Forum: Wirtschaft
Weil es so windig war: Ökostrom-Anteil steigt sprunghaft an
DPA

Häufige Winde haben 2019 die Ökostrom-Produktion kräftig angetrieben, der Anteil erneuerbarer Energien erreicht fast die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs. Doch die Zukunftsaussichten sind mau.

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schulz.dennis.84 26.06.2019, 07:39
1. Eher ein schlechtes Zeichen!

Wenn der Anteil des Windstrom ansteigt ist das doch eher ein schlechtes Zeichen. Es zeigt dass der Anteil an Flatterstrom zunimmt. Für ein moderner Industriestaat eine Katastrophe. Bei fehlenden Grundlasten werden bundesweite Stromausfälle noch wahrscheinlicher.

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mrotz 26.06.2019, 07:41
2.

Es gehört dann aber auch die entsprechende Meldung dazu:

Ökostrom-Anteil sinkt sprunghaft ab, weil es windstill/bewölkt war.

Diese Meldung wird dann aber meist nicht breitgetreten.


mfg

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Knacker54 26.06.2019, 07:43
3. Widersprüchlich

diese GroKo-Regierung: "Wenn der Ausbau weiter laufe wie bisher, liege der Anteil 2030 bei 54 Prozent. Die schwarz-rote Koalition strebt aber 65 Prozent an. Dafür müssten Hemmnisse wie Flächenbeschränkungen und Ausbau-Deckelungen beseitigt werden. " Leider ist es z.Zt. so, dass die Bundesregierung durch gezielte Maßnahmen die Erneuerbaren nicht fördert sondern ausbremst. Es ist an Heuchelei kaum zu überbieten, dass erst (laue) Zielvorgaben (s.o.) ausgegeben werden und dann mit "Deckelungen" und übertriebenen Abstandsregelungen die Erfüllung genau dieser Zielvorgaben verhindert wird. Schön, dass mittlerweile doch viele Menschen in diesem Land dieses doppelte Spiel von Altmeier und Co durchschaut haben. Resultat: Immer mehr Widerstand gegen diese verlogene Politik!

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pittiken 26.06.2019, 07:43
4.

Und sind die EE auch zuverlässig genug, dass 24 h am Tag, also rund um die Uhr, den Strom zu produzieren, die man benötigt in unserer digitalisierten Wirtschaft und privaten Haushalte? Wird der überschüssige Strom GESPEICHERT für die Zeit, wo der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint?

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thomas_linz 26.06.2019, 07:44
5. 44 Prozent

sind dennoch eine Hausnummer und weit mehr als die maximal 6%, die mal ein Professor vor knapp 10 Jahren als Maximum kolportiert hat. Es geht allerdings nicht nur um die reine Produktion und den Ausbau, es muss endlich wesentlich mehr Aufwand in Speichertechnologien investiert werden, sonst macht das keinen Sinn. Und, 100% reichen nicht, wenn man voll auf regenerative Energien setzt, wird man wohl mindestens 200-250% Kapazität benötigen, also etwa 4-5 mal soviel wie bisher.

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lucasgoette1991 26.06.2019, 07:44
6. Was ist mit Geothermie?

Genau die Auflistung der verschiedenen Gewinnungsarten weißt auf ein strukturelles Problem hin: die Geothermie fehlt. Mit dieser wäre ein Großer Teil der Wärmeenergie und ein zusätzlicher kleinerer Teil des Stromhaushaltes Deutschlands zu decken.

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mobbing 26.06.2019, 07:46
7. Man könnte unken der Klimawandel hilft den Erneuerbaren Energien

Dabei wollen sie ihn doch verhindern.

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schwäbischalemannisch 26.06.2019, 07:46
8. Dezentral ist das Zauberwort

Aber das wird ja massiv behindert von der Bundesregierung. Und zwar im „Auftrag“ der großen Energiekonzerne. Die wollen natürlich weiterhin ihr Geschäft machen. Dabei haben wir ja einerseits die Netze, die man für ein intelligentes Netz ausbauen muss. Und andererseits gibt es genügend Möglichkeiten Strom dezentral zu erzeugen und auch zu speichern. Es ist aber immer noch teuer und zudem entwickelt sich die Technik rasant. PV-Module könnten schon bald von gestern sein.

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taglöhner 26.06.2019, 07:49
9. Klimawandel erzeugt mehr Ökostrom

So macht man Headlines :).

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