Forum: Wirtschaft
Wahlkampf-Spender: Wall Street wendet sich von Obama ab
AFP

Barack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney.

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kecksen 29.03.2012, 10:27
20.

Zitat von mhwse
Oligarchie! Und damit stehen eben die USA von ihrer inneren Struktur Russland und Iran näher als West Europa.

Völlig korrekt, nur mit einer auf Andere mit Finger zeigenden Selbstherrlichkeit gespickt, die ihresgleichen sucht. "Bonzen" nehmen die ihm übel ??? Ja was in aller Welt sind diese Lebensmittelzocker und Preistreiber des Lebensunterhaltes der dritten Welten ? Bei Bonzen heulen die ? Was für ein absurdes Schmierentheater, sitzen in ihrer weltfremden Blase und halten sich für Altruisten?
Mir fehlen die Worte.
Lieber Komet, einen Volltreffer für einen Neuanfang!

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atherom 29.03.2012, 10:30
21. Tatsächlich?

Zitat von mhwse
Oligarchie! Und damit stehen eben die USA von ihrer inneren Struktur Russland und Iran näher als West Europa.
Nun sind die Unterschiede der Staaten in Europa nicht soo groß, aber man müsste sich schon fragen, weshalb Deutschland das einzige Land ohne Tempolimit ist? Wegen der Autoindustrie? Die meisten schnellen Autos werden ohnehin in Länder verkauft, in denen man kaum über
100 km/h fahren kann. Wenn ich nicht wüsste, dass Lobbyismus und Einflußnahme in Deutschland Fremdwörter sind, würde ich etwas vermuten...

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gegenrede 29.03.2012, 10:30
22. Plutokratie oder Oligarchie?

Die Oligarchie (vom griechisch ὀλιγαρχία oligarchia ‚Herrschaft von wenigen‘,
https://de.wikipedia.org/wiki/Oligarchie

Die Plutokratie oder Plutarchie (griechisch πλουτοκρατία plutokratía ‚Reichtumsherrschaft‘, von πλοῦτος plútos ‚Reichtum‘ und κρατεῖν krateín ‚herrschen‘) ist eine Herrschaftsform, in der Herrschaft durch Vermögen legitimiert wird, also die Herrschaft des Geldes (auch „Geldadel“ genannt). Politische Rechte werden anhand des Vermögens vergeben (z. B. über das Zensuswahlrecht). Die Plutokratie ist eine Unterform der Oligarchie.

In einem plutokratischen System gibt es einen hohen Grad an sozialer Ungleichheit bei geringer sozialer Mobilität. In einer Plutokratie sind Ämter in der Regel nur den Besitzenden zugänglich. Es existiert ein Zensuswahlrecht, das Besitzlose von den politischen Bürgerrechten ausschließt und in der politische Macht hauptsächlich zum Nutzen der Machtinhaber ausgeübt wird. Damit ist verbunden, dass die finanzielle Macht Einzelner oder Unternehmen die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates umgeht, eigennützig den Staat steuert und demokratische Wahlen möglichst manipuliert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Plutokratie


Der Begriff Plutokratie beschreibt mit Ausnahme des Zensuswahlrechts hier doch ganz gut den Status Quo.

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lichtderaufrechten 29.03.2012, 10:35
23. Sie haben vollkommen recht

Zitat von mhwse
Oligarchie! Und damit stehen eben die USA von ihrer inneren Struktur Russland und Iran näher als West Europa.
Ich höre gerade einen der größten Dummschwätzer Deutschlands,
Volker Kauder gegen die Besteuerung seiner Herren im
Bundestag reden . CDU und SPD sind die Steigbügelhalter der
Diktatur des Geldes .
Wie überzeuge ich nur ohne Wulff den Bürger nicht diese
korrupte Bande zu wählen .

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cato-der-ältere 29.03.2012, 10:40
24. Adelsprädikat

Das ist in der Tat ein Zeichen dafür dass Obama doch nicht ganz von der Geld-Elite korrumpiert ist.
Dass hingegen die Finanzmärkte etwas gegen Merkel und Co. haben, ist nicht feststellbar. Was sagt uns das?
Dass die Linke hier im Land die kalte Schulter seitens des Establishments (CDUFDPSPDGRÜNE, viele Medien und die Geld-Lobby) gezeigt wird ist auch ein Hinweis darauf dass sie integer sind und eher das Wohl der Bevölkerung als das der oberen Zehntausend im Auge haben. Wobei letztere stets, und leider oft erfolgreich, behaupten das sei quasi dasselbe. "Trickle down" und so...

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tailspin 29.03.2012, 10:42
25. Na so was?

Zitat von sysop
Barack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney.
Die angeblich gewandelte Einstellung der Wall Street zu Obama wundert mich schon etwas.
Die Banker sollten schon unterscheiden koennen zwischen Obama's aetzender Rhetorik von der Sorte Class Warfare, Chicago Street Level und seinen Taten.
Die Wall Street ist von Obama's handverlesenem Lakaien Bernanke, Chef der Federal Reserve Bank, ausserordentlich zuvorkommend und fuerstlich bedient worden. Bernanke hat ohne Ruecksicht auf Verluste Billionen $ in Wall Streets Banken und weltweit reingepumpt, und wird es weiter tun.

Der rasante Anstieg des Stockmarkets seit 3-2009 ist zu 90 % Liquidity Driven und zu 10 % Propaganda ueber den Zustand der amerikanischen Wirtschaft bei der Obama freundlichen CNBC.

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merkel123 29.03.2012, 10:46
26. Schizophren?

Zitat von sysop
Barack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney.
Obamas Verhaeltnis zur Wall Street schizophren - mag sein.
Nicht weniger schizophren scheinbar aber auch das Verhaeltnis von SPON zur Finanzbranche:

Allein auf der Seite des Obama-Artikels blinken mehr oder weniger nervtoetend-impertinent SIEBEN Anzeigen von Finanzdienstleistern aller Art inkl. eines Immo-Maklers...

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produster 29.03.2012, 10:55
27. verschwurbelt

Zitat von sysop
Barack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney. Können Sie mir mal sagen, wieso Sie das so verschwurbelt ausdrücken? Die Wallstreet unterstüzt die, die ihr die wenigsten Steine in den Weg legen. Oder meinen Sie, dass die Frankfurter Börse demnächst ihr Gewissen entdeckt und für die Linke votiert?

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sme3 29.03.2012, 11:04
28. Das obere Prozent

Zitat von sysop
Barack Obama war im vergangenen Wahlkampf der Favorit der Wall Street. Mit Millionenspenden halfen die Geldprofis ihm ins Präsidentenamt. Jetzt wenden sie sich ab: Aus Empörung über Washingtons Finanzpolitik setzen sie auf den wahrscheinlichen Widersacher - Mitt Romney.
Das Weltverständnis der genannten Banker ist einfach nur noch gruselig. In ihrer Welt haben sie Obama persönlich zum Sieg verholfen, und damit ist es nur Recht und billig zu verlangen, dass der Herr bitteschön eine ihnen genehme Politik macht. Dass Obama nicht nur von ihnen, sondern auch von einer Menge anderer Menschen ins Amt gehievt ("demokratisch gewählt" nennen das normale Leute) wurde, wird einfach ignoriert. Es ist das Gejammer von Milliardären, die sich aufregen, dass jemand ernsthaft meinen könnte, es wäre auch in Ordnung, wenn sie nur noch Millionen verdienen. Der Aufschrei der Superreichen ist auch darum lächerlich, weil unter Obama der Finanzsektor nicht nennenswert beschnitten wurde.

Das eine Prozent schlägt zurück.

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ecowin 29.03.2012, 11:14
29.

[...]kritisierte Obamas Steuerpolitik im August 2010 auf geschmacklose Weise: "Das ist wie 1939, als Hitler in Polen einmarschierte." Er nahm das später zurück - doch den Geldhahn ließ er zu.[...]

Das nennt man wohl einen Akt der Verzweiflung. Weiß man sich nicht mehr zu helfen, dann kommt der Herr Hitler gerade recht. Ich dachte diese Leute hätten studiert, vermutlich Scheuklappenkunde. Das ist eine Beleidung für alle Opfer des zweiten Weltkriegs, in erster Linie die Polen...

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