Forum: Wirtschaft
Warnung an russische Konzerne: Medwedew will Einhalten von US-Sanktionen zur Straftat
DPA

Die US-Sanktionen wirken - und bringen russische Unternehmen in Schwierigkeiten. Der Kreml hält jetzt dagegen: Wer die Sanktionen einhält, wird bestraft. Wer es nicht tut, dem hilft der Staat.

Seite 2 von 9
kommentarfunktion 28.04.2018, 14:56
10. Richtig

Die Einhaltung sämtlicher Wünsche und Forderungen der amerikanischen Administration sollte unter Strafe gestellt werden. So hätten wir vielleicht Aussicht auf eine blühende und friedliche Zukunft.

Beitrag melden
touri 28.04.2018, 15:07
11.

Zitat von kritische_masse
Die gestohlene Krim wieder zurück geben, die Terroristen aus der Ostukraine abziehen und aufhören Assad zu unterstützen.
Und für Russland gibt es für jeden dieser Punkte gute Gründe das nicht zu tun und gerade bei letzten Punkt sollten wir froh sein, dass Russland Konsequent zu Assad hält, sonst wäre der Krieg und die Flüchtlingsströme noch lange am laufen. Wenn Syrien schnell gefallen wäre wären auch die umgebenden Länder, wie der Irak, weiter destabilisiert worden.

Beitrag melden
Knippi2006 28.04.2018, 15:11
12. Die USA

sind das allerletzte Land, welches Sanktionen gegen andere Staaten wegen Einmischung in innere Angelegenheiten oder Führen von Angriffskriegen verhängen dürfte. Hätte man aus diesen Gründen jedesmal die USA mit Sanktionen belegt, wären diese heute ein zurückgebliebener Agrarstaat.

Beitrag melden
Freigeistig 28.04.2018, 15:13
13. @ Nr.12

Und was für „gute Gründe“ hat Russland, sich nicht von der besetzten Halbinsel Krim oder dem Osten seines Nachbarlandes zurück zu ziehen?
Da bin ich ja mal gespannt!

Beitrag melden
OliverKaiser 28.04.2018, 15:18
14. Kritische Masse ist wohl das richtige Wort

Zitat von kritische_masse
Die gestohlene Krim wieder zurück geben, die Terroristen aus der Ostukraine abziehen und aufhören Assad zu unterstützen.
Die Krim wurde nicht gestohlen, es gab einen demokratischen Abstimmung. Aber Demokratie bedeutet im Westen ja die eigene Meinung umsetzten. Die Terroristen sitzen im Westen der Ukraine, die russischen Unterstützung für die Menschen in im Osten der Ukraine muss solange bleiben bis der rechtmäßige demokratisch vom Volk gewählte Präsident wieder zurückkehren kann. Und wenn die USA aufhören gegen den souveränen Staat Syrien Krieg zu führen wird sich auch Russland zurück ziehen.
Es wäre so einfach, die USA müssen nur aufhören von Demokratie zu schwafeln und stattdessen Demokratie praktizieren.

Beitrag melden
HeisseLuft 28.04.2018, 15:21
15. Das führt zu einer interessanten Frage:

Wie will man denn den Tatbestand "Einhaltung der Sanktionen" feststellen?

Bei der anerkannten "Qualität" des russischen Rechtssystems darf man sich da wohl auf kreative Antworten freuen. Die vermutlich den Kreml und seine Entourage reicher machen werden.

Beitrag melden
OliverKaiser 28.04.2018, 15:23
16. Gott lass Hirn regnen!!!

Zitat von dunnhaupt
Belohnungen für Nichteinhaltung der Sanktionen. Das war zu erwarten, denn Russland gefällt sich doch stets darin, den bösen Buben in der Schulklasse zu spielen.
Aha, neuerdings darf als die USA bestimmen was in anderen Ländern rechtens ist und was nicht. Russland ist ein souveräner Staat und darf in seinem Land bestrafen was es will! Und das ist nicht nur gut so sondern vollkommen richtig!

Beitrag melden
spon-facebook-10000239462 28.04.2018, 15:24
17. Richtig so.

Wenn sich die Amis als Weltpolizei aufspielen und Recht und Gesetz anderer Staaten auch auf deren Territorium missachten, ist es verständlich, dass sich manche Staaten dagegen wehren. Man sollte Russland helfen, dem imperialistischen Terrorismus der US-Regierung die Stirn zu bieten.

Beitrag melden
OliverKaiser 28.04.2018, 15:26
18. Das ist ganz einfach

Zitat von ricson
Das wirkt aber schon wie der sehr verzweifelte Versuch die Illusion von starken unabhängigen Russland aufrecht zu erhalten. Wie soll das überhaupt praktisch funktionieren? Firmen passen ihre Strategie an die äußeren Bedingungen an. Wird jetzt jede Entscheidung eines Unternehmens bestraft? Schließlich findet Sie ja in Zeiten der Sanktionen statt. Wenn sich zum Beispiel ein Unternehmen das bisher in die USA exportiert hat neue Absatzmärkte sucht, wird es dann bestraft? Vielleicht hätte es das ja auch ohne Sanktionen getan. Vermutlich müssen russische Unternehmen in Zukunft also jede Entscheidung mit dem Kreml abstimmen. Kurz gesagt für russische Unternehmen ändert sich nichts. Und wie will man die Unternehmen die durch die Sanktionen Nachteile haben jetzt entschädigen? Russland hat zwar kaum Schulden aber eben auch kaum Geld. Kredite aufnehmen ist für Russland wiederum sehr teuer. Dieser Schritt ist aber auch überraschend wenn man bedenkt wie sehr die russische Regierung bisher darauf beharrt hat, dass diese Sanktionen Russland überhaupt nicht schaden. Das man einen solchen Schritt für nötig hält zeigt dann doch, dass dem wohl nicht so ist.
Reden Sie mal mit Vertretern amerikanischer Unternehmen in Russland, deren Waren offiziell sanktioniert sind! Die lachen sich über die blöden Europäer schlapp. Sie verkaufen mehr nach Russland als zuvor, weil sich die europäischen Regierungen den europäischen Firmen auf die Finger schauen, die US Regierung macht das nicht. Wie die Sanktionen umgangen werden. Ganz einfach es wird in Drittländer geliefert, dort kommen die Waren an und werden weiterverkauft.

Beitrag melden
kommentarfunktion 28.04.2018, 15:35
19. @14

Sie sollten die Krim und die Ostukraine getrennt betrachten. Die Krim gehört zu Russland, das ist auch der erklärte Wunsch der dort lebenden Bevölkerung, Es sollte endlich allgemein akzeptiert werden. In der Ostukraine muss endlich Frieden einkehren, dazu müssen sich aber beide Seiten-Russland und die Ukraine-in die richtige Richtung bewegen. Nord-und Südkorea machen es vor.

Beitrag melden
Seite 2 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!