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Wechselkursschock: Schweizer Notenbank macht 30 Milliarden Franken Minus
DPA

Die Schweizerische Nationalbank SNB leidet massiv unter der starken Währung des Landes. Nach der Abkopplung des Franken vom Euro muss sie ein Milliardenminus verkraften.

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spon-facebook-10000125527 30.04.2015, 08:44
10. Leiden tun eigentlich bloss ...

... die exportorientierten Unternehmen und der Tourismus. Im Gegensatz zu der Nationalbank können die ja nicht einfach Geld drucken!

Die Auflösung des Mindestkurses zum Euro wird aber wohl trotz "grossem Leiden" die beste aller schlechten Lösungen gewesen sein.

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novasun 30.04.2015, 08:44
11. Von wegen sicherer Hafen

Dieser Irrglaube bricht der Schweiz im Zweifel einfach das wirtschaftliche Rückrad...

Ich glaube es gibt inzwischen zu viel Buchgeld, wenn es morgen eine Neu-DM geben würde und alle würden glauben diese sei sicher...
Selbst die deutsche Wirtschaft würde dies in meinen Augen nicht verkraften - diese Aufwertung die diese Währung dann erfahren würde...
Wie soll es da die Schweiz (die als kleines Bundesland DE`s durchgehen könnte) schaffen?

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Reziprozität 30.04.2015, 08:44
12. Wie es ...

... im Artikel schon hiess: In dem Geschäft hat's hohe Volatilität, also warten wir mal die anderen drei Quartale ab, irgendwann kommen ja auch die Dividendenzahlungen ...

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breguet 30.04.2015, 08:46
13. Tolle Erklärung

Der Verlust der SNB ist ja nicht wegen des starken Schweizer Frankens entstanden, sondern durch den Kauf von Monopoli-Geld davor. Andersrum, hätte die SNB keine Euros oder Dollars gekauft um den Franken zu schwächen gebs auch keinen Verlust. Die Schweiz sollte jetzt nicht den Fehler machen und ihre harte Währung aufweichen, die SNB sollte langfristig denken und nicht den kurzfristigen Abwertungswettlauf der Amerikaner, Japaner, Europäer mitmachen. Es kann langfristig nicht aufgehen beim Wettkampf um die größte Schrottwährung mitzumachen. Der CHF war immer eine harte Währung. Die schweizer Wirtschaft ist hervorragend aufgestellt, hat ausgezeichnete Produkte, bei vielen Produkten sind sie sogar Weltmarktführer. Auch mit einer harten Währung lassen sich normale, gesunde Steigerungen von bis zu 3% erzielen. Man muss nicht jedes Jahr 15% steigern, so etwas ist zum Scheitern verurteilt.

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spon-1180483865220 30.04.2015, 08:47
14. Das ist wenig im Vergleich zu Target 2, Rettungspakete

Die Bundesbank zahlt soviel für ein einziges griechisches Rettungspaket. Und das ist wirklich verlorenes Geld, nicht nur ein Buchverlust wie bei der Schweiz. Natürlich tut die Bundesbank so als ob die Griechen irgenwann mal zurückzahlen würden.

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mimicri 30.04.2015, 08:51
15. Simulation

Daran lässt sich ja dann ablesen, was nach einem Grexit passiert, wenn der Euroraum zerbricht. Dann werden deutsche Produkte schlagartig sehr viel teurer.

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leopold.schuller 30.04.2015, 08:52
16. Mitleid mit Banken?

Mein Mitleid mit Banken und insbesondere Schweizer Banken hält sich - wenn überhaupt - sehr in Grenzen.
:-)

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spon-1180483865220 30.04.2015, 08:55
17. Die Bundesbank macht Riesengewinne mit Euroabwertung

Und die ganzen Dollardevisen werden "wertvoller" in der Eurobilanz der Bundesbank. Je mehr man abwertet, desto mehr Buchgewinn. Genial.

Da ist der Verlust der Schweizer Bank wohl doch besser. Insbesondere gewinnt sie ja an den Billionen von Franken die sie besitzt, die wertvoller werden. Leider taucht das nicht in den Bilanzen auf.

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ivo815 30.04.2015, 08:56
18. Günstig

Die SNB hätte mehr Geld in Eurokäufe investieren müssen, als sie jetzt verloren hat. Also Kurz-, Mittel- und Langfristig war der Schnitt die bessere Lösung.

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ricson 30.04.2015, 08:56
19.

Ist halt alles nicht so einfach mit einer kleinen Landeswährung. Der Denkfehler den die Fans Nationaler Währungen begehen ist der, zu glauben das man dann unabhängiger wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Während die EZB den Wert des Euros nach Bedarf ändern kann, ist man mit einer kleinen Landeswährung viel mehr von Entwicklungen abhängig die man selbst nicht beeinflussen kann.

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