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Weltkriegsstollen unter Kindergarten: Nazi-Bunker lässt Kleinstadt verzweifeln
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Im saarländischen Nalbach bedroht ein brüchiger Nazi-Bunker einen Kindergarten. Der kleine Ort prozessiert deshalb gegen die Bundesrepublik. Für die Gemeinde geht es um viel Geld.

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claus7447 31.12.2018, 12:49
1. Letztlich Steuergeld!

Unverständlich warum noch zusätzliche Kosten für Gutachten, Rechtsanwälte und Belastung von Gerichten. Letztlich bezahlt der Steuerzahler. Es ist nur die Frage welche kostenstelle.

Eine rasche, einvernehmliche Einigung zwischen Kommune, Land und Bund könnte viel Geld und Zeit sparen. Zudem dem Bürger zeigen, dass der Staat handlungsfähig ist.

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Mareius 31.12.2018, 12:55
2.

Wahnsinn! Einfach KITA woanders
Neu bauen wo keine Tunnel sind. Das Gebäude ist doch nicht erhaltenswert. Kita Neubau rechnet sich in jedem Falle, gerade für Schlaf Gemeinden.

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sven2016 31.12.2018, 12:58
3. Wenn eine Gemeinde mit dem Bund

um die Finanzierung einer notwendigen und unaufschiebbaren Maßnahme klagen muss, verlieren die Bürger in jedem Fall.

Solch eine Debatte vor Gericht auszutragen ist rein bürokratisch bedingt und sinnlos.

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Ludwigsburger 31.12.2018, 12:58
4. Wenn doch aber der Stollen in den 70er-Jahren noch aufgerüstet wurde?

Dann müssten doch andere Fristen greifen? Wer war denn in den 70ern für den Ausbau verantwortlich? Und wie konnte danach dann die Verantowrtung abgegeben werden? Der Bunker müsste doch wegen der Aufrüstung als Atombunker aus den 70ern laufen. Mit andere Fristen und anderen Verantwortlichen ....

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cosmopolitan75 31.12.2018, 13:00
5. Definition

Könnten Sie bitte definieren, was ein Nazi-Bunker ist? Meinen Sie ein Keller, in dem die Nsdap Parteitage abhielt? Oder eine militärische Anlage der deutschen Streitkräfte? Im letzteren Fall ist aber die Bezeichnug falsch.

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ollifast 31.12.2018, 13:02
6. So oder so Steuergeld

Der Streit ist völlig schwachsinnig, weil es so oder so Steuergeld kostet, entweder das der Kommune, der ggf. das Land beistehen darf, oder das vom Bund. Noch mehr Steuergeld kostet es allerdings, sinnfrei und bockig Anwälte damit zu beschäftigen und Richter zu belasten. Das ganze schreit nach einer mutigen politischen Lösung und es gibt auch keinen juristischen Ersatz für politische Lösungen. Bund und Land mögen eine schöne Förderung geben, dann möge bitte der Rückbauunternehmer kommen, von mir aus auch mit Knall und Krater, danach einer, der alles verfüllt und dann einer, der es neu baut. Anders wird das wirtschaftlich eh nicht gehen. Damit ist auch gleich was für die Konjunktur getan. Man sieht hier mal wieder, wie völlig ineffizient teilweise die öffentliche Hand arbeitet und sich selbst auf den Füßen steht.

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Theophanus 31.12.2018, 13:02
7. Sorry...

...aber man hat sich jahrzehntelang nicht um die unterirdischen Bauten gekümmert, obwohl man weis, dass Pläne gerade in der Endphase des 2 WK nie exakt waren. Jährliche Inspektionen und Zustandskontrollen hätten die fehlerhaften Pläne schnell offenkundig werden lassen.

Sich nicht drum kümmern oder nicht drüber reden beseitigt keine Probleme.

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Oihme 31.12.2018, 13:03
8. Pardon ...

... aber was ist ein "Nazi-Bunker"?
Ich kann in so einem auch nach dem Krieg genutzten Luftschutz-Stollen genausowenig eine ursprünglich braune Ideologie erkennen wie bei dem ebenfalls während dieser unseligen 12 Jahre eingeführten Muttertag, den Autobahnen, dem VW-Käfer, dem 1. Mai als Feiertag oder dem Ehegattensplitting.
Trägt denn selbst die heute allgemein übliche, 1942 per Dekret eingeführte "Deutsche Normalschrift" bei gewissen Leuten noch den Nazi-Stempel?

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tkedm 31.12.2018, 13:05
9. Crazy

"Im Garten eines Kita-Nachbarn entdeckte er das obere Ende eines Lüftungsrohrs."

Und Besitzern bzw. Nutzern dieses Gartens ist dieses Rohr in den letzten 80 Jahren nicht aufgefallen bzw. diese hat es nicht interessiert, was es damit auf sich hat? Seltsame Welt.

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