Forum: Wirtschaft
Wegen Brexit: EU-Firmen verlassen die Insel - britische Manager rechnen mit Jobverlus
AFP

Großbritannien verlässt 2019 die EU, viele Manager setzen aber schon heute Notfallpläne um. Für britische Bürger wird das wohl teuer: Die Firmen wollen die "lähmenden Brexit-Kosten" auf die Kunden abwälzen.

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observerlbg 20.03.2018, 07:38
1. Wie erwartet....

Kommt jetzt nicht überraschend. Viele Geschäftsmodelle lassen nur wenig Spielraum. Flexibilität kostet immer. Der Alleingang eines Staates wird letztendlich immer von der Bevölkerung bezahlt. UK wird sich aber anpassen und es wird sich eine neue Balance finden, bei der es nicht nur Verlierer gibt. Besonders die Engländer haben immer pragmatische Lösungen gefunden. Europas größte Probleme finden sich viel weiter südlich. Wenn wir Deutsche uns weiter hinter unserer Besitzstandswahrung verbarrikadieren, werden uns DIESE Probleme überrollen.

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geradsteller 20.03.2018, 07:41
2. Klar, wird das teuer

Jedoch: Wenn man sich den Eiertanz der EU bei Glühbirnen, Griechenland u Migration ansieht, mag man sagen: Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

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jujo 20.03.2018, 07:49
3. ....

Wie haben sich die Brexiteers das vorgestellt?
Da gibt es nichts zu fordern. Die britische Regierung scheint das so langsam einzusehen.
(Johnson mal ausgenommen, dessen Statements zum Brexit konnten ja noch nie ernstgenommen werden.)
Es gibt keine Rosinen mehr! In Zukunft müssendie Briten ihre sauren Drops lutschen

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GueMue 20.03.2018, 07:51
4. Was nicht sein darf

Soll auch nicht sein. Demokratisch haben die Englaender beschlossen aus der EU auszutreten. Das mit demokratisch ist aergerlich. Zuerst waren es nur die. Ü60 laendlichen Männer. Die sind ja so unten durch. Dann wurde klar, es durfte kein erfolg werden, sonst gehen alle. Unsre linke Presse ist voller Panik, dass ihre internationale eine chimaera ist, England Identitaet haelt und fragt sich, ob man selbst noch auf der Gewinnerseite ist.

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ulmer_optimist 20.03.2018, 07:55
5. Logisch

Unternehmen planen längerfristig und brauchen dazu klare Rahmenbedingungen. Es ist völlig logisch, dass sie sich aus einem Land, das diese Rahmenbedingungen nicht bietet, zurückziehen. Die Briten leben noch im "Empire", aber die Zeiten sind lange vorbei. Wenn die Regierung keine klaren Aussagen macht, werden die Unternehmen verunsichert und gehen eben lieber nach Europa zurück. Wer möchte schon bei Personal und Material riskieren, dass durch Steuern oder Aufenthaltsverbote die Lieferkette abreisst oder das Unternehmen produktionsunfähig wird? Die Briten werden als relativ kleines Land in einer globalen Welt bald ziemlich alleine dastehen. Sie haben es ja nicht anders gewollt und ich hoffe nicht, dass die EU wieder mal einknickt und diese unsägliche britische Rosinenpickerei weiter ermöglicht.

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mhitzler2 20.03.2018, 08:01
6. Wo ist das Problem?

Dafür hat sich doch "das Volk" ohne Not entschieden.

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aberhalloja 20.03.2018, 08:05
7. Und da muss man jetzt Mitgefühl zeigen?

Sorry - kein bisschen.
Jahrzehntelang hat man hier Cherrypicking aller erster Güte betrieben. Auch im Austritt will man gewinnen aber nur zu eigenen Konditionen. sich an keiner Gemeinschaftsleistung beteiligen aber alle Vorteile geniessen. Wer sich für den Austritt entschliesst soll sich auch mit den Konsequenzen anfreunden. Billigt die EU auch nur die kleinsten Zugeständnisse zu ist sie selber nichts mehr wert.

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josifi 20.03.2018, 08:06
8.

Zitat von geradsteller
Jedoch: Wenn man sich den Eiertanz der EU bei Glühbirnen, Griechenland u Migration ansieht, mag man sagen: Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Echt jetzt? Die Abschaffung der Glühbirnen ist eine Austrittsgrund? Na dann...

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napoleonwilson 20.03.2018, 08:08
9. Brexit...

Laut den anti EU Gegnern müsste GB schon pleite sein. Die EU ist faktisch gescheitert. Das Experiment hat nicht funktioniert. Massenarbeitslosigkeit, unkontrollierter Zuzug aus Ost EU Ländern, EU Subventionsbetrug. Wann steigt Italien aus? Das die gesamten Transferemfänger Staaten an der EU festhalten ist logisch. Die EU verspricht diesen kurzfristigen Wohlstand. Auf Kosten des Steuerzahlers. Vornehmlich des deutschen Steuerzahlers. Die Griechenlandkrise ist lt. Presse vorbei.... Jeder der die Augen aufmacht, sieht, das das Land am Ende ist. Grexit und gut. Das darf dann auch in jedem Fall der deutsche Michel begleichen.

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