Forum: Wirtschaft
Wechselkurs des chinesischen Yuan: Endlich regiert der Markt
AFP

Der starke Verlust des Yuan deutete darauf hin, dass China einen Währungskrieg mit dem Westen provoziert. Doch tatsächlich spiegelt der niedrige Kurs die Schwäche der chinesischen Wirtschaft.

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Alfred-Tetzlaff 12.08.2015, 20:49
10. Bitte keine Panikmache,

solange die meisten Hersteller ihre Produkte (siehe die geilen, innovativen Smartphones) in China fertigen lassen, braucht niemand beunruhigt zu sein. Die können das eben. In den USA wird kaum noch etwas produziert. Bis auf Waffen, schlechte Nahrungsmittel (Füllstoffe) und Feuerzeuge. Das Land China braucht sicherlich keinen Handelskrieg zu führen. Die sind der größte Gläubiger der USA. Dieser Krieg ist längst gewonnen!

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muellerthomas 12.08.2015, 20:57
11.

Zitat von westerwäller
Inzwischen haben die Chinesen fast alle Dollars der Amerikaner auf der Haben-Seite und diese den gleichen Betrag auf der Soll-Seite. Ich wünschte, mir ginge es auch so schlecht ...
China hält recht genau 7% der ausstehenden US-Staatsanleihen und die Nettoauslandsposition Deutschlands ist in absoluten Zahlen ähnlich hoch wie die China.

http://elibrary-data.imf.org/public/FrameReport.aspx?v=3&c=20840396

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muellerthomas 12.08.2015, 20:58
12.

Zitat von meinerlei
China hat Billionen in Anleihen aus dem Dollarraum gesteckt. Die wirft es jetzt mit guten Gewinnen auf den Markt, bevor im September die Zinswende kommt. Jedes Prozent Vorübergehende Yüan- Abwertung ist in dieser Zeitspanne Miliarden wert. Darum geht es den Chinesen. In ein paar Wochen ist das kein Thema mehr, da das Portfolio umstrukturiert. Jede Wette.
Sieht bisher nicht so aus, zuletzt wurde sogar noch aufgestockt (zumindest hinsichtlich US-Staatsanleihen).

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Cyberfeld 12.08.2015, 20:58
13. Würde ich nicht sagen

Chinas schwäche resultiert aus dem Exportverlust welcher nur teilweise auf Konkurrenz zurückzuführen ist wie z.b Indien. China ist ihm Vergleich zum Westen immer noch unschlagbar billig. Erinnert sich jemand daran das jemand gesagt hat wenn wir alle exportieren wollen müssten wir zum Mars exportieren. Wir haben Kriege in der Ukraine , Zentral Afrika und ihm Nahen Osten , wir haben gesundschrumpfen von Europa , Agentinnen , U.S.A und Japan(und Russland) die alle versuchen ihr Exportdefizite zu beseitigen ob nun gezwungenermaßen oder Freiwillig ist egal. Neben den Export starken bleiben dann nicht so viele übrig aber keins davon ist besonders groß.

Was jetzt China logischerweise macht ist denn großen das Wasser abzugraben , denn das Problem liegt nicht ihn China sondern in der Welt. Ihm Prinzip startet jetzt das Endspiel, das Problem ist ja auch das China wie alle anderen auf Outsourcing und Automatisierung ihn ihrer Produktion gesetzt haben so das sie selber niemals genug Nachfrage für ihre Produkte erzeugen könnten, wie auch der Rest der Industrialisierten Welt.

China kann das noch mal hinauszögern ihn dem sie die 4 Billionen U.S Dollar Devisenreserve einsetzen aber wie immer man zögert das Ende nur hinaus.

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muellerthomas 12.08.2015, 21:05
14.

Zitat von tomtom24
Ausgehend von 1,38 Euro je Dollar wurde der Eurokurs bei 1,08 von Draghi um satte 22 Prozent herunter manipuliert. Ausgehend vom Eurowert nach deutscher Wirtschaftsleistung (wie die DM jetzt stünde) laut Morgan Stanley von 1,59 Euro pro Dollar ist der Euro aus rein deutscher Sicht sogar um 33 Prozent nach unten manipuliert. Alle Medien sagen einhellig, wie gut das doch sei (dass das Geld der Bürger nichts wert ist). China hat nun um läppische 3 Prozent nach unten manipuliert. Und die Medien sehen den Beginn eines Währungskriegs, den China angeblich anzettelt. Was war dann die heftige Manipulation erst der USA und nun der Eurozone? Ein atomarer Währungskrieg-Erstschlag??? Ich finde es bedrückend und erschreckend, wie subjektiv und damit manipulativ Medien Nachrichten zu Meinungsäußerungen verwurschteln.
Wann haben die USA denn Ihre Währung manipuliert? Und ein wesentlicher Unterschied von China ist doch, dass der Wechselkurs explizit festgelegt wird. Erkennen Sie da keinen Unterschied zur expansiven Geldpolitik der EZB?

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muellerthomas 12.08.2015, 21:06
15.

Zitat von Alfred-Tetzlaff
solange die meisten Hersteller ihre Produkte (siehe die geilen, innovativen Smartphones) in China fertigen lassen, braucht niemand beunruhigt zu sein. Die können das eben. In den USA wird kaum noch etwas produziert. Bis auf Waffen, schlechte Nahrungsmittel (Füllstoffe) und Feuerzeuge. Das Land China braucht sicherlich keinen Handelskrieg zu führen. Die sind der größte Gläubiger der USA. Dieser Krieg ist längst gewonnen!
:-) Exakt so ist es, daher exportieren die USA auch mehr Waren und Dienstleistungen als Deutschland und nur unwesentlich weniger als China. Waffenexporte machen von den Gesamtexporten nur einen winzigen Bruchteil aus. China hält zudem ganze 7% der ausstehenden US-Staatsanleihen. Aber Hauptsache die eigenen Vorurteile pflegen, gelle?

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arkimethans 12.08.2015, 21:08
16.

Dass es um China nicht gut bestellt war, konnte man schon seit mindestens 4 Jahren wissen. Dazu musste man nur führenden Ökonomen folgen, die im Land lebten und hinter die aufgebaute Fassade blicken konnten. Bspw. Prof. Pettis. Dass es dennoch so lange gut gegangen ist, liegt auch an der Dummheit der Massen. Die sind den Redaktionen auf den Leim gegangen, welche immerzu und unbeeindruckt aller Realitäten Loblieder auf China geschrieben haben. Deswegen wird am Markt nicht die Realität gehandelt.

Aber gut. Ich weiß halt, wo ich meine Infos herbekomme. Wenn es im Spiegel oder im Manager Magazin steht, dann muss man sich fast schon wieder in die entgegengesetzte Richtung bewegen. Zum Trost sei gesagt, dass dies für alle deutschsprachigen Publikationen gilt und der Spiegel wenigstens noch zu den schnelleren Medien im Land zählt.

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adal_ 12.08.2015, 21:11
17. Blühende Phantasie

Zitat von chronos-kronos
wehe China hat einen kleinen Schluckauf, dann geraten die Märkte in Panik und spekulieren gleich auf WIRTSCHAFTSKRIEG?
Wo geraten Märkte in Panik? Welche Medien wittern einen Währungskrieg? Ham Se mal nen Link?

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nuramnoergeln 12.08.2015, 21:16
18. Charts schauen

Hat sich nur einer der vielen Schwarzseher mal die Charts des RMB zum EUR angeschaut? http://boersen.manager-magazin.de/mm/kurse_einzelkurs_uebersicht.htn?i=2203860. Auch bei dem Vergleich von Prozentzahlen Achtung, immer schauen wieviel Prozent von welchem Ausgangswert, gerade beim Wachstum. Die Zahlen fehlen leider in fast jedem Artikel über China. Das prozentuale Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren war rasant, bei vergleichsweise geringen Ausganswert.

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motorradrudi 12.08.2015, 21:19
19. Chronos-mkronos

Danke für den Beitrag. Ich überweise regelmäßig Geld an meine Kids nach USA und Kenia und merke gewaltig den EURO - Verfall. Um dort den benötigten Betrsg in Landeswährung zu erhalten, muss nicht unerheblich mehr in EURONEN überwiesen werden. Danke EU!
Die Chinesen machen sich sehr breit in Afrika, Stichwort "seltene Erden". Sie beuten diesen Kontinent ohne Hemmungen aus, die restliche Welt schläft. Die nationalen Rechte für den Bau von Eisenbahnen haben nicht nur den Personentransfer im Fokus, sondern den Abbau und Transport von Naturstoffen aus dem Hinterland. Welche Autos fahren die normalen Afrikaner? Keine europäischen Autos!

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