Forum: Wirtschaft
Weichere CO2-Grenzwerte: Kommission päppelt europäische Autokonzerne
dapd

Dieser Plan gefällt der Autolobby: Die EU-Kommission will den europäischen Herstellern bei der Berechnung des CO2-Ausstoßes entgegen kommen. Ein mögliches Szenario: Wenn die Konzerne Kurse für spritsparendes Fahren anbieten, können sie die Grenzwerten drücken.

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Pusteblume68 05.06.2012, 10:14
10. Wie immer

Als wenn die Absatzprobleme der Autohersteller etwas mit den Abgasvorschriften zu tun hätten. Was da wieder für Kausalketten suggeriert werden, das ist das Niveau der Aktuellen Kamera hier, ganz ehrlich.

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charlynbg 05.06.2012, 10:17
11. Tja, typisch EU würde ich mal sagen:

Zitat von sysop
Dieser Plan gefällt der Autolobby: Die EU-Kommission will den europäischen Herstellern bei der Berechnung des CO2-Ausstoßes entgegen kommen. Ein mögliches Szenario: Wenn die Konzerne Kurse für spritsparendes Fahren anbieten, können sie die Grenzwerten drücken.
Wieder ein beweis das die EU sich ausschließlich mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigt. Umweltschutz und Gesundheitsschutz.

Alle diese Punkte dienten und dienem nur den genannten Punkten:

- Energiesparlampenpflicht schützt vor Treibhausgasen weil weniger Strom verbruacht wird. Die geringen und garnicht vorhandenen Belastungen durch Quecksilber sind gegenstandslos.
- CO2 Bilanzen für PKW's werden angepasst. Weil CO2 beim PKW im Verbrauch garnicht so ins gewicht fällt wie bei der Herstellung von Elektromobilen.
- Tabakkontrolle zur Verdrängung von Tabakerzeugnisen dient auch nur der Volksgesundheit und in keinem Fall den Gewinnen von Pharmakonzernen.
- Der Weinbau in der EU wird von der EU reglementiert so das endlich auch billige Weine in Flachen anbau gebieten produziert werden. Somit kommen endlich auch die kleinen Bürger in die gesunderhaltenden Substanzen des Rotweines.
- Umweltschutz durch Wasser sparen. Gerade in Deutschland muss es sein das alle Duschköpfe durch verwirbeln mit Luft nochmal 50% einsparen. Schließlich verbrauchen ja wir Deutsche am meisten Trinkwasser.

...

Warum beschleicht mich das Gefühl das die EU nicht wirklich weis was sie tut?

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zudummzumzum 05.06.2012, 10:21
12. Nicht die Luxusschlitten sind das Problem ...

Zitat von hannohonk
Das soll wohl ein Scherz sein??? Wenn ich jetzt nen Porsche kaufen wöllte, würde dann diese Schulung zwangsweise im Kaufvertrag stehen oder wie soll man sich das vorstellen? Und hinterher ist der rechnerische CO2-Ausstoß des Porsche niedriger, nur weil man jemandem beigebracht hat (was eh jeder weiß) wie er mit seinem Zweitsmart spritsparend auf Arbeit kommt??? Das ist das Absurdeste was ich seit langem gehört habe.
Wir können die PKW mit mehr als 2,5 Litern Hubraum ruhig völlig ignorieren. Deren Absatzzahlen sind so gering, dass die in der Klimabilanz nicht ins Gewicht fallen. Und schaut man sich die Jahres-Fahrleistungen der Porsches und Ferraris an, erst recht.

Die Klimaschleudern sind nun mal die "Volumenmodelle" mit europaweiten Absatzzahlen jenseits der 75.000 Einheiten. Aber dort sollte jeder Zehntelliter zählen, der sich einsparen lässt. Also der Verzicht auf die breiten Schlappen, konsequente Gewichtserpsarnis, Verbot von externen Aufbauten wie dem Fahrrad-Heckträger, ... oder mindestens die Vorschrift, mit solchen Teilen dran nicht mehr schneller als 100 km/h fahren zu dürfen, ...

Dem folgend wäre ich dafür, die Hersteller zu verpflichten die CO2-Auswirkungen des Zubehörs angeben zu müssen. Denn in einem hat die Autoindustrie recht: Nicht das Auto verbraucht den Sprit, sondern der Pilot, mit seinen Fahrgewohnheiten. Diese nachhaltig zu ändern ist besser und billiger, als mit immensem technischen Aufwand so zu tun, als ob das neue Auto "Kraftstoff spart".

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walter_e._kurtz 05.06.2012, 10:22
13. Sparen

Zitat von berndine
Die Frage ist doch, warum Konzerne mit Milliarden an Gewinnen noch EU Geld aus Fördertöpfen benötigen? Sind wir hier langsam im Irrenhaus? Ich will jetzt auch meine Klimabilanz verbessern Bekomme ich jetzt auch Fördergeld? LEUTE DAS IST UNSER GELD! STEUERGELD!
Wahlen und Parlamente abschaffen, des Volkes Wille wird eh´ nicht mehr respektiert, geschweige denn repräsentiert, es regiert der "alternativlose Sachzwang".
Die Führung haben ja bereits Konzerne aus der (Finanz-)Wirtschaft übernommen, da kann man auch direkt die Diäten und Pensionen der Politprominenz sparen.
Zum sich Übergeben, was derzeit abgeht!

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max__1985 05.06.2012, 10:23
14. Verkaufen und Kaufen

Die Autoindustrie versucht genau die Fahrzeuge anzubieten welche auch vom Endeverbaucher gekauft werden. Schaut man sich die Zulassungen in Deutschland an, werden allen voran deutsche Premium Marken verkauft, wobei hier die Motorenwahl meist nicht auf die kleinste Motorisierung fällt. Warum soll die Automobilindustrie Fahrzeuge anbieten, die dann niemand kauft. Das Kaufverhalten der Kunden muss sich ändern, bzw. muss staatlich gefördert oder bestraft werden. Wie wäre es mit einer richtigen Umweltprämie, z.B. der Verzicht auf die Mwst. auf PKW´s unter 1000 kg. Luxussteuer auf PKW´s mit über 200 PS.

Derzeit wird die Automobilindustrie gezwungen teure, unzuverlässige (Downsizing) und somit nicht nachhaltige Motoren auf den Markt zu bringen um den realitätsfernen EU-Norm-Verbrauch zu drücken.

Die Reglementierung sollte beim Kunden erfolgen nicht bei der Automobilindustrie!

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dr.u. 05.06.2012, 10:25
15. Wo ist das Problem?

Zitat von sysop
Dieser Plan gefällt der Autolobby: Die EU-Kommission will den europäischen Herstellern bei der Berechnung des CO2-Ausstoßes entgegen kommen. Ein mögliches Szenario: Wenn die Konzerne Kurse für spritsparendes Fahren anbieten, können sie die Grenzwerten drücken.
Schon heute stimmen in der Wahrnehmung der Kunden / Autofahrer die angegebenen Prospekt-/Normverbräuche kaum mit der Realität überein. Wer interessiert sich da für CO2 Wert? Der Kunde schaut, wenn überhaupt, auf den Verbrauch. Und wenn sich dan nicht ändert, ist es doh fast egal, ob da steht
5,5l/100km / 130g CO2/km, oder ob da steht
5,5l/100km / 120g CO2/km kann dem kunden doch egal sein. Im Gegenteil, es freut ihn höchsten, ein paar Steuern zu sparen.
Weniger verbrauchen und sparsamer fahren kann er dadurch nicht. Und er Umwelt ist dieses g/km -Geschacher auch egal, solange in Asien und anderswo der verbrauch fossiler Energieträger schneller zu nimmt, als er bei uns abnimmt.
Die einzigen Vorteile, die wir in Europa als Kunden und Autofahrer durch sparsamere Fahrzeuge haben, sind geringere Kosten beim Kraftstoffverbrauch und geringere lokale Schadstoffbelastungen. Global helfen wir der Welt damit noch nicht. Aber wir können die Effizienztechnologien entwickeln, patentrechtlich schützen und lizensieren, wenn die aufstrebenden Staaten demnächst auch zu der Erkenntnis kommen, dass es so wie bisher nicht weiter geht. Wir haben dann bereits die Technologie und das Know-How.

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franneck 05.06.2012, 10:26
16.

Zitat von DasBrot
...klingt, aber ich möchte nochtmals zu Bedenken geben, wir werden jeden Liter Mineralöl durch unsere Motoren in CO2 verwandeln. .
Das glaube ich nicht. Wenn das Erdöl knapp wird, wird man Prioritäten setzen müssen. Es gibt für unseren Alltaf noch viel mehr wichtige Güter, die auf Erdöl basieren.

Zitat von DasBrot
Egal ob mit 3l / 100km oder 10 l / 100km. Ich verstehe das ganze Gerede nicht. Die CO2 Bilanz kann doch heute jeder ausrechnen. Vielleicht hält der Vorrat 50 Jahre länger aber das sollte dem Klima egal sein.
Nein, es geht um die Geschwindigkeit. Eine Verlangsamsung des Klimawandels ist das mindeste, wenn man ihn nicht stoppen kann. Die Natur und auch wir Menschen haben dann mehr Zeit, uns anzupassen

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Sebb_81 05.06.2012, 10:28
17. alltäglicher Wahnsinn

Wie sinnvoll! Aber der Autokäufer wird sowieso hinten und vorne von der ach-so-tollen Autoindustrie beschissen. Sei es bei den Sicherheits-Einstufungen oder den Versicherungstests... Diese Tests werden mit einer bestimmten Motorisierung durchgeführt. Anderer Motor und/oder Getriebe und schon sind die 5 Sterne weg! Gleiches bei der Versicherungseinstufung. Merkt man natürlich erst wenns kracht und man höhere Reperaturen zahlt oder, im ungünstigeren Fall, statt auf Normalstation auf der Intensiv landet.
Natürlich setzt sich das beim CO2 fort. So werden in den USA z.B. die SUVs, die eine Einstufung als "Light-Truck" schaffen, NICHT beim Flottenausstoß eingerechnet. Das poliert super die Ökobilanz, man kann trotzdem Spritschleudern bauen und verkaufen (der Kunde ist da ja doof und verlangt, durh Werbung perfekt konditioniert, nicht nach sparsamen Fahrzeugen) und steht auch noch in der Presse super da!
Da passt eine Reduktion auf dem Papier nur durch angebotene Spritsparkurse ins Bild. Wobei dem depperten Kunden in der Werbung natürlich weiter von Fahrdynamik und sportlichkeit vorgeschwärmt wird...was dieser prompt beim Kauf berücksichtigt und statt 1.4l lieber den 2.0 oder 3.0l Motor ordert.
Wird dann eigentlich nach Rennkursen und Fahrerlebnis-Tagen die Bilanz entsprechend wieder hochgerechnet?? DAS wäre dann immerhin konsequent!

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franneck 05.06.2012, 10:31
18.

Zitat von max__1985
Die Autoindustrie versucht genau die Fahrzeuge anzubieten welche auch vom Endeverbaucher gekauft werden. Schaut man sich die Zulassungen in Deutschland an, werden allen voran deutsche Premium Marken verkauft, wobei hier die Motorenwahl meist nicht auf die kleinste Motorisierung fällt. Warum soll die Automobilindustrie Fahrzeuge anbieten, die dann niemand kauft. Das Kaufverhalten der Kunden muss sich ändern, bzw. muss staatlich gefördert oder bestraft werden. Wie wäre es mit einer richtigen Umweltprämie, z.B. der Verzicht auf die Mwst. auf PKW´s unter 1000 kg. Luxussteuer auf PKW´s mit über 200 PS. Derzeit wird die Automobilindustrie gezwungen teure, unzuverlässige (Downsizing) und somit nicht nachhaltige Motoren auf den Markt zu bringen um den realitätsfernen EU-Norm-Verbrauch zu drücken. Die Reglementierung sollte beim Kunden erfolgen nicht bei der Automobilindustrie!
Ein interessanter Gedanke, wobei wir dann wieder bei der Erhöhung der Spritpreise wären. Aber das will ja auch wieder niemand. Dann wird der schwarze Peter wieder weiter geschoben. Mit ein paar Spritspartrainings ist es zumindest lange nicht getan

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ladeguschdel 05.06.2012, 10:32
19. Schwachfug!

Was braucht die Autoindustrie Hilfe, wenn das Volk kein Geld für neue Autos hat. LIEBE EU POLITIKER man giebt dem Huhn erst etwas zum Futtern damit man auch Große EIER bekommt.
Ohne Wasser keine Blütten im Garden ja Verstanden.

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