Forum: Wirtschaft
Wechsel in die Politik: Uwe Hück tritt als Porsche-Betriebsratschef zurück
DPA

Er prägte das Unternehmen jahrzehntelang: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück tritt von allen Ämtern zurück. Laut einem Medienbericht wechselt er in die Politik - "ich mache mir Sorgen um Deutschland".

Seite 1 von 6
Nordstadtbewohner 04.02.2019, 14:52
1. Deutlich übertrieben

"Er prägte das Unternehmen jahrzehntelang: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück"

Das Unternehmen geprägt haben die Vorstände, ein wenig die Aufsichtsräte, die Ingenieure und die Eigentümer, also die Aktionäre. Der Betriebsrat vertritt nicht die Interessen des Unternehmens, sondern die der Arbeitnehmer. Uwe Hück mag sicherlich die Beschäftigten geprägt haben, aber bestimmt nicht das Unternehmen Porsche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eckawol 04.02.2019, 15:08
2. Ab einem bestimmten Alter

paßt man nicht mehr in einem Porsche. Das ist nun mal so, aber "volle Drehzahl" kann man immernoch ; nur mit einem anderen Gefährt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas.wenzel 04.02.2019, 15:13
3. Uwe Hück wäre eine sprunghafte Verbesserung der Politik

Er weiß wirklich wie Wirtschaft und der Ausgleich damit funktioniert.
Ein größerer Kontrast zu Leberwurst – Minister Altmaier ist kaum denkbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flixlux 04.02.2019, 15:17
4. Liebe(r) Nordstadtbewohner

Natürlich hat Herr Hück auch die Firma Porsche geprägt und zwar im Umgang mit den Mitarbeitern, einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit ordentlicher Vergütung in Zeiten von Dumpinglöhne.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pless1 04.02.2019, 15:28
5. Eine viel zu eindimensionale Sichtweise

Zitat von Nordstadtbewohner
"Er prägte das Unternehmen jahrzehntelang: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück" Das Unternehmen geprägt haben die Vorstände, ein wenig die Aufsichtsräte, die Ingenieure und die Eigentümer, also die Aktionäre. Der Betriebsrat vertritt nicht die Interessen des Unternehmens, sondern die der Arbeitnehmer. Uwe Hück mag sicherlich die Beschäftigten geprägt haben, aber bestimmt nicht das Unternehmen Porsche.
Natürlich prägen alle Beteiligten ein Unternehmen. Gerade in der Metallbranche sind das auch die Betriebsräte, die im Übrigen das Unternehmen über den Aufsichtsrat auch mit steuern. Ob eine so weitreichende Mitbestimmung (und daher Mitprägung) nun sinnvoll ist oder wünschenswert darüber mag man streiten. Dass Hück aber Porsche in den letzten Jahrzehnten mitgeprägt hat ist eigentlich unstrittig. Auch bei der komplexen Übernahmeschlacht um VW hatte der Betriebsrat in Person Hücks eine tragende Rolle.

Der Einzige Vorstand, der Porsche in den letzten Jahren mehr geprägt hat, also dies Hück für sich reklamieren kann ist Wendelin Wiedeking. Danach kat niemand mehr vorstandsseitig nachhaltig wirken können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kritikerfred 04.02.2019, 15:29
6. Vielleicht der nächste Lichtblick für die SPD

Uwe Hück ist objektiv ein Schwergewicht von einem Menschen. Sein Lebenslauf liest sich wie den amerikanischen Traum, die Story eines Menschen der es vom Tellerwäscher zum Millionär geschafft hat. Er kam nicht aus schwerreichen Verhältnissen und hat sich seinen Wohlstand auf eigene Faust verdient. Neben seinen wirtschaftlichen Errungenschafteh zeigt er auch soziales Engagement, setzt sich gegen Diskriminierung von Homosexuellen und Ausländern ein, untersützt Jugendliche durch seine Stiftungsarbeit und ist auch ein Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Es bleibt nur zu hoffen, dass ein Mensch von diesem Kaliber in der SPD politisch wahrgenommen wird und die Chance erhält, Veränderung innerhalb der Partei aber auch in dem politischem Gelände in Deutschland zu ermöglichen.

Dann bleibt natürlich abzuwarten, was der Hück nun politisch anstrebt und wie sich die Zukunft entwickelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr.schnabel 04.02.2019, 15:37
7.

Zitat von Nordstadtbewohner
"Er prägte das Unternehmen jahrzehntelang: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück" Das Unternehmen geprägt haben die Vorstände, ein wenig die Aufsichtsräte, die Ingenieure und die Eigentümer, also die Aktionäre. Der Betriebsrat vertritt nicht die Interessen des Unternehmens, sondern die der Arbeitnehmer. Uwe Hück mag sicherlich die Beschäftigten geprägt haben, aber bestimmt nicht das Unternehmen Porsche.
Hück ist langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat. Selbst wenn er es nicht wäre, hätte er natürlich dennoch das Unternehmen mitgeprägt.

Noch besser hätte er es allerdings mitgeprägt, wenn er als AR auch besser beaufsichtigt hätte. Die angemessene Beteiligung von Arbeitnehmern am Gewinn ist ehrenhaft. Nur sieht es so aus, als ob eben dieser Gewinn unter Hücks Mit-Aufsicht teils illegal erzielt wurde.

Da muss man leider sagen, Hück ist Teil des Problems in Deutschland, nicht Teil der Lösung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Khal Drogo 04.02.2019, 15:38
8. Die Begründung von Hück...

..er mache sich Sorgen um Deutschland, paßt nicht zu dem Bild eines SPDlers. Ich könnte mir vorstellen, daß er Probleme mit den Verantwortlichen bekommt. Es ging sonst immer um "das Land, die Menschen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Bürgerinnen und Bürger"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syt 04.02.2019, 15:39
9. Finde ich gut,das ef sich

Sorgen ,um Deutschland,und dieser immer wieder miesen Stimmung hier macht. Er kann echt etwas bewirken,denk ich . Weil er mit dem Herz dabei ist ! Lass dich nicht schmieren !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6