Forum: Wirtschaft
Wahlkampf: Wie Wirtschaftslobbyisten die SPD-Steuerpläne verfälschen
Initiative Neue Soziale Marktwir

Will die SPD Durchschnittsverdiener mit einer Reichensteuer schröpfen? Das legt eine Anzeige der Lobbyorganisation Neue Soziale Marktwirtschaft nahe. Die Anzeige ist irreführend - korrigiert wurde sie nur teilweise.

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bigroyaleddi 26.06.2017, 17:42
1. Oh, der getretene Hund

fängt an zu jaulen. Richtig so. Es gibt ja - Gott sei Dank - auch noch andere Presseorgange als diese Zeitung mit den großen Buchstaben.

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hexagon7467 26.06.2017, 17:49
2. Lobbyarbeit sollte kriminalisiert werden

Es ist unerträglich wie sich unsere Politiker von den Lobbyverbändern korrumpieren lassen.
Teilweise werden die Gesetzestexte von den Lobbyisten geschrieben.
Gesetze werden mit von den von der Lobby durchgesetzten Ausnahmen fast vollständig ausgehebelt.
Unsere Lobbykanzlerin findet das super - ich finde das zum kotzen.

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kevinschmied704 26.06.2017, 17:49
3. nur so viel

aus zuverlässiger quelle ,weiß ich das eine halbe Seite mind. 500.000 Euro kostet. was kostet da eine ganze Seite auf, Seite 1! interessant ist das die Lobbyisten hier in Deutschland, sich genauso verhalten wie die Kollegen in den USA. sie manipulieren mit fake News und verbreiten so angst um die stimmen in die richtige Richtung zu lenken. alles schon mal dokumentiert worden. ein wieder erkennungswert durch Erfahrungen anderer längst vorhanden. es wird zeit, genau dieses Klientel zahlen zu lassen!

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jakam 26.06.2017, 17:52
4. Bemessungsgrenzenwahnsinn

EUR 60K brutto sind NICHTS, wenn man in einem Ballungsraum arbeiten und leben muss. Spitzensteuersatz sollte nicht so früh greifen, das ist Wahnsinn!

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Neandiausdemtal 26.06.2017, 17:55
5. War zu erwarten

Unserer sog. freien Wirtschaft ist jede Schweinerei zuzutrauen. Warum nicht auch Lügen? Eigennutz gepaart mit moralischer und charakterlicher Verkommenheit führt zu Reichtum. Das ist doch alles bekannt. Und wer das gut findet, der wählt eben CDU/CSU, FDP oder AFD.

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Apollo78 26.06.2017, 17:55
6. SPD Steuer+Debatte=Steuerdesaster

Der Punkt ist doch einerseits der, das die SPD in der Rechfertugungsfalle dür Steuererhöhungen steckt, keiner weis es genau wie und ab wann genaus aber hängen bleibt die wollen noch höherer Steuern.

Und andererseits inhaltlich tut mir leid gehört man weder mit 60 TSD noch mit 75 TSD zu den Reichen.
Das ist Mittelschicht. Meist Familien mit 2 Kindern die mehrere hunderttausend Euro Schulden aufgenommen haben um ein Häuslein zu bauen und nun ein Grossteil ihres Einkommens verwenden müssen auf deren Abzahlung.

Echt böse Reiche liebe SPD, erlauben sich aufgrund ihres guten Mittelschichtverdienstes ein Haus zu bauen.
Diesen Luxusmenschen mit 60-75 TSD Jahreseinkommen muss man selbstverständlich ans Leder. Da sie ja für ihr Geld arbeiten, natürlich der Einfachhalber über das exorbitante Einkommen.

Wer Ironie findet darf sie behalten.

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paysdoufs 26.06.2017, 17:56
7. Warum

verkompliziert man eigentlich die Steuerdebatte in DEU auf geradezu verantwortungslose Weise mit dem Konzept der Schwellenwerte und Grenzsteuersätze? Das MUSS doch 3/4 der Leute aufs Glatteis führen...

In anderen Ländern (etwa einigen CHer Kantonen) wird doch gezeigt, dass es auch transparenter geht: EIN mehrseitiges PDF, in vertikaler Richtung die (BRUTTO) Einkommens-Tranchen, in horizontaler Richtung die verschiedenen Steuerklassen mit ihren GESAMT-Steuersätzen.

In paar Mausklicks und jeder weiß was er zahlen wird oder was er in anderen Kantonen zahlen würde. Vorteil: Mehr Transparenz und damit Wettbewerb.

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ulrich_loose 26.06.2017, 17:56
8. Im Prinzip werden die Steuerpläne NICHT verfälscht....

Es ist nun mal eine Tatsache das bisher ab 54.000 bis 250.000 42% Flat galt. Nun gilt das ab 60.000 Euro nicht mehr, sonders es geht weiter mit der Progression bis zum alten "Reichensteuer" Prozentsatz von 45% bei nun aber schon ab 76.200 gelten soll. Das es nun auch noch on Top eine "Superreichensteuer" ab 250.000 Euro gibt, ist unerheblich. Wer diese Tatsachen so wie der Autor in Abrede stellt, betreibt aus meiner Sicht Wortklauberei.

Im Übrigen gilt bei diesem Konzept "Gerechtigkeit für Alle" eben die angebliche Senkung nicht für Alle. Es gibt bei diesem Konzept auch nur eine Umverteilung, denn "Alle" sollen mit 15 Mrd entlastet werden, bei einem Teil von "Alle" sollen aber 45 Mrd zusätzlich kassiert werden. Außen vor bleibt bei diesem Konzept auch die Kalte Progression und an der Tatsache dass heute schon das 1,5 Fache des Durchschnittseinkommens reicht um mit dem Spitzensteuersatz bedacht zu werden, ändert sich auch nicht. Lange Rede - die SPD schummelt eine weitere Progressionsstufe in das System und will "Oben" erheblich abkassieren.

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Mogel 26.06.2017, 17:57
9. Die hier beliebte halbe Wahrheit als Sturmgeschütz der SPD.

"So fällt beispielsweise ein lediger Alleinverdiener mit 65.000 Euro zu versteuerndem Einkommen heute zwar unter den Spitzensteuersatz, insgesamt beträgt seine Steuerlast aber n u r rund 29 Prozent."

Dazu kommt noch Soli und Sozialabgaben. Der Alleinverdiener (Ledig) hat nach dem Brutto-Netto-Rechner des Spiegels von 65.000 Euro 36.260,35 Euro netto. Seine Abgabenlast beträgt also 44,21 %.

Der Grenzsteuersatz, den Ihr mit so ungeheurem verbalen Aufwand versuchen zu vernebeln, liegt bei dem SPD-Vorschlag in diesem Fall bei 42 % + 3 % plus Soli, also bei 47,75 %.

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