Forum: Wirtschaft
Warnung vor Hungersnot: Nordkorea halbiert Essensrationen für Bevölkerung
AFP

Gesten der Stärke sehen anders aus: Kurz vor dem zweiten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Machthaber Kim Jong Un ist ein Bettelbrief aus Nordkorea bei der Uno eingegangen.

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mk1964 22.02.2019, 12:33
30.

Zitat von sven2016
Nordkorea fehlt [sic!] seit Jahrzehnten die Devisen. Ohne Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen kann sich das auch nicht ändern. Ohne militärische Forschung mit Unterstützung Chinas und Russlands wäre auch nicht mehr Geld für die Wirtschaft da. Insofern greift dieses Argument zu kurz. Für die Weltgemeinschaft wird die Versorgung wieder sehr teuer. Aber das Land soll offensichtlich in der Situation gehalten werden.
Für den Kauf von Raktenteilen, Raketentreibstoff und anderen Militärkram sind ausreichend Devisen da.
Dass das Land von einem Diktator und seiner Clique in diesem Zustand gehalten wird ist leider wahr. Da würde ich Ihnen nicht widersprechen.

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hansfrans79 22.02.2019, 13:20
31.

Zitat von wrkffm
..wollt ihr Butter oder Kanonen ? Lieber ein Milliardenprogramm für Atomsprengsätze und Raketen, als ein Programm zur Verhinderung der Lebensmittelknappheit.
Schön, Sie haben die westliche Propaganda schön aufgesogen und auswendig gelernt.
Ich frage mich, ob Sie sich jemals wundern, weshalb auch weniger autokratische Staaten als NK Nahrungsmittelhilfen beantragen müssen.
Selbst die, die artig ihre Märkte für den Westen öffnen.

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teacher20 22.02.2019, 13:37
32.

Auch wenn es hart klingt: sich erweichen zu lassen und Nordkorea mit Finanzspritzen und Nahrungsmitteln zu versorgen wäre mittelfristig schädlicher als durch die Verweigerung genannter Maßnahmen das Regime unter Druck zu setzen.
Die Nordkoreaner, die allen Herausforderungen zum Trotz loyal zum Kim-Regime halten, müssen lernen, dass man Ideologie nicht satt wird.

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Berliner42 22.02.2019, 13:58
33.

Zitat von teacher20
Die Nordkoreaner, die allen Herausforderungen zum Trotz loyal zum Kim-Regime halten, müssen lernen, dass man Ideologie nicht satt wird.
Die halten nicht loyal zum Kim-Regime und die müssen auch nichts lernen. Es ist einfach eine Frage von Leben und Tod. Ihre Haltung ist die von jemand, der keine Diktatur von innen kennt.

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albatrosmz 22.02.2019, 16:11
34.

Die Berichte über die Lage in Venezuela und Nordkorea sind unglaubwürdig. Kürzlich bestätigten ARD und ZDF, wie abhängig Deutschland von den USA sind. Es wird zu Venezuela das Angebot der "humanitäre Hilfe" der USA von ein, zwei Millionen $ als positiv dargestellt und nicht zugleich die Sperrung von einer Milliarde $ venezulanischer Gelder durch die USA erwähnt. Die USA will mit ihrer "Hilfe" dem selbsternannten "Präsidenten" helfen und das Land und das Militär spalten. Auch über Nordkorea wurde in den Mainstream-Medien nicht wahrheitsgemäß berichtet. Eine einzige Doku in unserem Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen berichtet ganz anders über Nordkorea. Natürlich tragen die (politisch gewollten)Sanktionen gegen beide Länder nicht zum Wohlstand der Bevölkerung bei und Fehler in der Wirtschaft machen nicht nur die beiden, sondern auch viele andere Länder, die nicht sanktioniert werden, weil sie auf US-Linie liegen. An diesen verdrehenden Berichterstattungen unserer Mainstream-Medien erkennt man auch unsere Abhängigkeit von den USA, in deren Interesse größtenteils unsere Medien berichten, z.B. US-Interessen zu Regime Change. Man prüfe dies an unseren Berichten über Libyen, Irak, Iran, Syrien, Ukraine usw.

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mhuz 22.02.2019, 17:25
35.

Wenn NK ihre Raketen hochjagen, würden sie bestimmt mehr als 17 % Fläche zum Anbauen bekommen. Das Problem ist , die großen Staaten mit Atomraketen, können sich Lebensmittel und Raketen leisten - NK muß sich halt entscheiden. Wenn sie sich bestes leisten könnten, könnte niemand was gegen ihre Raketen haben.

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Gottfried 22.02.2019, 18:09
36. Das in dem Lande viele Menschen verhungern,

ist auch mit die Schuld des Westens mit seinen unsäglichen Sanktionen. Wie lange hat man das mit Kuba gemacht und was hat man erreicht, nichts. Besser gesagt noch weniger als nichts. Die man treffen wollte sitzen immer noch am Ruder. Das Gleiche geschieht zur Zeit in Korea. Hatte nicht Obama angekündigt die Sanktionen zu lockern und Guantanamo auf zu lösen und hat Trump nicht das Gleiche einen Kim erzählt ?

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zzipfel 22.02.2019, 20:22
37. Die vier Feinde des Sozialismus:

Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Immerhin passt es ins Bild, daß die herrschende Partei im militaristischen Polizeistaat DDR, die SED-PDS-Die-Augen-Links-Partei bei ihrem letzten Umbennungsparteitag ganz stolz Glückwünsche der kommunistischen Herrscher Nordkoreas verlesen hat ...

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g.eliot 22.02.2019, 21:00
38. 2017 für über 600 Mio.$ Luxusgüter aus Chine geschmuggelt

Zitat von wrkffm
..wollt ihr Butter oder Kanonen ? Lieber ein Milliardenprogramm für Atomsprengsätze und Raketen, als ein Programm zur Verhinderung der Lebensmittelknappheit.
Außerdem hatt Kim Jong Un 2017 trotz Sanktionen Luxus-Artikel aus China im Wert von 600 Millionen Dollar nach Nordkorea schmuggeln lassen, als Aufmerksamkeit an seine Familienmitglieder und linientreue Staatsdiener. Darunter Luxus-Uhren, Pelze, TV-Geräte, PKW.
In den US Medien wurde berichtet, dass ein Rolls-Royce in Pjöngjang gesichtet worden ist.

Milliardenbeträge fließen aus japanischen Spielhallen, die nordkoreanischen Flüchtlingen gehören, zum Schutz der dort verblienenen Angehörigen.

Trumps Ambitionen zielen auf einen Nobel-Preis, den er erhalten will, nachdem der Krieg beendet wird. Bisher hat Kim nichts geliefert. Konditionen und Zugeständnisse erscheinen als zweitrangig.

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g.eliot 22.02.2019, 21:10
39.

Zitat von forscher56
... als auf "arte" die Dokumentation "Have Fun in Pjöngjang" gezeigt wurde. Dachte zuerst an einen zynischen Scherz, aber es wurde relativ glaubhaft gezeigt, dass sich der Lebensstandard in Nordkorea in den letzten Jahren massiv verbessert haben soll. Muss wohl doch ein Fake gewesen sein, aber wirklich gut gemacht.
Nein, das zeigte Wil Ripley von CNN, der einzige westliche Journalist, der für ausgedehnte Perioden ein Visum und Zugang zu Regionen bekommen hatte, von wo aus bisher noch nie berichtet wurde. Es gibt Luxusgeschäfte in Pjöngjang, und die privilegierten Schichten dürsten nach mehr. Wenn da nicht die Legionen an ärmsten Arbeitssklaven und arme Landbevölkderung wären, ganz zu schweigen von Hunderttrausenden, die in Kims Gulags ihr Dasein fristen.

In jedem totalitärischen System gibt es eine Elite, eine privilegierte Nomenklatura, und die leben nun mal zum Großteil in der Hauptstadt. Mit dem geschundenen Volk hat deren Vergnügen nichts zu tun.

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