Forum: Wirtschaft
Warteschleife: Das Geheimnis der Frühstücksbomben

Kinder lieben "Frosties" und "Mini Zimtos", doch wie viel davon darf ein kleiner Junge essen? Tom König hätte darauf gerne eine Antwort - doch die Hersteller speisen ihn mit Ausreden ab. Ein Unternehmen teilt gar mit: "Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt."

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Leser222 28.10.2011, 07:21
1. .

Werter Herr Königs, Nestlé et al. möchten Ihre Produkte nicht an Kinder verkaufen, sondern an die Eltern, denn die haben einen Geldbeutel. Was Sie seit der Lektüre von Calvin & Hobbes (ca.1985) wissen, stimmt immer noch: das Zeug ist zum regelmässigen Verzehr nicht geeignet. Was wollten Sie denn hören? Eine ehrlichere Antwort als "fragen Sie Ihren Arzt" können Sie nicht erwarten, denn sie stuft diese Produkte korrekt bei "potentiell schädlich" ein. Sie sind doch klug. Übernehmen Sie verantwortung und kaufen Sie Ihrem Sohn was anderes.

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frahowi 28.10.2011, 07:26
2. zucker ?

habe meine vier kinder von der brust an nach dem self demand feeding ernährt und sie durften immer Alles essen,es gab keinerlei einschränkungen (z.b,selbstgekochter vanillepudding auf einen halben liter milch ca.60 gramm zucker)feindbilder wie sie hier aufgebaut werden sind immer relativ....meine vier sind mittlerweile grösser als ihre eltern,sehr schlank und vor allem keine allergien bekannt.nochmal.... essen tut man weil man hunger hat und die qualität unserer nahrung ist so gut wie noch nie!!!

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vatervonw 28.10.2011, 07:26
3. Ja und?

Das Problem ist doch nicht die Firma, das Problem ist der Kunde. Was im Fernsehen beworben wird kaufen doch nicht die Kinder, die Eltern sind, die ihre kleinen Lieblinge mit diesem Müll voll stopfen. Die können lesen und verstehen. Die müssen eben Grenzen setzen. Aber viele scheuen sich ob ihrer Verantwortung und dem "Kampf" gegen die eigenen Kinder. Mittlerweile ist es üblich, dass Kinder vor dem bezahlen bereits Essen und Trinken- das Personal schaut weg und die Eltern haben ihre Ruhe. Und die Firmen haben gewonnen! Konsum heißt doch: KAUFT OHNE NACHZUDENKEN SCHNELL UNSEREN MÜLL (oder MIST), sagte meine Mutter schon 1965. Aber die Verbraucherschützer haben auch ihren Anteil, wieso werden in Deutschland Lebensmittel angeboten, die auf der Verpackung soviel Sprachen bedienen, dass das Kleingedruckte fast nicht mehr lesbar ist. Da regt sich die Nation über lernunwillige Einwanderer auf und wir bedienen sie noch in dieser Faulheit, in dem wir auf Türkisch oder Arabisch noch erklären was drin sein soll. Lächerlich, diese Deutschland.

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Konstantin Gohlke 28.10.2011, 07:27
4. Süßkram!

Die Irreführung beginnt aus meiner Sicht schon bei der Verwendung des Wortes FRÜHSTÜCK. Was hat ein Produkt wie "Kellogs Smacks", das zu 43 % schlichtweg aus Zucker besteht, auf dem Frühstückstisch meiner Söhne (oder von mir selbst) verloren? Nicht das Geringste!

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glycine 28.10.2011, 07:37
5. Gilt das nur für Frühstücksflocken?

Die Werte von "Seitenbacher" sind diesbezüglich besser? Ich vermisse hier schon, um zumindest den Anschein von Objektivität zu wahren, ein bißchen die ganzen industriell hergestellten und ebenfalls mit Zucker vollgepumpten ach so gesunden Müslis.

Als nächstes würde mich dann mal der Nährwert und Zuckergehalt von Marmelade-, Nutella, oder Honigbrötchen interessieren und wieviel Prozent des Zuckerbedarfs hier bei einem Dreijährigen gedeckt wird. Wieviel Gramm (industriell gefertigte) Marmelade dürfen den auf's (hoffentlich) Vollkornbrot oder (welche Frevel) Brötchen? Wieviel Gramm Nutella? Wieviel Gramm Honig?

Bei uns wird beides nicht serviert und/oder gegessen, man kann nämlich auch ohne allzugroßen Aufwand sein Frühstück selbst herstellen - ich frage mich aber wirklich, was für einen Sinn dieses Frühstücksflocken-Bashing eigentlich macht.

Es tut mir ja leid, aber manche Berichte sollte sich der Spiegel einfach sparen oder vielleicht jemanden damit beauftragen der nicht nur Bashing betreiben will sondern zumindest versucht ein bißchen objektiv zu bleiben.

Traurige Vorstellung.

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Eccomania 28.10.2011, 07:40
6. Langeweile?

... wenn man sonst keine Probleme hat, gibt es anscheinend Leute, die welche suchen.

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Ben Major 28.10.2011, 07:53
7. Kein Lebensmittel..

Zitat von sysop
Kinder lieben "Frosties" und "Mini Zimtos", doch wie viel davon darf ein kleiner Junge essen? Tom König hätte darauf gerne eine Antwort - doch die Hersteller speisen ihn mit Ausreden ab. Ein Unternehmen teilt gar mit: "Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt."
Solche Kohlehydrat- Bomben sind keine Lebens-, sondern Genussmittel, ähnlich wie Alkohol und ebenso ungesund. Abhängigkeit, Fettleibigkeit und Diabetes sind die Folgen.

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Narf 28.10.2011, 07:57
8. Rechnen

Das sind alles Dinge, die für den Kunden umständlich ausrechenbar sind. Wie immer. Aber die richtigen Schweinereine werden hier ja garnicht angesprochen:
Besonders schlimm ist die neue Masche Kalorien pro Portion auf Packungen mit einem Inhalt von 782 g aufzudrucken. Damit ein großer Teil der Kundschaft von 159 kcal pro Portion geblendet wird und garnicht mitbekommt, dass es sich letzten Endes um 600 kcal pro 100 Gram handelt, also mit das heftigste, was man nahrungsmitteltechnisch zu sich nehmen kann.
Oder der "ohne-Fett-Schwachsinn". Dass dafür Unmengen Zucker im Produkt vorhanden sind, aus denen der Körper Fett produziert interessiert da keinen. Da könne sie auch gleich "ohne Uran" draufdrucken. Ist genauso sinnvoll, hat aber ein geringeres "Kundenver*****ungspotential"!
Statt der vielzitierten gesetzlichen Kennzeichnungspflicht, die eh von Lobbyisten untergragen wird, auf den Menschenverstand zu setzen, rechnet sich für die Chefetagen leider nicht.

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MatthiasHub 28.10.2011, 08:01
9. Alternativen

Ist eigentlich kein Wunder, warum sollte ein großes Unternehmen einem Reporter mitteilen dass sein Produkt extrem ungesund ist. Vor allem wenn die Hersteller nicht von seiten des Staates gezwungen wird. Ich bin froh dass ich keine Kinder habe die solchen Mist in sich reinschaufeln aber man kann ja nicht die Frühstücksflockebn allein verdammen, schließlich tun Nutella, Kakao usw. ihr Übriges.

Soll heißen dass man eigentlich wissen könnte dass Kornflakes nicht gesund sind und man sie nicht seinen Kindern geben sollte, wer es dennoch tut muss wissen welches Risiko er eingeht, und außerdem gibt es schließlich jede Menge gesunder Alternativen, wie bsw. frisches Obst es soll sich kein Elternteil damit rausreden dass er/sie keine Alternative sieht.

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