Forum: Wirtschaft
Weil es so windig war: Ökostrom-Anteil steigt sprunghaft an
DPA

Häufige Winde haben 2019 die Ökostrom-Produktion kräftig angetrieben, der Anteil erneuerbarer Energien erreicht fast die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs. Doch die Zukunftsaussichten sind mau.

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mrotz 26.06.2019, 08:42
50.

Zitat von thomas_linz
sind dennoch eine Hausnummer und weit mehr als die maximal 6%, die mal ein Professor vor knapp 10 Jahren als Maximum kolportiert hat. Es geht allerdings nicht nur um die reine Produktion und den Ausbau, es muss endlich wesentlich mehr Aufwand in Speichertechnologien investiert werden, sonst macht das keinen Sinn. Und, 100% reichen nicht, wenn man voll auf regenerative Energien setzt, wird man wohl mindestens 200-250% Kapazität benötigen, also etwa 4-5 mal soviel wie bisher.
Die damalige Aussage war: mehr als 3% EE sind im Stromnetz nicht SINNVOLL zu integrieren. Und das stimmt weiterhin. Es wird ein riesiger Aufwand mit enormen (unsichtbaren) Folgekosten (Netzstabilität etc.) betrieben für gar nichts.

mfg

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christiansteiffen 26.06.2019, 08:43
51. Klimawandel

Sind diese "häufugen Winde" eigentlich auch Folge des Klimawandels?

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u-bahner 26.06.2019, 08:49
52. Ausbauen!

Wenn wir jetzt schon 44 Prozent haben, dann schaffen wir die verbleibende Hälfte ja wohl auch noch! Und es ist längst nicht so, dass das Land in Windmühlen ertrinkt oder alle Dächer mit PV-Modulen gepflastert sind. Hier im grün regierten (!) Stuttgart nimmt man von beidem so gut wie nichts wahr, stattdessen gehören SUVs, Staus und Feinstaub zum Tagesgeschäft.
Geht's eigentlich noch?

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Andraax 26.06.2019, 08:49
53.

Zitat von schulz.dennis.84
Wenn der Anteil des Windstrom ansteigt ist das doch eher ein schlechtes Zeichen. Es zeigt dass der Anteil an Flatterstrom zunimmt. Für ein moderner Industriestaat eine Katastrophe. Bei fehlenden Grundlasten werden bundesweite Stromausfälle noch wahrscheinlicher.
Die ominösen Stromausfälle von denen ich noch keinen mitbekommen habe. Ist das sowas wie ein Weihnachtsostern, da warte ich auch schon lange drauf?

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Erika.Mustermann@spon.de 26.06.2019, 08:53
54.

Noch kein Eintrag im Forum (08:35Uhr), aber man kann davon ausgehen, dass auch diese gute Nachricht genügend Nörgler auf den Plan rufen wird. Da nimmt sowohl Wind- als auch Sonnenenergie* deutlich zu, aber ""was wird sein, wenn die Sonne nie mehr scheint und kein Wind mehr weht?""

* Hinweis: Mehr als nur die Überschrift lesen!

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bluebill 26.06.2019, 08:56
55. Preisaufschlag. Na klar.

Es ist schon erstaunlich, wie man aus einer positiven Entwicklung immer noch etwas zum Unken herausholen kann. Und einen Grund, die Bürger und Verbraucher noch mehr zu schröpfen. Wir sollen uns wohl auf die nächste kräftige Strompreiserhöhung einstellen, auch wenn die Begründung bisher eher vage ist.

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muellerthomas 26.06.2019, 08:56
56.

Zitat von flaffi
Um den Windmüllern noch mehr Hasen in die Küche zu treiben, muss man den Umweltgedanken runterfahren. Landschaftsgestaltung egal, Bäume stehen nur im Weg, Belästigung der Anwohner muss erduldet werden. Es gilt die Welt und die Laune der grünen Klientel in den Szenekiezen zu retten.
Ja, das müssen nun die armen Landbewohner - von wievielen Tausend Betroffenen reden wir eigentlich? - durch. Dass über Jahrzehnte der Strom aus Kohlekraftwerken kam, die nahe der Ballungsräume standen, war für die Landbewohner völlig okay, nun ändern sich eben die Rahmenbedingungen.

Und Landschaftsgestaltung? Es ist doch nicht so, dass Deutschland zugepflastert wäre mit Windrädern. An welche Landstriche denken Sie?

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jens109 26.06.2019, 09:00
57. Regional unterschiedlich

@52, in Stuttgart mag das stimmen aber waren Sie in der letzten Zeit schon mal an der Nordsee? Dort macht eine Deckelung und enge Richtlinen schon Sinn.
Wie schon von vielen geschrieben wurde:
- Investition in Entwicklung von Speichersystemen und
- Optimierung der Systeme auf den schon genutzten Flächen.

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robert_müller 26.06.2019, 09:01
58. Sankt Florian

Es ist schon amüsant, da demonstrieren tausende gegen Kohlekraft und für den "Hambi", vorneweg die Hobbyumweltretter von BUND und NABU, und keine 50 km entfernt gründen sich Bürgerinitiativen gegen das Repowering eines Windparks, vorneweg wieder BUND und NABU.

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stefanmargraf 26.06.2019, 09:04
59. Bayern müsste 50ct/KWh zahlen!

Und die Leute in M-V nur 10Ct/KWh. Wer bremst zahlt mehr und wer produziert, ohne durch Gerichte die Windkraft stoppen zu lassen, soll belohnt werden. Dann siedelt sich auch mehr Industrie in M-V an. Und Bayern behält sein "Landschaftsbild".

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