Forum: Wirtschaft
Wegen Brexit: EU-Firmen verlassen die Insel - britische Manager rechnen mit Jobverlus
AFP

Großbritannien verlässt 2019 die EU, viele Manager setzen aber schon heute Notfallpläne um. Für britische Bürger wird das wohl teuer: Die Firmen wollen die "lähmenden Brexit-Kosten" auf die Kunden abwälzen.

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RedOrc 20.03.2018, 12:22
120. Ich verstehe es immer noch nicht....

Zitat von gammoncrack
Geplant war doch seitens UK ein harter Brexit, und zwar zum 29. März 2019. Durch die Verhandlungen der EU ist es nun zumindest 2020 geworden, wobei UK inzwischen aufgrund der für sie aufgezeigten Probleme gerne noch ein weiteres Jahr drangehängt hätte. Mein Kommentar bezog sich nicht auf die jetzige Entscheidung, sondern auf den gesamten Ablauf seit dem Referendum.
Ich verstehe es immer noch nicht: UK kann - wie gesagt - jederzeit 'raus, das konnten sie schon mit dem Austrittsschreiben. Spätestens 29. März 2019 müssen sie raus.

Die Übergangsfrist kam von der UK. Und Sie haben in dem referenzierten Kommentar der EU vorgeworfen, dadurch den Firmen die notwendige Zeit zu geben aus .uk abzuwandern, wenn doch der Wunsch von .uk kam?

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brunellot 20.03.2018, 12:26
121. Skandinavien und EU für Idioten

Zitat von kurt1.
vom Ende der EU, schon mal in Scandinavien gelebt und gearbeitet? Dort gibt es kein Problem mit Löhnen, nur jetzt ,nachdem die auch ueberschwemmt werden sollten mit Migranten ist die Sicherheit der Leute dort gefährdet worden und es wurde sofort darauf reagiert und die Grenzen dicht gemacht. Schon mal überlegt warum nicht alle in der EU sind und einige ihre Landeswährung behalten wenn die EU so toll ist!
Also Finnland, Dänemark und Schweden gehören alle zur EU. Norwegen ist assoziiert und hat somit das identische Regelwerk wie die EU Länder.

Bevor Sie im Forum hier schwadronieren, sollten Sie sich erst mal kundig machen. Googeln können Sie schon, oder?

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danduin 20.03.2018, 12:28
122. Merkel Politik hat das bewirkt.D muss mehr

Merkel Politik hat das bewirkt, mit Ihren nicht vorhanden EU-Aussengrenze. Anstatt sich erst Mal um die europäische Probleme zu kümmern. Europa war wohl nicht groß genug, musste gleich die ganze Welt retten. Jetzt fliegt uns die EU um die Ohren. Italien wird folgen.

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brunellot 20.03.2018, 12:29
123. Die Briten waren und sind Nettozahler!

Zitat von roland.gadient
Bei sie einer Regierung ist das nicht verwunderlich, der BREXIT wäre richtig gewesen aber man hätte ihn durchziehen müssen mit allen Konsequenzen, aber nicht so mit faulen Tricks, wie mit dem Giftanschlag (um ihre gescheiterte Innenpolitik zu kaschieren und sexuelle Machenschaften gewisser Kreise) und den Russen (ist ja noch gar nicht an Beweisen vorhanden) die Sache in die Schuhe schieben. Es zeit sich halt die Briten haben halt noch nie gearbeitet immer auf Kosten anderer gelebt (früher waren es die Kolonien jetzt war es die EU, ich hoffe, dass die mal eines auf die Schnauze bekommen, nur mit 'god save the Queen? ist es nicht getan.
Und Ihr dumpfbackiger und rassistischer Kommentar ist völlig daneben...

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Teile1977 20.03.2018, 12:38
124. Briten

Zitat von hassoa
Andereseits, 1500 Jahre später: das Römische Reich ist weg, die Briten sind immer noch da. Bin gespannt, ob es in 1500 Jahtren die EU noch gibt.
Nachdem die Römer England verlassen hatten sind die Angelsachsen dort eingefallen und haben die Urbriten größtenteils ausgerottet (Genetisch bewiesen, nur in Wales gibt es größere überreste).
Später wurde England von den Wikingern erobert, die zumindest die Bevölkerung nicht ausrotteten, aber dafür die Oberschicht austauschten.

Ihre Aussage stimmt also nicht, der Römische Abzug hatte den Untergang der damaligen Briten zur folge.

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markus_wienken 20.03.2018, 12:38
125.

Zitat von rosenblum64
Nach allem was man jetzt weiß muss man die Brexit-Wahl doch wiederholen, oder?! Lug, Betrug, Fehlinformationen... und das bei einer Wahl, bei der es keine 2 Prozent Unterschied gab. Das kann doch nicht gewollt sein, dass das Schicksal eines Landes so manipuliert wird. Unglaublich!
Das was man heute weiß, wußte man auch schon vor der Brexit-Abstimmung. Man hätte sich nur abseits der Sun & Co. informieren müssen.
Auch hier in den vielen Foren wurden diesbezüglich genügend englische Quellen angegeben, nur wurden sie auch hier von den Brexit-Fans "niedergeschrien"...
Insofern: Der mündige Bürger hat auch das Recht sich nicht umfassend zu informieren und das Recht auf Populisten reinzufallen und sich blenden zu lassen.

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mmengi 20.03.2018, 12:40
126. Demographischer Faktor

Die Länder, die die Neo-Liberale Wirtschaftspolitik vorangetrieben haben - die Globalisierung - haben heute den höchsten Anteil alter Menschen. Und die bekommen nun kalte Füsse, weil jede Kontrolle unmöglich scheint und die Multis mit uns Schlitten fahren.Sie wollen also zurück zum Protektionismus. Ist verständlich und sollte in eine Zukunftsplanung einbezogen werden. Das Scheitern von TTip war schon mal ein Anfang.

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misterknowitall2 20.03.2018, 12:45
127. @kurt1

Wow, da steht aber viel Unsinn in ihrem Kommentar. Ausser Norwegen sind alle in der EU. Und selbst Norwegen hat die gleichen Pflichten obwohl sie nicht in der EU sind. Und Noch was : Migranten sind nicht an allem schuld, auch wenn das besser in ihre kleine Welt passt.

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schwester arno 20.03.2018, 12:47
128.

Zitat von RedOrc
Ich verstehe es immer noch nicht: UK kann - wie gesagt - jederzeit 'raus, das konnten sie schon mit dem Austrittsschreiben. Spätestens 29. März 2019 müssen sie raus. Die Übergangsfrist kam von der UK. Und Sie haben in dem referenzierten Kommentar der EU vorgeworfen, dadurch den Firmen die notwendige Zeit zu geben aus .uk abzuwandern, wenn doch der Wunsch von .uk kam?
Entschuldigung, dass ich mich einmische, ich sehe das nicht so, wie Sie. Der Forist hat der EU nichts vorgeworfen. Er hat eher davon gesprochen, dass die EU den Firmen innerhalb der Rest-EU mit der Zustimmung zum Britischen Vorschlag die Übergangsphase auf zwei Jahre zu setzen (-3 Monate) eine bessere Möglichkeit gibt, sich neu zu organisieren und Bestandteile von Lieferketten aufs Festland zu transferieren. Er hat es sogar als geschickt bezeichnet

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schwerpunkt 20.03.2018, 13:04
129.

Zitat von schwester arno
Quellen? ich habe hier eine von Ende Januar: https://www.theguardian.com/politics/2018/jan/26/britons-favour-second-referendum-brexit-icm-poll Von "noch klarer" kann hier keine Rede sein. Auch für Wales nicht: https://www.walesonline.co.uk/news/politics/what-polls-show-wales-thinks-14430473 Fazit: Es würde wieder knapp werden, für ein klareres Brexit Vote gibt hieraus keinen Anhaltpunkt, also bitte Ihre Quellen.
Sie haben recht. Ich habe ebenfalls (dummerweise meinerseits) NACH meinem Post nochmal dazu gegoogelt und ähnliche Quellen, für einen Stimmungsumschwung seit Ende letzten Jahres gefunden.

Die Frage wäre trotzdem: wäre es lauter nun ein weiteres Referendum abzuhalten, wo sich die Stimmung dreht? Und wenn sie sich wieder zurück drehen sollte, ein weiteres? Ab wann möchte man ein solches Referendum als endgültig akzeptieren? Oder ggf. Referenden solcher Tragweite gar nicht erst abhalten?
Nur die Demokratie trägt die Möglichkeit der eigenen Abschaffung in sich .. oder eben dass aus einer Laune heraus eben völlig irre Entscheidungen getroffen werden, deren Tragweite sich viele derer die abstimmen gar nicht im Klaren sind.
Insofern nimmt man eben an die gruppe, welche abstimmt, der souverän sind ... auch und gerade darüber, sich völlig im Klaren u sein über was sie abstimmen.
Wenn man aber davon ausgeht, dass die Entscheidung für den Brexit von der Mehrheit in völligem Bewusstsein der Konsequenzen getroffen wurde, ist eine weitere Abstimmung nicht erklärbar, wenn keine neuen Fakten dazu gekommen sind, die zum Zeitpunkt des Referendums noch nicht bekannt gewesen sein konnten.

So bitter dass für diejenigen, welche gegen den Brexit gestimmt haben, auch sein mag ... mal abgesehen davon, dass sich ein Rückzug vom Brexit gar nicht mehr allein in Großbritanniens Hand liegt.

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