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Warum Glücksforscher Angus Deaton den Wirtschaftsnobelpreis bekommen hat - das Portra
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Er bekämpft die Armut, durchleuchtet unseren Konsum - und ist zugleich der wichtigste Glücksforscher unserer Zeit. Jetzt hat Angus Deaton den Wirtschaftsnobelpreis bekommen. Wer ist dieser Mann?

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frank-12 12.10.2015, 21:10
1. mit diesem Geldsystem

wird sich an der Lage der Armen nicht viel ändern.
Der Reichtum der einen ist die Armut der anderen. Wenn sich daran was ändern soll, dann muss das Geldsystem geändert werden - aber dann müssten die reichen Arbeitslosen etwas arbeiten gehen und das wollen die ja nicht.

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yc4 12.10.2015, 22:07
2. Das ist zynisch und gemein, primitiv,

Zitat von frank-12
wird an der Lage der Armen nicht viel ändern. Der Reichtum der einen ist die Armut der anderen. Wenn sich daran was ändern soll, dann muss das Geldsystem geändert werden - aber dann müssten die reichen Arbeitslosen etwas arbeiten gehen und das wollen die ja nicht.
BILD jargon!
Die allermeissten Arbeitslosen dürfen nicht arbeiten!
Ich habe dies selbst ca. 20 Jahre lang erlebt, arbeit
findet sich immer, Anstellung nie!
Trotz dreier Gesellenbriefe und vielseitiger Erfahrung
war ich ob vorheriger Arbeitslosigkeit immer den
Sklavenhändlern geweiht!
Noch immer würde ich gern auf dem Marktplatz
öffentlich verhungern, als jemals für einen Zeitarbeits-
mafiosi auch nur eine Hand zu bewegen!

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sonneetoile 12.10.2015, 22:20
3.

Seit wann haben Menschen mit Kindern kein höheres Einkommen als Menschen ohne Kinder?

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Aberlour A ' Bunadh 12.10.2015, 22:25
4. Keine Überraschung oder doch?

Eigentlich überraschend, dass ein Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften für jemanden verliehen wird, der in der traditionellen mathematischen ökonomischen Konsumtheorie sein Auskommen gefunden hat. Normalerweise bietet die mikroökonomische Konsumtheorie nichts an, dass für die Praxis interessant sein könnte und wird folgerichtig von der Praxis auch nicht nachgefragt. Selbst bei relativ einfachen Fragestellungen muss man schon zur Psychologie greifen, um auch nur ansatzweise praxisrelevantes Wissen zu generieren. Und es gibt sogar Ökonomen die hier in interdisziplinärer Forschung ein solches Wissen erarbeitet haben: Tibor Scitovsky, Richard Thaler, Daniel Kahneman. Deaton ist Ökonometriker und er kann gut rechnen und er ist Princeton, Harvard, MIT oder Berkeley. Das reicht dann wohl.

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Stäffelesrutscher 13.10.2015, 00:05
5.

Zitat von frank-12
wird sich an der Lage der Armen nicht viel ändern. Der Reichtum der einen ist die Armut der anderen. Wenn sich daran was ändern soll, dann muss das Geldsystem geändert werden - aber dann müssten die reichen Arbeitslosen etwas arbeiten gehen und das wollen die ja nicht.
Sie meinen Frau Klatten und Gloria von und zu?

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lasterfahrer 13.10.2015, 01:35
6.

@yc4:

ich glaube frank-12s kommentar über die reichen arbeitslosen die nicht arbeiten gehen wollen, bezieht sich nicht auf irgendwelche arbeitslosen harz-4 bezieher, die ja in der regel auch wirklich arm sind, sondern auf menschen, die so reich sind, und so viel geld haben, dass sie einfach nicht mehr arbeiten gehen müssen. da ist nichts zynisches, gemeines und primitives. es ist eher pervers, dass es menschen gibt die eigentlich garnichts mehr tun müssen, weil sie eben ihr geld für sich arbeiten lassen. aber geld "arbeitet" halt in wahrheit nicht, es vermehrt sich vielleicht nur, und zwar zum nachteil derer, die sich für ihr verdientes geld wirklich bewegen und anstrengen müssen...

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analyse 13.10.2015, 01:55
7. Vom Schreibtisch erarbeitet !

Konsum als Meßinstrument für Armut !75000 Dollar Nettojahreseinkommen als ein Maßstab für Zufriedenheit !Aber es gäbe noch 700 Milliuonen extrem arme Menschen auf dieser Erde - und wieviel Milliarden gibt es,die weniger als 75000 Dollar im Jahr verdienen ? Immerhin ist nicht von dem unsinnigen Armutsbegriff die Rede:arm ist,wer weniger als 60% des Durchschnittseikommens verdient. In einer Millionärsstadt mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 1Million EURO ist man mit 500000 EURO Jahreseinkommen schon arm !Schade,daß man Glück und Zufriedenheit nicht exakt messen kann,die Theoretiker der Armut würden eine Überraschung nach der anderen erleben !

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thequickeningishappening 13.10.2015, 06:42
8.

ist der Glaube, dass man nur zufrieden sein kann wenn man immer mehr hat. Zufriedenheit ist das Wissen, dass man auch ohne Wachstum gluecklich sein kann.

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neurobi 13.10.2015, 07:53
9. Schon wieder!

Alle Jahre wieder geistert ein Preis durch die Presse, denn es garnicht gibt. Auch wenn sich die Schwedische Reichsbank terminlich und beim Namen an den Nobelpreis anhängt, so handelt es sich nicht um einen solchen.

Und einen Nobelpreis hat die Wirtschaftswissenschaft auch nicht verdient, denn die ist nicht mit den Naturwissenschaften zu vergleichen.
Und genausowenig ist er mit dem Friedens- oder Literaturnobelpreis vergleichbar, die keine wissenschaftlichen Leistunge gelten, sondern besonderen Leistungen in ihrem Bereich.

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