Forum: Wirtschaft
Wahlzettel zum griechischen Referendum: "Nein" steht an erster Stelle
AFP

Ein "Nein" soll her beim Referendum, so will es die griechische Regierung. Und so sieht der Stimmzettel auch aus: Kompliziert in Fachchinesisch formuliert, und die "Nein"-Option kann man zuerst ankreuzen.

Seite 2 von 10
napu 29.06.2015, 22:57
10. Gut, dann sollen die Bürger der restlichen EU abstimmen ...

... ob sie ihre sauer verdienten Steuergelder griechischen Bankstern und einer Linksregierung, die alles verschleudern will in den Rachen werfen wollen. Das "Nein" sollte natürlich als erste Option an prominenter Stelle aufgeführt werden.

Beitrag melden
hornebrecht 29.06.2015, 22:58
11. Lupenreine Demokraten eben

Schon die Aussage, dass sie das Ergebnis, wenn es Ihnen nicht gefaellt, nicht mittragen werden, zeigt doch deutlich, welch Geistes Kind diese Leute sind - und damit meine ich nicht die griechische Bevoelkerung sondern nur die Amateurrevoluzzer, die sie als Ihre Regierung gewaehlt haben. Aber wen haben wir vor 80 Jahren gewählt, als es uns wirtschaftlich aehnlich schlecht ging. Vielleicht sollten wir da eher ruhig bleiben. Immerhin sind das hier unfähige Stümper, die nicht wissen, was die da tun, und vor allem eins: peinlich für das stolze Land, das sie vertreten.

Beitrag melden
meinlieber 30.06.2015, 23:00
12. Poker

Schulz, Djesselblom, Juncker, Merkel, Schäuble. Man pokert nicht mit jemandem der nichts mehr zu verlieren hat und setzt ganz Europa samt ihren Bürger aufs Spiel.
Und nun zittern Sie weil sie genau Wissen, ein Grexit bedeutet mittelfristig das Ende der EU. Die Märkte werden ES, PT, IT und FR zerpflücken. Und spätestens Frankreich ist nicht mehr zu retten. Mit keine "Rettungsschirm".
Die griechische Wirtschaft wurde von der Troika schon abgewürgt, jetzt will man sie noch ertränken.
Einigt euch, bevor die griechische Bevölkerung, den EU Kommissaren, noch die letzte Legitimation nimmt.
Staatsbankrott heisst 200Milliarden gehen Flöte, 50% Haircut bedeutet 100Milliarden gehen Flöte. Vor 5 ahren, wäre eine wirkliche Rettung Griechenlands nicht mal halb so Teuer gewesen. Aber man will ja nicht Griechenland retten, sondern alles was noch Wert hat, oder in Zukunft dem griechischen Staat Einnahmen bescheren könnte, pfänden! Und zwar bis aufs letzte Hemd.

Beitrag melden
frietz 30.06.2015, 23:01
13.

was soll das?

auch bei uns sind bürgerentscheide so konstruiert, dass man die fragen SEHR GENAU lesen muss.

und bei den Wahlzetteln stehen die üblichen Parteien immer weit oben. nicht dass der wähler vielleicht eine alternative weiter unten finden könnte. vorschlag für die nächsten wahlen: jeder Stimmzettel wird nach dem Zufallsprinzip gedruckt

Beitrag melden
andrews45 30.06.2015, 23:01
14.

Na und? Dann steht eben das Nein an erster Stelle. Können Griechen nicht zw. Ja und Nein unterscheiden?
Sind auf deutschen Stimmzetteln die Parteien alphabetisch sortiert? Steht auf bayrischen Stimmzetteln die CSU mal nicht an Platz 1 der Wahlmöglichkeiten?

Beitrag melden
hansgustor 30.06.2015, 23:10
15. Was Welt ihr uns damit sagen?

Die Vorbereitungen laufen schon um das Ergebnis anzufechten, falls es der Troika nicht gefällt. Das steht zwischen den Zeilen, ansonsten eine ganz normale Abstimmung. Vergleicht es mal mit der S21-Abstimmung, die war auch sehr umständlich formuliert, aber jeder wusste was es bedeutet.

Beitrag melden
Patrizier 30.06.2015, 23:12
16. Reihenfolge wichtig?

Also wenn jetzt über die Reihenfolge diskutiert wird: Wer es bei zwei simplen Auswahlmöglichkeiten nicht hinbekommt, sein Kreuz an der Stelle zu machen, die er tatsächlich will, bloß weil es nicht alphabetisch sortiert ist, der sollte besser auf jegliches Stimmrecht verzichten.

Beitrag melden
mickt 30.06.2015, 23:13
17. Dann eben nicht.

Good bye Griechenland. In die Euro Zone kam Griechenland eh nur durch Betrug und bei dem Betrug hat Goldman Sachs mit gefälschten Bilanzen geholfen.

Ich wünsche den Griechen alles Gute. Auch gerne in der Euro Zone. Aber dieser Hick Hack und diese Manipulation der Wahlzettel?

Beitrag melden
butterbrot207 30.06.2015, 23:14
18. Mündiger Bürger

Als mündiger Bürger sollte es kein Problem sein, die Option anzukreuzen, die man haben will, egal, wo sie auf dem Zettel steht. Und solang der Text in der Amtssprache verfasst ist, wird der mündige Bürger auch keine Probleme damit haben, sich ausreichend zu informieren, um diesen Zettel ankreuzen zu können...

Beitrag melden
fat_bob_ger 30.06.2015, 23:15
19. Zumindest kann sich dann später niemand

beschweren, dass der Souverän, das Volk, nicht einbezogen wurde. Vielleicht sind die Wähler vernünftiger als die Politiker? Das Problem ist nur: Können desinformierte Bürger sachgerechte Entscheidungen treffen? Die nordkoreanische INformatinspolitik erscheint mir im Gegensatz zur griechischen offener und sachgerechter.

Zweiter Gedanke:
Ich muss mich auch noch überlegen, ob ich meine Bankschulden abwählen kann. Ich könnte mich mit einigen Kontoüberziehern treffen und dänn könnten wir gemeinsam unsere Schulden demokratisch abwählen. Die Banken können das fehlende Geld dann dem dummen Sparer abnehmen.

Beitrag melden
Seite 2 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!