Forum: Wirtschaft
Was wurde aus Uber?: "Wir haben noch zu wenige Autos auf den Straßen"
REUTERS

Lange nichts gehört vom Taxischreck: Uber-Deutschlandchef Fabien Nestmann glaubt noch immer fest an die Zukunft des Fahrdienstvermittlers. Zur Zeit kann nur jeder zweite Kunde befördert werden.

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tennislehrer 29.06.2015, 21:40
10. Die Fahrer

werden abgezockt und in Steuervermeidung sind diese ach so modernen Dienstleister wie Uber Weltmeister. Dumm nur, dass viele das nicht kapieren und Uber für ganz innovativ halten. Nicht ohne Grund gibt es Dinge wie Personenbeförderungsscheine, Taxameter usw.

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GyrosPita 29.06.2015, 21:55
11.

Zitat von KJB
Alle regen sich immer über Lobbys auf die gegen die Interessen der Kunden arbeiten. Hier wird ein verkrustetes Gewerbe geschützt welches nicht schützenswert ist. Die Sicherheit der Wagen, die Fahrtüchtigkeit des Fahrers müssen überprüft werden, eine Versicherung muss vorhanden sein und Sozialabgaben geleistet werden aber sonst gehört dieses Gewerbe gnadenlos dereguliert. Im übrigen habe ich mit Uber Pop im Ausland nur gute Erfahrungen gemacht, von wegen alte Schrottkisten und abgehalfterte Fahrer, die gabs nur bei der offiziellen Taxi Konkurrenz!
Guter Mann, merken Sie eigentlich wie Sie sich widersprechen?

Sicher sicher, Fahrtüchtigkeit überprüfen, Fahrzeug kontrollieren (also jedes Jahr zum TÜV wie bisher alle Taxen?), Versicherung nachweisen, Sozialabgaben zahlen und nachvollziehbar dokumentieren. Aber ansonsten kann es schön dereguliert werden. Was soll denn dann noch dereguliert werden? Das ist im Übrigen genau das Gegenteil das die von Ihnen bejubelten Uber, diese Robin Hoods des Asphalts, diese rollende Caritas, die einzig wahren und reinen Kämpfer für die Gerechtigkeit machen. Die wollen nämlich genau KEINE dieser Vorgaben erfüllen.

Aber Hauptsache mal wieder irgendeinem Abzieher aus dem Silicon Valley dafür applaudiert das er bei uns zigtausende sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Lokus runterspült und sich dafür im Gegenzug die Taschen vollmacht...

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sonnemond 29.06.2015, 22:01
12. Wer Taxi spielt, muss Taxi sein

Da hat Uber leider noch nicht mal eine Fahrgastversicherung zu bieten.

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Zaphod 29.06.2015, 22:07
13. Die Rechnung kann nicht aufgehen

Bei einem Taxi verdienen der Taxiunternehmer und der Fahrer. Es müssen die laufenden Kosten und die Neuanschaffung eines Fahrzeugs bezahlt werden, damit die beiden einen Gewinn machen können. Bei Uber bleiben die laufenden Kosten und die Anschaffungskosten grundsätzlich in gleicher Höhe bestehen. Zusätzlich wollen jedoch die Investoren noch eine Rendite sehen. Wie soll das funktionieren? Auf wessen Kosten sollen die hohen Investitionen wieder hereingespielt werden? Glaubt irgendwer, dass eine Dienstleistung billiger wird, wenn Milliarden zuvor investiert werden?

Das Schöne ist jedoch, dass jeder durch Ubervermeidung dazu beitragen kann, dass die Investoren ein kleines Konjunkturprogramm bezahlen, das sie nie mehr hereinspielen werden. So kann jeder die Zerstörung der unschöpferischen Zerstörer fördern!

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go-west 29.06.2015, 22:10
14. Es ist schon schockierend zu sehen,

wie sich der Gesetzgeber zum Protagonisten von überkommen und überteuerten Geschäftsmodellen machen läßt. Die Zeiten ändern sich nun mal und der Verbraucher verlangt nach günstigeren Alternativen zum herkömmlichen Taxi. Er ist gleichzeitig bereit, eventuell damit verbundene angebliche oder reelle zusätzliche Risiken einzugehen. Warum sollte ihm dies als mündiger Bürger verboten werden? Die Taxifahrer wären schließlich nicht die einzige Berufsgruppe, die aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen weniger Geld als vorher für die gleiche Leistung erhalten. Durch ihre Bockigkeit riskieren die Taxifahrer, das gleiche Schicksal wie einst die die Dinosaurier zu erleiden. Mitleid werde ich ganz sicher nicht mit ihnen haben.

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mistermoe 29.06.2015, 22:13
15. Schon die Argumentationskette

dieses Herrn zeigt doch ganz klar das Uber nicht im geringsten daran denkt sich an bestehende Gesetze zu halten. Das mehrere Gerichte der Meinung sind das Uber illegal ist, liegt natürlich nicht daran das Uber sich nicht an die Gesetze hält, sondern daran das die Gesetze einfach nicht zu Uber passen. Und das Uber nicht genug reguläre zugelassene Fahrzeug hat, daran ist auch jemand anderes Schuld. Davon das alle anderen Fahrdienstler und Taxi Unternehmen nach genau den selben Vorgaben arbeiten müssen, will der feine Herr natürlich nichts wissen. Vielleicht sollte er sich mal selber hinters Steuer setzen und Nachts um halb 4 eine Horde "lustiger" Menschen am A*** der Welt von einem Volksfest abholen. Ein Taxi-Unternehmen darf so eine Fahrt nicht ablehnen, Uber wird das wahrscheinlich tun, lohnt sich das doch nicht. Und das die UberX Fahrer nach jeder Fahrt zur Basis zurückkehren glaubt auch nur jemand der sich die Hose mit der Zange anzieht. Uber ist und bleibt so nutzlos wie ein Kropf.

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sonnemond 29.06.2015, 22:16
16. Vertragsbrechendes Verschweigen ihrer Uber-Tätigkeit

gegenüber der Versicherung.

Wenn sie erwischt werden, sind die Fahrer dran.

Und Sie bei einem Unfall ohne Versicherung.

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yonsito 29.06.2015, 22:20
17. Ich als Unternehmer muss mich auch an geltendes Recht halten

...obwohl es oft einen Nachteil für mich bedeutet.
So schlimm finde ich das allerdings nicht.

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sonnemond 29.06.2015, 22:25
18. Bei Uber fahren Sie OHNE VERSICHERUNG

Dies müsste fairerweise ganz groß auf allen Uber-Autos stehen.

Mal schauen, wer dann noch so dämlich ist, da einzusteigen.

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chb_74 29.06.2015, 22:27
19. Rechtsauslegung

Die Aussage "Wir sind weiterhin der Auffassung, dass unser Angebot gesetzeskonform war. Diverse Gerichte sind anderer Meinung." ist bezeichnend für die Mentalität dieser Firma: "Wir stehen über dem Gesetz, uns interessiert nicht, was nicht unser Anliegen unterstützt!". Genau wegen solcher Leute brauchen wir viele, z.T. sehr komplizierte Gesetze, weil sich da eine Mentalität des rücksichtslosen Eigennutzes Bahn bricht. Weder Herr Kalanick, noch Herr Nestmann sind auch nur ansatzweise daran interessiert, irgendwas für das Gemeinwesen zu tun. Alle Argumente, der Dienst sei doch "von Vorteil für die Leute" sind reine Schutzbehauptungen: Uber ist allein gut für die Taschen von Kalanick und seiner Geldgeber, sonst für niemanden. Das alte US-amerikanische "Kosten sozialisieren, Gewinne privatisieren"-Prinzip, nix Neues also...

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