Forum: Wirtschaft
Weltbank-Prognose: Klimawandel könnte 140 Millionen Menschen heimatlos machen
AFP

Die Weltbank versteht die Studie als Weckruf: Der Klimawandel werde Millionen Menschen innerhalb ihrer Heimatländer zur Flucht zwingen. Die großen Städte müssten sich auf starken Zuzug vorbereiten.

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frank-xps 20.03.2018, 07:56
1. Seltsam, Seltsam

bei einigen Themen da haben die Spiegelfechter aus der Fraktion der Antipopulisten keinerlei Probleme mit Extremszenarien Angst zu schüren.
Bei anderen Themen ist es doch so dolle böse? Ich denke immer Angst sei so ein schlechter Ratgeber und es sei doch so toll das sich alles verändere?
Aber die ach so Angstfreien beim Thema X haben kein Problem damit Angst selber zu schüren vor Thema Y..? Dies ist doch nach eigener Argumentation logisch inkonsistent.
Apropos eine Frage, wie kommt es, dass die Hafenanlagen von Alexandria heute Unterwasser liegen jene von Troja jedoch hunderte Meter Landeinwärts?
Aber he die Realität, auf solche Kleinigkeiten da kann man als echter Verbalmoralapostel keine Rücksicht nehmen?
Wie ist eigentlich die Klimabilanz der Welcomphielen?
Nicht das es so kommt wie bei der tollen Energiewende, hunderte Milliarden ausgegeben leider ist das Ergebnis Null!
Kann ja mal passieren, kein Grund jetzt die Richtung zu wechseln es muss nur noch schneller noch entschlossener voran geschritten werden. Willkommen im Himmelreich der Ökostalinisten.

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arminku 20.03.2018, 08:11
2. ziemlich einseitige und unglaubwürdige Sichtweise

wieder einmal eine Studie der "Experten".....
seit Jahrzehnten explodiert die Weltbevölkerung. Unsere Teddybären-Schmeißer sammeln seit Jahrzehnten für Brot für die Dritte Welt ohne Gegenleistung und verschärfen damit die Situation noch. Die Wanderbewegung der Weltbevölkerung ist eine direkte Folge Linker Politik. Die Folgen tragen die Steuerzahler der Industrienationen und die von ihrer stark steigenden Bevölkerung betroffenen Staaten. Aber gebt nur den Klimawandel die Schuld.
Ich zweifel langsam an unser Bildungssystem. Ihr seit nicht nur zu doof eine Glühbirne rein zu schrauben sondern euch ist auch jeder Zusammenhang zur Realität verloren gegangen. Ihr glaubt ihr seit die Bildungselite dieser Nation? Warum? Weil ihr Hesse oder Adorno zitieren könnt?
Ihr demontiert euch selber.

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zia-zaruba 20.03.2018, 08:30
3. @frank-xps

Hamburg liegt auch nicht direkt an der Elbemündung. Es gibt aber viele Städte auf 0 meter ü. M. nehmen sie Mumbai, sowieso durch den alljährlichen Monsun schwer gestresst. Oder Mittelmeer Anrainer , Venedig.... nur ein paar Beispiele.

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Phi-Kappa 20.03.2018, 08:36
4.

Zitat: "Die Experten rechnen allerdings auch vor, dass vorbeugende Maßnahmen und weltweiter Klimaschutz die Zahl der Binnen-Klimaflüchtlinge um bis zu 80 Prozent reduzieren könnten." So einen Stumpfsinn liest man immer wieder. Klar, wenn plötzlich kein Mensch auf der Welt mehr Auto fahren würde, alle Land-, Wasser- und Luftransporte eingestellt und über Nacht alle Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke des Planeten stillgelegt würden... Man überlege sich doch bitte die Wahrscheinlichkeit eines solchen Umschwungs. Solche Aussagen sind idiotisch und somit nicht berichtenswert. Der Klimawandel lässt sich durch NICHTS mehr aufhalten, so sieht's aus, meine Damen & Herren!

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achterhoeker 20.03.2018, 09:02
5. Schlechte Nachricht

Oder eher eine "Gute"?. Da werden 140 Mio. Konsumenten näher an die Versorgung heranrücken. Die Nahrungsmittelproduzenten können zu frieden auf dieses Szenario schauen. Bevölkerungswachstum ist doch was Gutes, auch weil die Probleme nicht zu Lasten der Konzerne gehen.

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CSW 20.03.2018, 09:15
6. Erst der Anfang...

...weil das harmlos klingende 2 Grad Szenario bedeutet, dass über den Landmassen die Temperaturen 6-8 Grad steigen. Dann werden viele südliche Länder unbewohnbar - auch in Asien, wo Milliarden Menschen leben.
Unsere eigenen Kinder werden es erleben.

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mborevi 20.03.2018, 09:57
7. Flüchtlingsströme ...

... infolge des Klimawandels? Welche Neuigkeit. Das habe ich von meinen Kollegen schon hinter vorgehaltener Hand, weil politisch nicht gewollt, vor mehr als 30 Jahren gehört. Heute zweifelt wohl kein seriöser Wissenschaftler mehr daran, dass sich die Lebensbedingungen in Teilen der Welt drastisch verschlechtern werden. Die in dieser Untersuchung vorhergesagten Millionen Flüchtlinge scheinen mir aber mehr als untertrieben. Vorsichtige Wissenschaftler eben.

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NauMax 20.03.2018, 10:03
8.

Zitat von arminku
wieder einmal eine Studie der "Experten"..... seit Jahrzehnten explodiert die Weltbevölkerung. Unsere Teddybären-Schmeißer sammeln seit Jahrzehnten für Brot für die Dritte Welt ohne .....
Interessant, wie unsere Angst-, Hass- und Neidbürger wirklich jedes Problem auf "die Linken" schieben wollen. Wie sah denn rechte Politik in Afrika aus? Ein kleiner Völkermord hier, ein kleiner Völkermord da. Vermengt mit ein wenig Sklaverei und Apartheid. Ging es dem Kontinent da besser?

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NauMax 20.03.2018, 10:16
9.

Zitat von Phi-Kappa
Zitat: "Die Experten rechnen allerdings auch vor, dass vorbeugende Maßnahmen und weltweiter Klimaschutz die Zahl der Binnen-Klimaflüchtlinge um bis zu 80 Prozent reduzieren könnten." So einen Stumpfsinn liest man immer wieder. Klar, wenn plötzlich .......
Es geht auch nicht darum, den Klimawandel "aufzuhalten" (Sprich: Anstieg der globalen Temperatur = 0). Das formulierte Ziel war schon immer, das Tempo der Klimaveränderung zu begrenzen, um sowohl der menschlichen Zivilisation als auch der Tier- und Pflanzenwelt die Möglichkeit zu geben, sich an die veränderte Umwelt anzupassen. Klimaveränderungen sind seit Jahrmillionen Teil des Lebens auf der Erde - seit 5 Millionen Jahren geschehen diese sogar mit periodischer Taktung. Wenn sich das Klima in der Erdgeschichte aber in einem Tempo verändert, wie wir es heute erleben (egal ob es wärmer oder kälter wird), dann gab es kurz darauf stets ein Massensterben. Ein Klimawandel in dem Tempo, welches wir seit der Industriellen Revolution erleben wäre katastrophal, nicht nur für die Tierwelt. Die besten Schätzungen in diesem Fall gehen von einer globalen Durchschnittserwärmung von 6° Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts aus. Das reicht aus, um das Amazonas-Becken in eine Wüste gleich des Nil-Beckens zu verwandeln, die großen Kornkammern der Welt in Nordamerika und Asien auszutrocknen, den Mittelmeerraum selbst auf Europäischer Seite in eine Wüste zu verwandeln und die nördlichen Eiskappen zu schmelzen.

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