Forum: Wirtschaft
Wegen Brexit : Deutschland soll deutlich mehr in EU-Haushalt einzahlen
HAYOUNG JEON/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Der Brexit reißt ein Loch in den EU-Haushalt: Auf Deutschland dürften deshalb höhere Beitragszahlungen zu kommen. Haushaltskommissar Oettinger rechnet mit elf bis zwölf Milliarden zusätzlich.

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bebreun 02.05.2018, 09:58
1. na prima

Mit welcher Inflationsrate hat Öttinger da wohl gerechnet? Gelten für ihn nicht die extrem niedrigen Werte von -1 bis +1,x der vergangenen Draghi-Jahre, die uns immer weißgemacht wurden? In seinen Annahmen stecken wohl auch schon die neuen Ideen Macrons. Sparen im EU-Center Brüssel ist wohl nicht angedacht und muss durch Verweigerungshaltung der Geberländer erzwungen werden.

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postatspiegel 02.05.2018, 09:59
2. Wer mehr Europa will,

muss auch mehr bezahlen. Die Frage über höhere Beiträge lässt sich also von der Frage um Europas Zukunft nicht abkoppeln.
Wem eine gemeinsame EU jetzt schon suspekt ist, der wird beim Thema Geld erst recht auf die Barrikaden gehen.
Ich behaupte, eine stärkere Gemeinschaft wird für uns alle langfristig kostengünstiger und würde deshalb höhere Kosten als Investition sehen - wenn man Europa überhaupt auf rein materielle Zusammenhänge reduzieren möchte.

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k.hohl 02.05.2018, 10:01
3. "Die Briten werden unter dem Brexit leiden"

Willkommen in der Realität!
Damit kennen wir nun so langsam die halbe Wahrheit!
Leider fehlt noch die Auflistung der Zahlungen durch die EU!
Zum Beispiel für die fünf beigetretenen Länder. Oder genauer: Die drastischen Kürzungen mit Brexit.

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alkman 02.05.2018, 10:01
4. zusätzliche Milliarden?

warum nicht den Ausfall der britischen Zahlungen einfach einsparen? Es gäbe sicher viel Spielraum für die Reduktion vieler Ausgaben!

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Raphael II 02.05.2018, 10:03
5.

11 bis 12 Milliarden zusätzlich? Wo doch mit dem Austritt der Briten Aufgaben wegfallen? Da gibt es Potential für erhebliche Einsparungen. Mehr Geld darf es nicht geben für eine EU, die keines ihrer Probleme zu lösen in der Lage ist.

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marialeidenberg 02.05.2018, 10:03
6. Es ist ein erstaunlicher Sinneswandel zu beobachten:

Im Zuge der BREXIT-Diskussion vermeldete die veröffentlichte Meinung - von den EU-Offiziellen ungerügt - man sei doch so froh, den teuren Kostgänger GB demnächst vom Halse zu haben. Nun müssen die Netto-Eischüsse der Briten vom Rest der Gemeinde getragen werden und keiner außer D und F findet sich bereit dazu. Eine tolle Truppe: Alle Wohltaten ungeschmälert, alle grenzwertigen Normverletzungen als nationaler Vorbehalt, das nenne ich ein Europa der Zukunft. Brav.

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joG 02.05.2018, 10:06
7. Euros 12 Milliarden können...

...Deutschland und Frankreich leicht alleine stemmen. Das ist nur ein Bruchteil des Haushalts und wäre vermutlich durch kleine Reduzierungen der Sozialausgaben und Stromsubventionen sowie eine geringe Erhöhung der Mehrwertsteuer leicht zu refinanzieren. Ob es sich lohnt, wäre noch zu klären.

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helmut.alt 02.05.2018, 10:06
8. Seltsam, ich war der Meinung,

dass GB mehr aus Brüssel bekam als es eingezahlt hat. Dem scheint nicht so zu sein und dann erscheint der Brexit gleich in einem anderen Licht.

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derleibhaftige 02.05.2018, 10:10
9. Die Deutschen haben es ja

Ich bin schon sehr gespannt, welche Steuern dafür als nächstes erhöht oder neu erfunden werden müssen.
Aber so funktioniert eben die EU. Die anderen haben oder hatten ihren Spaß und Deutschland bezahlt. Und das wird den Leuten dann noch als Solidarprinzip verkauft.

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