Forum: Wirtschaft
Wahlkampf: Wie Wirtschaftslobbyisten die SPD-Steuerpläne verfälschen
Initiative Neue Soziale Marktwir

Will die SPD Durchschnittsverdiener mit einer Reichensteuer schröpfen? Das legt eine Anzeige der Lobbyorganisation Neue Soziale Marktwirtschaft nahe. Die Anzeige ist irreführend - korrigiert wurde sie nur teilweise.

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raetselfreund 26.06.2017, 18:14
20.

Zitat von spon-facebook-512598660
Fazit ist, daß man ab 5.000 € im Monat aber mehr als bisher zahlt. Jeder, der mehr als 5.000 € im Monat hat, kann sich also überlegen, ob er das haben will, wenn er SPD wählt. Die weniger haben und überhaupt Steuern zahlen, sparen ein paar Euro, erhalten dafür aber SPD in anderen Gebieten mit (Homo-Ehe, keine Abschiebungen in "Krisengebiete" mehr) etc.
Fake News!!! So Sad :-(
Die Onlineredaktion einer bekannten, konservativen Frankfurter Zeitung hat das heute sehr sachlich aufgearbeitet und entlarvt ihren Kommentar als falsch!
Merkelfans,die einfach nur Stimmung gegen Schulz machen wollen wird das sicher kaum interessieren. Alle anderen sollten sich die Beispiele dort mal ansehen. Dann sieht man sehr rasch wer mehr und weniger zahlt.
Kleiner Tipp: jemand der 5000 € im Monat verdient zahlt weniger!!!

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Actionscript 26.06.2017, 18:14
21. Es sind nicht alles Steuern

Zitat von ulrich_loose
Es ist nun mal eine Tatsache das bisher ab 54.000 bis 250.000 42% Flat galt. Nun gilt das ab 60.000 Euro nicht mehr, sonders es geht weiter mit der Progression bis zum alten "Reichensteuer" Prozentsatz von 45% bei nun aber schon ab 76.200 gelten soll. Das es nun auch noch on Top eine "Superreichensteuer" ab 250.000 Euro gibt, ist unerheblich. Wer diese Tatsachen so wie der Autor in Abrede stellt, betreibt aus meiner Sicht Wortklauberei.
sondern Beiträge. Bei einem Einkommen von 54000 Euro bei Alleinstehenden ergibt sich folgendes:

Einkommen: 54000
Einkommensteuer: 14204
Solidaritätszuschlag: 781.22
Gesamt: 14985.22 (27,75%)

Hier ist der Steuerrechner: https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/ekst.jsp

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kurpfälzer besserwisser 26.06.2017, 18:15
22. Es ist unerträglich von den Lobbyisten,

einen Steuersatz von 42% ab TEUR 60 als Reichensteuer zu bezeichnen!! 42% - ein Klacks für diese absoluten Bestverdiener. Rühmenswert auch der Tenor des Artikels, auf den Durchschnittssteuersatz abzuheben. Warum auch nicht die Besteuerung des Existenzminimum einbeziehen, um zu einer vermeintlich niedrigeren Steuerbelastung zu kommen. Zum Glück haben wir hier keine Fake News.

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franz.v.trotta 26.06.2017, 18:17
23.

Zitat von Apollo78
Der Punkt ist doch einerseits der, das die SPD in der Rechfertugungsfalle dür Steuererhöhungen steckt, keiner weis es genau wie und ab wann genaus aber hängen bleibt die wollen noch höherer Steuern. Und andererseits inhaltlich tut mir leid gehört man weder mit 60 TSD noch mit 75 TSD zu den Reichen. Das ist Mittelschicht. Meist Familien mit 2 Kindern die mehrere hunderttausend Euro Schulden aufgenommen haben um ein Häuslein zu bauen und nun ein Grossteil ihres Einkommens verwenden müssen auf deren Abzahlung. Echt böse Reiche liebe SPD, erlauben sich aufgrund ihres guten Mittelschichtverdienstes ein Haus zu bauen. Diesen Luxusmenschen mit 60-75 TSD Jahreseinkommen muss man selbstverständlich ans Leder. Da sie ja für ihr Geld arbeiten, natürlich der Einfachhalber über das exorbitante Einkommen. Wer Ironie findet darf sie behalten.
"Und andererseits inhaltlich tut mir leid gehört man weder mit 60 TSD noch mit 75 TSD zu den Reichen. Das ist Mittelschicht. Meist Familien mit 2 Kindern..." Für Verheiratete / Familien, zumal mit Kindern, gelten ganz andere Zahlen. Schauen Sie einmal nach unter dem Stichwort "Ehegattensplitting".

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think-twice! 26.06.2017, 18:18
24. Mal ins Ausland schauen, Herr Schulz

nach meiner Rechnung und meinem " Gerechtigkeitsempfinden" sollte ein Spitzensteuersatz in Höhe von 25% ab 100.000 Euro Brutto gelten, dann graduell ansteigen bis 56% ab 5 Mio. Euro Brutto. Das nenne ich Gerechtigkeit

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egoest 26.06.2017, 18:19
25. Fake news

Die Frage, ob durch fake news versucht wird, die Bundestagswahl zu beeinflussen, ist hiermit wohl schnell und abschliessend beantwortet.
Trump grüßt die Lobbyverbände der deutschen Industrie.

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ds10 26.06.2017, 18:19
26.

Zitat von spon-facebook-512598660
Fazit ist, daß man ab 5.000 € im Monat aber mehr als bisher zahlt.
Fakt ist, was Sie wüssten, hätten Sie den Artikel auch tatsächlich gelesen, dass das eben nicht korrekt ist. Der Steuersatz von 42% ist bisher schon früher fällig und soll dann erst ab 60000 EUR zu versteuerndes Einkommen fällig sein. Laut Artikel erreicht man 60000 EUR zu versteuerndes Einkommen erst bei ungefähr 70000 EUR Bruttoeinkommen, es würden also alle die bis ca. 6000 EUR im Monat verdienen, weniger zahlen. Da kann ja mal jeder überlegen, ob er zu denen gehört, die dann mehr zahlen würden.

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ds10 26.06.2017, 18:19
27.

Zitat von telis
ab 60.000 werden 45% fällig. so hoch wie die heutige reichensteuer... so falsch liegen die also nicht.
Falsch, es sind 42%, so steht es auch im Artikel.

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53er 26.06.2017, 18:20
28. Genau so

wird das Bild-Lesende Volk getäuscht und manipuliert. Man könnte es auch den Gebrauch von Fake-News der INSM nennen, Trump läßt grüßen. Nun ist die Behauptung in der Welt und der offensichtlichste Widerruf kann sie nicht ungeschehen machen, schon garnicht bei Bildlesern. Die INSM haben diese Plattform ja vorausschauend gewählt. Da wird völlig überhört, dass die CDU/CSU nun die Familien besser unterstützen will, offensichtlich hat sie dabei vor allem Arzt und Managerfamilien im Blick gehabt, denn in erster Linie soll der Kinderfreibetrag erhöht werden. Ich habe mich als Besserverdiener immer gefreut, wenn über die Günstigerprüfung beim Vergleich Kinderfreibetrag oder Kindergeld bei der Steuererklärung noch einige Euro mehr heraussprangen als durch das Kindergeld zusammenkamen. So wird es dem Onkel Doktor sicher auch gehen, wenn er an die Minimalsterhöhung von 20 Euro beim Kindergeld denkt, den die CDU/CSU den Geringverdienern großzügigerweise überlassen möchte. Ja wer höhere Steuern bezahlt, kann auch manches Schlupfloch effektiver nützen und offensichtlich sind die Kinder aus Arzt - oder Managerfamilien manchen Parteien auch einiges wert. Nur passt sowas nicht unbedingt ins Fake-News-Konzept der INSM.

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MerlinXX 26.06.2017, 18:23
29. Unabhängig davon

...was da verfälscht dargestellt wird greift der Spitzensteuersatz einfach viel zu früh und ihn weiter zu erhöhen schwächt nur die Mittelklasse, die ohnehin in Deutschland immer schmaler wird. Der Spitzensteuersatz oder eine Reichensteuer, beides sollte man ab einer Million Jahresgehalt bezahlen, aber sicher nicht mit 60.000€ - also beispielsweise als langjähriger Beamter oder einigermaßen begabter Programmierer.

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