Forum: Wirtschaft
Welt ohne Grenzen: Der Unsinn der Nationen
Adam Tabori

Griechenland wählt - aber hat das Land wirklich eine Wahl? Überall auf der Welt tun Nationalstaaten so, als ob sie ihre Geschicke selbst bestimmen könnten. Eine Illusion.

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mullerich 20.09.2015, 08:08
10.

"Auch auf globaler Ebene braucht es neue, besser legitimierte Institutionen. So ist das Währungs- und Finanzsystem hochgradig globalisiert, aber nicht global reguliert."

Bravo, Müller zeigt uns den Weg zum Wirtschaftsfaschismus. Alle Macht den Finanzkonzernen, den global agierenden Anlegern. Sie sind die Guten und sie wissen was gut für dich ist. Die Demokratie, die Gesellschaftsform die sich eine Gruppe Menschen gibt, Unsinn wenn nicht der große Konzernbruder seine Interssen zum Wohle aller durchsetzt.

Was Hendrik Müller hier beschreibt und wünscht ist Faschismus. Denn Finanzwirtschaft und Anleger lassen über ihr Eigentum nicht demokratisch bestimmen und darauf läuft es bei ihm hinaus auch wenn er nicht begreift welcher Hölle er das Wort redet.

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PM-Berlin 20.09.2015, 08:08
11. Ein kluger Beitrag

Lange keine so zutreffende Analyse gelesen. Wird wohl keine Konsequenzen haben.

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fradie 20.09.2015, 08:09
12. Sinnlos

Nichts ist so sinnlos, wie eine Welt ohne Grenzen. Diese Illusion hat schon Historie und das liegt ganz allein am menschlichen Wesen und das ist gut so. Alles auf dem diese Welt aufgebaut ist entstand aus dem Individuum.

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a.totok 20.09.2015, 08:12
13.

eine welt ohne grenzen ist eine welt in der ich nicht leben will. unsere grenzen sollen uns schützen. vor denen, die es nicht verstanden haben, dass aufklärung und freiheit für andere wichtiger ist als religiöser fanatismus.

einen artikel wie diesen am beispiel griechenland hochzuziehen ist absichtlich hinterhältig.

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leon@cairns 20.09.2015, 08:13
14.

Nein, die Banken oder superman
Supermächte bestimmen wo es lang geht.. Sieht mann z.B an Deutschland..

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conny1969 20.09.2015, 08:13
15.

Genau so ist es, das war die ganze Zeit schon so und ich behaupte mal dreist, das hat die Politik und auch die Medien schon seit langer Zeit gewusst. Sie gaugeln uns hier eine Idee von Europa vor die nie Wirklichkeit war. Es ging schon immer um Interessen von Nationalstaaten und den dahinterstehenden Interessengruppen aus allen Zweigen der Wirtschaft bis hin zur Mafia. Mit EU Geldern hat man sich Nationalstaaten gefügig gemacht, man hat die Staaten gekauft aber nicht überzeugt. Kein Geld, keine Gemeinschaft.

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wunni2010 20.09.2015, 08:20
16. Morgen kommt der Schuldenschnitt !

Morgen wird Griechenland wieder im Mittelpunkt stehen , dann sehen wir auch Junker und Schulz wieder die völlig abgetaucht waren in den letzten Flüchtlingswochen.
Ich freue mich schon auf die beiden !

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espet3 20.09.2015, 08:23
17.

Es ist auch Unsinn Russland als Schwellenland zu bezeichnen, wo doch jeder weiß, wie schmerzlich es im Winter sein wird, wenn mal die Gaslieferungen an das andere Schwellenland China erfolgen oder Ausfuhren deutscher Produkte unterbunden werden.
Russlands Astronautik, die den USA sogar hilft weiter in den Weltraum vorzustoßen, wird scheinbar auch vergessen.

Ironisch könnte man zudem vermerken, dass Merkel in nationale Umnachtung gefallen ist und den anderen EU-Ländern die fehlenden Arbeitskräfte abspenstig macht.

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dtrhnrch 20.09.2015, 08:24
18. Das kommt davon

wenn man den Kaufleuten die Führung der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung überlässt!
Seit wann verstehen die was von Demokratie? Oder wollen sie gar?
Aber es ging bei EUROPA zuallererst um Geld und Verkaufsmärkte. Diejenigen, die derart hehre Ideale im Sinn hatten wie anscheinend der Autor, haben sich gegen heftige Warnungen vor den Karren der Kaufleute spannen lassen. Und jetzt bejammern sie, dass die nationalen Bevölkerungen nicht schnell genug nachkommen und ihre politischen Entscheidungsträger allesamt nach Brüssel schicken.
Der Geburtsfehler der EU liegt in der grundfalschen Reihenfolge. Erst mit den Menschen in den Regionen eine Kultur des Austausches und Zusammenlebens entwickeln, dann Schritt um Schritt politische Entscheidungen gemeinsam treffen, irgendwann ein EU-Parlament bilden mit zunächst nur Beratungskompetenz, später mit zunehmenden Entscheidungskompetenzen, die von einer Ausführungs'regierung' umgesetzt werden - und dann, wenn bereits eine Menge Arbeit erfolgreich geleistet ist und die Menschen erleben konnten, wie erfreulich groß ihr Lebensraum inzwischen geworden ist - dann hätten die Kauf-und Geldleute ihren EURO bekommen können.
Alles gut und gerne über einen Zeitraum von einhundert Jahren.

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pascht 20.09.2015, 08:24
19. Da sprechen sie ein gewichtiges Thema an

Früher gab es nur Königreiche. Welche viele Ethnien, die Menschen da hatten, war unbedeutend. Dann wurde in der französischen Revolution der Gedanke des Nationalstaates und der Staatsnation geboren und in der Welt übernommen, obwohl es in der Welt nirgendwo eine ethnisch reine Nation gibt. Alle anderen wurden plötzlich in ihrer eigenen Heimat zur Minderheit erklärt. Der Ursprung vieler Kriege und vielen Hasses. Europa hat eine gemeinsame Geschichte, aber keine gemeinsam akzeptierte Geschichtsschreibung. Jede Nation hat sich ihre eigene nationale Legende gestrickt im Widerspruch zu den anderen. In einem vereinten Europa kann es keine Nationalfeiertage geben, schon gar nicht zum Sieg über andere Nationen, getarnt wie auch immer.

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