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Warnstreiks: Karstadt-Mitarbeiter legen Arbeit nieder
DPA

Arbeitskampf bei Karstadt: In ganz Deutschland demonstrieren Mitarbeiter der angeschlagenen Warenhauskette für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Trotz der Warnstreiks bleibt keine Filiale geschlossen. Teilweise müssen aber laut Gewerkschaft die Führungskräfte selbst an der Kasse sitzen.

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kabian 25.10.2013, 17:05
1. Heuschreckenfestung wird sturmreif geschossen

Jetzt darf sich der Wolf im Schafspelz warm anziehen. Die Mitarbeiter haben lange genug stillgehalten. Jetzt muss auch mal was kommen ausser heißer Luft.

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petsy157 25.10.2013, 17:10
2.

Man kann nur das Verteilen was nach den Kosten noch übrig bleibt und wenn ein Unternehmen schon angeschlagen ist, ist diese Forderunf einfach nicht schlichtweg dumm.

Fazit: Nur der Dumme sägt den Ast ab auf dem er sitzt.

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Toltek 25.10.2013, 17:26
3. Bei allem Verständnis,

aber Arbeitsplätze hängen in der freien Wirtschaft immer auch von der Auftragslage ab. Wenn die Umsätze bei Karstadt zurückgehen, liegt das nicht zuletzt auch an manchen unmotivierten Mitarbeitern.
Was sollen denn all die Beschäftigten kleinerer Unternehmen sagen? Wenn die für Beschäftigungsgarantie streiken würden, können die Läden gleich dicht machen. Wir haben hier nun mal annähernd amerikanische Verhältnisse. Und realistisch gesehen: Ohne Berggruen wäre Karstadt sowieso längst Schnee von gestern. Kaufhäuser dieser Art und Größe haben sich längst überlebt.

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kd0627 25.10.2013, 17:28
4. Wenn die Kaufhäuser weiterhin Verluste machen, und was dann?

Verdi ist hoffentlich nicht wieder ein Sargnagel auf den Arbeitsplätzen der "Gewerkschaftler"! Hoffentlich ist die Kampagne gegen Schlecker noch in Erinnerung. Die Verdi Funktionäre waren sehr erfolgreich...., der Betrieb hatte einen Betriebsrat und war dann, unter Mithilfe der Verdi-Kampagne, pleite und die "Verdi-Betreuten" standen auf der Strasse!
Mal sehen ob dies bei Karstad genauso läuft!

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h.hass 25.10.2013, 17:38
5.

Die Zeit dieser Kaufhaus-Kathedralen geht ihrem Ende entgegen. Das ganze Konzept, das dahintersteht, ist heute nicht mehr zeitgemäß. Gegen den spezialisierten Versandhandel und gegen die großen Elektronikketten können Kaufhäuser einfach nicht mehr anstinken und wirken piefig.

Das ist traurig für die Mitarbeiter, aber der Trend lässt sich nicht mehr umkehren. Bis es Karstadt erwischt, ist es nur eine Frage der Zeit... da kann auch der große Bellheim oder Berggruen nicht mehr helfen.

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gurrke 25.10.2013, 17:52
6. Kopfschütteln

Ich wohne neben Karstadt und bin öfter mal dort weil sich ein kleiner Supermarkt unten im Keller befindet. Der ist zwar etwas teurer als die anderen aber der Service ist wirklich super: Es sind immer 2 Kassen besetzt, am Infopoint wird man freundlich Begrüßt, an der Wurst/Fisch/Käsetheke stehen immer drei Verkäufer rum und im Laden selbst befinden sich auch immer ein bis zwei Verkäufer die einem sagen können wo was steht. Das ist natürlich ganz nett aber das Problem ist, das ich meistens mit 2-3 anderen Leuten alleine in dem Laden stehe.

Für unsere WG brauchten wir mal einen Klorollenhalter für die Wand. Ein Verkäufer war schnell gefunden aber unter 49.99€ war da nichts zu machen. Im Internet gab es dann einen Gleichwertigen für 1/5 des Geldes.

Das Konzept von Karstadt ist einfach veraltet und Karstadt selbst ein ziemlich totes Pferd.
Ich behaupte einfach mal das man die hälfte der Verkäufer rauschmeißen kann ohne das sich der Betrieb im Laden verschlechtert. Leider ist es Karstadt wohl nicht erlaubt das zu tun. Und bald werden alle auf der Straße stehen

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Cortado#13 25.10.2013, 18:26
8. Arbeitskampf bei Karstadt!?

Zitat von sysop
Arbeitskampf bei Karstadt: In ganz Deutschland demonstrieren Mitarbeiter der angeschlagenen Warenhauskette für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Trotz der Warnstreiks bleibt keine Filiale geschlossen. Teilweise müssen aber laut Gewerkschaft die Führungskräfte selbst an der Kasse sitzen.
Es wird doch Zeit, dass hier der Arbeitskampf für das Verkaufspersonal beginnt! Denn dieses VP-Personal sind doch die Deppen der Nation, ich meine das nicht abwertend gegen das Personal, sondern das geht gegen die Kunden. Für die Arbeit, die das Verkaufspersonal den ganzen Tag "stehend" leistet, wird es mit zu wenig Lohn honoriert. Jetzt ist zu befürchten, dass sie mit einem Schundlohn ausgebeutet werden sollen. Ein Generalstreik gegen diese Dumping-Löhne wäre unbedingt angebracht!!!

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mützelpütz 25.10.2013, 18:26
9. optional

Das Personal bei Karstadt in München ist ausnehmend arrogant, bilden sich was darauf ein, daß sie mehr verdienen als die Leute vom Kaufhof. Darum haben sie sich auch einer Zusammenlegung der beiden Kaufhäuser verweigert. Meistens stehen sie rum und unterhalten sich über ihre Kinder, Ehemänner und Wochenende. Außerdem bekommt man in jedem anderen hochwertigen Bekleidungshaus (Konen, Ludwig Beck) dieselben Marken G.W., Zerres, Brax, Rosner, Basler, Toni dress, etc., da habe ich fachkundiges Verkaufspersonal. Verdi vernichtet Arbeitsplätze. Wer heute noch bei solch einer Gewerkschaft ist, ist selber schuld, wenn er nach diesen Streiks auf der Straße steht, siehe Schlecker u.a.

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