dem Königsrecht des Parlamentes, dem Budgetrecht aus? Wenn man den € zum Fetisch erhebt, der alternativlos am Leben erhalten werden muss (und einem die Bürger der €-Zone nur lästiges Beiwerk sind), dann ist Ihre Haltung konsequent.

Zitat von Münchau
Die EZB muss so handeln, weil sie ihr Inflationsziel von knapp 2 Prozent pro Jahr verfehlt.
Klar, der € und das Inflationsziel über alles. Sonst geht die Welt unter:

Zitat von Münchau
Ohne eine anteilige Schuldenübernahme durch die EZB gibt es am Ende für Italien nur die Alternative des Austritts aus der Währungsunion oder des Schuldenschnitts. Die meisten Euro-Beobachter glauben nicht, dass der Euro einen solchen Schock überleben würde.
Stirbt der €, stirbt €pa. Die Bürger desselben sind da zweitrangig. Vielleicht sollte man mal über den Rand seiner eigenen Suppenschüssel schauen? Könnten Sie uns mal das Wertesystem erläutern, das Sie zu den Schlüssen führt zu denen Sie kommen?

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rainking 09.12.2014, 08:02
69. Egal, wie sich der

Herr Münchau seine Welt macht, der Euro ist und bleibt ein verdorbenes Projekt, das nicht mehr zu retten ist.
Alle Umverteilungsmaßnahmen werden das Siechtum nur verlängern und den Gesamtschaden -insbesondere für Deutschland- nur weiter in die Höhe treiben. Zu retten ist der Euro nicht mehr.
Und das sage ich als jemand, der diesem Projekt von Anfang an recht positiv gegenüberstand. Leider hat man im Laufe der Euro-Geschichte aber nach und nach alle guten Vorsätze über Bord geworfen und und die Völker Europas um ihre Zukunft betrogen.Aber die Betrüger sitzen weiter an den Schaltzentralen der Macht und werden deshalb weder benannt noch belangt.

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