Forum: Wirtschaft
Weihnachten - nur noch Kommerz?

73 Milliarden Euro fließen in diesem Jahr während des Weihnachtsgeschäfts in die Kassen der deutschen Einzelhändler. Verkommt das christliche Fest zum Kommerz?

Seite 1 von 9
saul7 08.12.2009, 12:48
1. Das

Zitat von sysop
73 Milliarden Euro fließen in diesem Jahr während des Weihnachtsgeschäfts in die Kassen der deutschen Einzelhändler. Verkommt das christliche Fest zum Kommerz?
Weihnachtsfest ist natürlich längst zum Kommerz verkommen. Für Kinder und Erwachsene ist das eine willkommene Gelegenheit, sich mit Geschenken zu bedenken. Der eigentlich tiefere Sinn des Festes ist immer mehr in den Hintergrund getreten. Die Werbepsychologie hat eine gute Arbeit getan....

Beitrag melden
günter1934 08.12.2009, 12:51
2.

Zitat von sysop
73 Milliarden Euro fließen in diesem Jahr während des Weihnachtsgeschäfts in die Kassen der deutschen Einzelhändler. Verkommt das christliche Fest zum Kommerz?
Wenn man die runden Lebkuchen, die es ab September gibt, "Herbstgebäck" nennt, denkt man beim Essen nicht dauernd an Weihnachten!

Beitrag melden
strychn0x 08.12.2009, 13:09
3.

Zitat von saul7
Weihnachtsfest ist natürlich längst zum Kommerz verkommen. Für Kinder und Erwachsene ist das eine willkommene Gelegenheit, sich mit Geschenken zu bedenken. Der eigentlich tiefere Sinn des Festes ist immer mehr in den Hintergrund getreten. Die Werbepsychologie hat eine gute Arbeit getan....
Was für einen tieferen Sinn?
Für diesen religiösen Quark interessiert sich doch eh keine Sau.

Beitrag melden
barry60 08.12.2009, 13:17
4. Zeitform!

wieso verkommt?
Das ist es doch schon seit Jahren!

Die HabeWolle Generation entwickelte sich doch schon im letzten Jahrzehnt.
Wenn ich mir die Leute in den Städten so ansehe, gibt es außer erhöhter Kaufwut und erhöhtem Streß eh nix neues dieses Jahr.

Beitrag melden
Interessierter0815 08.12.2009, 13:39
5.

Zitat von sysop
73 Milliarden Euro fließen in diesem Jahr während des Weihnachtsgeschäfts in die Kassen der deutschen Einzelhändler. Verkommt das christliche Fest zum Kommerz?
Meinen Sie das Wintersonnenwendfest im CokaCola-Outfit?

Beitrag melden
Stefanie Bach 08.12.2009, 13:48
6.

Zitat von strychn0x
Was für einen tieferen Sinn? Für diesen religiösen Quark interessiert sich doch eh keine Sau.
Das mag für manche, vielleicht auch viele, zutreffend sein. Allerdings gibt es eine deutliche Gegenbewegung: Gerade in Krisenzeiten wird man bescheidener und besinnt sich auf Inwendiges, Dauerhaftes, Wertvolles, auf Familie und Tradition. Man geht zur Kirche.

Ohne christliche Tradition und Kultur stünden wir doch sehr ärmlich und erbärmlich da, bei aller Güterversorgung und allem Kaufrausch.

Beitrag melden
kathrin_erlenbacher 08.12.2009, 14:05
7.

Besteht schon Kaufzwang, oder ist dieser Hype um die Kommerzialisierung der christlichen Feste (den Schmus müssen wir doch auch zu Ostern lesen...) eher eine Einbildung der Medien?

Beitrag melden
Peter Sonntag 08.12.2009, 14:21
8. Kauft nicht ! Sauft nicht !

Zitat von barry60
wieso verkommt? Das ist es doch schon seit Jahren! Die HabeWolle Generation entwickelte sich doch schon im letzten Jahrzehnt. Wenn ich mir die Leute in den Städten so ansehe, gibt es außer erhöhter Kaufwut und erhöhtem Streß eh nix neues dieses Jahr.
Nix Neues ?
Es wird doch zu Weihnachten nicht nur gegen den Konsum polemisiert, sondern jedes Jahr mit einem ungeheuren Einfallsreichtum Neues an Vergiftetem, Unethischem, Gefährlichem "enthüllt":
Gänse, Weihnachtssterne und -bäume, Spielzeug, Fisch, Zimtsterne, Lichterketten, Glühwein....
Ja, Glühwein steht in diesem Jahr auch auf der Liste, weil er den Alkoholismus fördert.

Beitrag melden
zwangsreunose 08.12.2009, 17:27
9.

Zitat von sysop
73 Milliarden Euro fließen in diesem Jahr während des Weihnachtsgeschäfts in die Kassen der deutschen Einzelhändler. Verkommt das christliche Fest zum Kommerz?
Bald nicht mehr:
Nur die geburtenstarken Jahrgänge (Baby-Boomer) der westlichen Gesellschaft, die derzeit die größte Kaufkraft haben, werden bald abgelöst von einer Generation (60/70er) abgelöst werden, die wesentlich heterogener ist. In ihnen wird es nicht den Standardverbraucher geben, sondern eine Vielfalt von ihnen, mit eigenen Werten, Vorlieben und Verhalten.

Dem triebhaften Verbrauch ist das Geld ausgegangen und seine Aussichten, dass sich der Geldbeutel wieder so reichlich füllt wie in den vergangenen Jahrzehnten ist äußerst gering. In vielen Bereichen wird sich der Konsum wieder nach den grundlegenden Bedürfnissen der Menschen ausrichten und nicht nach ihren (grenzenlosen) Wünschen.

Das wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit auch in der Weihnachtszeit deutlich zu spüren sein, zumal der Verbraucher in erster Linie wieder Steuerzahler sein wird.

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!