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Wegwerfkultur: 320.000 Kaffeebecher landen jede Stunde im Müll
DPA

Coffee to go ist in Deutschland beliebt. Jede Stunde werden hunderttausende Becher verkauft - und landen bald darauf im Müll. Umweltschützer fordern nun eine Abgabe auf die Einwegprodukte.

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ansv 31.08.2015, 13:58
10. Es kommt immer auf einen Versuch an

Zitat von roblock
wenn man sich die Preise für einen Kaffee becher anschaut, sind 20 Cent nicht teuer genug um den otto normal Verbraucher dazu zu zwingen ein Mehrweg Gefäß mitzuschleppen
Bei uns im Büro kostet der Kaffee aus dem Automaten 20 ct. mehr, wenn er mit Becher (klein, Plastik, hässlich) bezogen wird. Ergo: Niemand kauft diese Becher.

Ich denke, ich würde das ähnlich regeln. Entweder mitgebrachtes Gefäß oder Becher. Pfandsystem ist sicher zu aufwändig. Ob sich allerdings "Starbucks" noch hält, wenn nicht tausende kostenlos Werbung laufen ist für mich fraglich, der Kaffee ist jedenfalls scheußlich :-)

Insgesamt bin ich entsetzt, wie viel da zusammenkommt. Das ist in etwa wie Kaffeekapseln. Jeder sieht sein Müllaufkommen, niemand sieht aber, wie viel das insgesamt ausmacht.

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Flari 31.08.2015, 14:00
11. Dann eben auf die zukünftigen

Zitat von roblock
wenn man sich die Preise für einen Kaffee becher anschaut, sind 20 Cent nicht teuer genug um den otto normal Verbraucher dazu zu zwingen ein Mehrweg Gefäß mitzuschleppen
Die Faulheit vieler Menschen ist schon bei den Pfandflaschen, egal ob ein- oder Mehrweg, zu beobachten.
Aber genauso ist zu beobachten, dass diese sehr schnell wieder weg sind, weil sie vielen Menschen zu einem kleinen Zusatzverdienst verhelfen.
Genauso sollte das mit fürchterlichen "ToGo-Bechern" funktionieren, wenn diese bepfandet werden.

PS: Es sollten endlich auch die Glas- und Kunsstoffflaschen mit angeblich "gesunden" Inhalt wie Milch- Fruchtsaft- und Weinbestandteilen ab 50% pfandpflichtig werden.

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Peter Eckes 31.08.2015, 14:05
12. .

In dem verlinkten Artikel zu Mehrwegbechern geht es um das Biertrinken im Fußballstadion. Was das mit Coffe-to-go zu tun haben soll bleibt schleierhaft. Mich regt da eher auf das bei Grillfesten von Vereinen in unserer Stadt immer häufiger auf Plastikgeschirr gesetzt wird, obwohl Schränke gefüllt mit Porzellan und Metall zur Verfügung stehen würden. Das Einweggeschirr müßte man nicht spülen usw. sind dann die geistesgestörten Antworten die man so bekommt. Und das im Zeitalter der Spülmaschinen. Oftmals werden dann noch mehrere Teller und Messer gleichzeitig benutzt damit das lapprige Plastikbesteck stabiler wird. Für den zweiten Gang wird dann natürlich alles neu geholt. Und das am Ende des Abends, komischerweise immer noch reichlich, vorhandene saubere Besteck wird dann auch weggeschmissen. Hat ja den ganzen Abend draußen gestanden, außerdem waren schon alle mit den Fingern dran. Scheinbar bin ich der Einzige den soetwas stört. Ich habe es aufgegeben etwas dagegen zu sagen. Man wird nur zum Außenseiter.

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Justin Biber 31.08.2015, 14:05
13. Längst überfällig

Es gibt wunderbare Mehrweg Iso Kaffeebecher. Da passt auch wunderbar Werbung drauf und der Kaffee bleibt auch noch schön warm. Einwegbecher sind nicht dringend notwendig und sollten verbannt werden.

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BSC 31.08.2015, 14:07
14. Wo sind die Grünen?

Früher gab es mal Dosenbier. Das war für die Grünen wohl zu primitiv, die Dose wurde mit 25 Cent Dosenpfand belegt, fertig. Die Menschen nehmen zwar trotzdem ihr Bier mit, aber nun kostet das Pfand auf der Flasche nur 8 Cent, zu wenig, um die Flasche wieder mit zu nehmen. Entweder wird die "Pulle" einfach stehen gelassen, in den Kanal, See, Fluss geworfen oder gleich zerdeppert. Die böse Dose ist weg, das gute Glas ist da. Glückwunsch zu dieser Steuerung durch den Pfand. - Also könnte man problemlos auch die Millionen Kaffeebecher loswerden. 30 Cent drauf, fertig. Der Verbraucher wird zudem davor geschützt, dass er sich überteuerten "Mitnehmkaffee" kauft.

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maipiu 31.08.2015, 14:10
15. Wozu Kaffee aus dem Pappbecher?

Das schmeckt doch nicht. Eine schöne Tasse Kaffee, dazu ein Gläschen stilles Wasser so wie in Wien. Herrlich! Aus Plastik- oder Pappbechern schmeckt doch kein Kaffee.

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hubie 31.08.2015, 14:11
16. Mitbringen oder bezahlen

Entweder den eigenen Kaffeepott mitbringen oder eben einen richtigen bezahlen. Wenn man den wegwirft, dann soll es eben so sein. Ich empfinde es auch als Zumutung alles überall wegwerfen zu müssen. Wir haben auf Dauer jedenfalls nicht die Ressourcen dies weiter so zu handhaben, und wenn, dann nur ein sehr kleiner Teil der Erdbevölkerung auf Kosten anderer.

Ich kaufe mir manchmal einen Fertigsalat beim Aldi. Was da für ein Müll fabriziert wird ist schon fast erschreckend - gut bin ja selbst Schuld wenn ich so etwas kaufe... ist halt bequem. Da muss ich mir auch an die eigene Nase fassen.

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GoaSkin 31.08.2015, 14:11
17. Burgerking hat es vor Jahren einmal probiert

Burgerking hatte es vor Jahren einmal getestet, Softdrinks nur noch in Pfand-Mehrwegbechern auszugeben. Man hat mit einer Bestellung einen Mehrwegbecher erhalten, den man anschließend an einem Pfandautomaten wieder abgeben konnte. War leider ein großer Flop.

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druck_im_topf 31.08.2015, 14:11
18. War da mal was?

Ja @aleman61, es gab mal eine Zeit da gabs Kaffee fast nur aus Tassen und daran ist die Gesellschaft nicht zusammengebrochen. Man hat die Kaffeetassen einfach danach gespühlt und wiederverwendet. Damit die Pappkaffeetasse dicht bleibt und der Kaffee nicht heraustropft, besteht die Papptasse nicht alleine aus Pappe, sondern auch aus Kunststoffen. Ergo, das meiste landet in der Landschaft und nur bestenfalls im Restmülleimer. Ein Recycling würde erstmal die Trennung der Stoffe beinhalten und danach eine intensiv Wasserverbrauchende Aufarbeitung durch die Papierindustrie. MfG

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colinchapman 31.08.2015, 14:13
19. ist Mehrweg wirklich immer umweltschonender?

Alo eines vorab: ich trinke nicht an jedem Ort einen Kaffee to go, man kann sich seinen Tag so einteilen, dass man das nicht tun muss. Es ist (leider) auch ein Stückchen weit "in" geworden, dass Essen und Trinken "to go" schick ist. Aber nicht jede Mehrweglösung ist deswegen gleich besser als eine Einweg-Lösung. Wenn z.B. Milchflaschen gesammelt, über 150 km zur Abfüllanlage gefahren, dort mehrfach gewaschen, neu befüllt und etikettiert und dann wieder ausgefahren werden, ist dies eben nicht zwingend ökologisch sinnhafter als dünne Tetrapaks. Von daher - "gefühlt" bin ich zwar auch ein Fan der Mehrweglösung, aber man müßte - um Einwegbecher zu verurteilen - beide Lösungen energetisch gegenüberstellen und dann die bessere auswählen. Nebenbei, ich frage mich schon, wo z.B. die in den 60ern/70ern so verbreiteten flexiblen Milchtüten hin gekommen sind, die man zuhause in eine Art Standtopf reinstellen konnte. das war der minimal mögliche Müllaufwand.

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