Forum: Wirtschaft
Wegwerfgesellschaft: Anteil der Einwegflaschen steigt weiter
Sebastian Kahnert/ zb/ DPA

Getränke in Mehrwegflaschen wären ein gutes Mittel gegen die deutschen Müllberge - wenn die Kundschaft sie denn kaufen würden. Vom angestrebten Ziel entfernen sich die Deutschen immer weiter. Bis auf eine Ausnahme.

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purplehaze 18.09.2019, 11:49
80. Statistik

So ist das mit Statistiken. Wenn man Bier herausnimmt, was fast immer nur aus Flaschen angeboten wird, wäre der Einweganteil nochmals viel höher. Und wie sieht es mit Wein und Spirituosen aus? Auch wenn fast alles in Glas angeboten wird sind es hier nur Einwegflaschen. Genauere Zahlen der Statistik wären hilfreich.
Viele Winzer nehmen übrigens keine Flaschen zurück.
Es lohne sich nicht. Spülen, umetikettieren, Logistik kostet mehr als neue Flaschen,

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fatherted98 18.09.2019, 11:49
81. wieso?

....uns wurde in den 80ern versprochen, dass mit Einführung des Dualen Systems Deutschland....Grüner Punkt...aller Plaste-Müll wiederverwertet werden soll....dafür zahlen die Unternehmen Abgaben an das DSD und wir zahlen diese Abgaben über den höheren Preis der Waren an die Unternehmen....sprich wir bezahlen den DSD für die ordnungsgemäße Sammlung und Wiederverwertung allen Plastikmülls....wenn das nicht so wäre könnten wir alles in die graue Tonne zum Restmüll werfen.
Also ist die Behauptung der Bürger würde Müllberge anhäufen entweder falsch....oder aber wir wurden Jahrzehnte lang belogen und betrogen.

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martinm70 18.09.2019, 11:49
82. Die Schuld der Grünen

Diese haben damals das Pfand für Dosen und EinwegFlaschen eingeführt, das Resultat war das der Kunde nicht mehr unterscheiden konnte was Einweg und Mehrweg ist.

Allerdings trifft die CDU/SPD eine Mitschuld, diese haben das Gesetz nicht zurück genommen.

Sinnvoll wäre wenn man den Herstellern von Einweg Flaschen eine Extra Steuer abverlangt und damit gleichzeitig Mehrweg subventioniert.

Geld ist der Hebel der immer noch am besten funktioniert, egal wo.

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dante1789 18.09.2019, 11:50
83. Unflexible Rücknahme

solange nicht jeder Laden der Getränke verkauft gesetzlich verpflichtet ist ALLE Pfandflaschen zurückzunehmen bleibe ich lieber beim Plastik-Einweg. Die bekomme ich jedenfalls überall wieder los.

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unsinkbar2 18.09.2019, 11:52
84. Psychologisch völlig falsch

* Einweg ist meistens günstiger
* Einweg ist Plastik und leichter als Glas
* Das "zinslose Darlehen" bei Einweg wird vernachlässigt weil Pfand ja sowieso zu bezahlen ist

* Einweg ist immer Mehrweg für den Kunden weil die Flaschen ja ebenso zurückgebracht werden müssen
* Einweg gibt mehr Geld zurück weil das Pfand ja höher war

Kein Wunder also

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großwolke 18.09.2019, 11:54
85. Einen Tod muss man sterben

Mangels Auto transportiere ich meine Einkäufe wahlweise mit dem Rad oder per Hand mit dem Bus. In beiden Fällen ist es für mich wichtig, das Gesamtgewicht des Einkaufs möglichst niedrig zu halten. Daher entscheide ich mich bewusst gegen Mehrwegflaschen. Also, liebe Umweltfreunde, was darf es sein: soll ich als urban lebender Mensch mehr Auto fahren, um meine Getränkekisten bewegen zu können, oder darf ich weiter Einweg kaufen? Im übrigen ist die Meldung unredlich. Wie andere Foristen bereits richtig angemerkt haben, ist die Frage 'Einweg oder Mehrweg' aus ökologiischer Sicht ziemlich komplex. Die Rücklaufquoten für Einweg-Pfandgebinde sind dank des "Dosenpfands" hoch, von daher gehört die Gesamt-Umweltbilanz verglichen und nicht nur erwähnt, dass ein willkürliches politisches Ziel verfehlt wird.

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Gluehweintrinker 18.09.2019, 11:54
86. Wasser aus dem Hahn wird offenbar für giftig gehalten

Zitat von skilliard
Die PET-Flaschen werden halt auch gerade von älteren Leuten gerne gekauft weil sie die schweren Glasflaschen nicht mehr tragen können. Erlebe ich gerade in meiner Familie selbst.
Warum kaufen "ältere Leute" überhaupt Wasser in Plastikflaschen, wenn die örtlichen Stadtwerke das köstliche Grundlebensmittel fast kostenlos in jede Wohnung pumpen?

Es ist fast 40 Jahre her, da hatte Perrier die geldbringende Idee, Wasser in Flaschen zu verkaufen. Alle fassten sich damals an den Kopf und dachten "wieso viel geld für etwas bezahlen, das ich fast kostenlos bekomme?". Wir sehen, man kann jeden noch so absurden Mist an den Mann und die Frau bringen, wenn man nur genügend Werberummel veranstaltet, Und auch die Generation, die vor 1945 noch ihr Trinkwasser mit der Pumpe im Hof aus dem Boden holte, ist inzwischen zum Werbeopfer geworden.

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Abel Frühstück 18.09.2019, 11:55
87.

Zitat von Drschlaumeierxy
... führte 2003 den Dosenpfand ein, so dass die Leute "mit ruhigem Gewissen" Einwegflaschen aus Plastik (statt aus Glas) kauften, weil das "ja dann auch alles ordentlich recycelt wird"??? (was es ja natürlich nicht wird!) Stimmt: Es waren die Grünen selbst! Einwegverpackungen gehören abgeschafft oder stattdessen eine echte ABGABE extra zum Dosenpfand! Einfach nochmal 25 Cent auf jede Einwegverpackung als Steuer drauflegen!
Sie nennen sich zwar "Schlaumeier", liegen aber falsch. Das Dosenpfand wurde noch unter der CDU-Regierung Kohl beschlossen - mit einer Umsetzungsfrist von 12 Jahren (!). Als die Frist ablief, war Rot-Grün an der Macht, und Umweltminister Trittin (Grüne) MUSSTE das Gesetz umsetzen. Vielleicht nicht ungern, aber Kligeln müssen Sie an der CDU-Haustür.

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purplehaze 18.09.2019, 11:56
88. Gastronomie

Selbst in einem Staatsbetrieb, wie der DB, wird Wasser nur in PET Flaschen angeboten. Auch bei den Airlines. Und in vielen Fastfoodläden. Wie wäre es mit einem Verbot in der Gastronomie?

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MadamimadaM 18.09.2019, 12:00
89. Das wäre schön

Zitat von sucher533
Warum werden hier die Begriffe "Einweg" und "wegwerfen " als Synonym gehandelt? Einweg wird durch Pfand oder Gelben Sack auch in den Kreislauf zurückgegeben.
Ich frag mich nur wo der ganze Dreck dann her kommt?
Ich vermute ein komplettes Versagen der "Grüner Punkt" Kette.
Der sollte das doch regeln. Dachte ich immer.
Scheinbar tut er das nicht.

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