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Weltkriegsstollen unter Kindergarten: Nazi-Bunker lässt Kleinstadt verzweifeln
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Im saarländischen Nalbach bedroht ein brüchiger Nazi-Bunker einen Kindergarten. Der kleine Ort prozessiert deshalb gegen die Bundesrepublik. Für die Gemeinde geht es um viel Geld.

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oldrag 31.12.2018, 13:32
20. Nazibunker

Ich bin 3 Jahr lang fast jeden Tag in so einen Bunker gelaufen. Ich habe nie etwas von einem Nazibunker gehört. Es hieß. ab in den Bunker. Nun weiß ich endlich, wer mir damals diesen notwendigen Schutz zur Verfügung gestellt hat.

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jogola 31.12.2018, 13:35
21. Der Fall zeigt ja,

Zitat von Mareius
Einfach KITA woanders Neu bauen wo keine Tunnel sind.
dass das manchmal schwieriger ist als gedacht.

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claus7447 31.12.2018, 13:38
22.

Zitat von Achmuth_I
Gibt es da nur einen? Ist es nicht eher so, dass bei Ihrer Vorstellung eventuell Steuern von Steuerzahlern benutzt werden sollen, welche mit dem Kindergarten überhaupt nichts zu tun haben? Von daher hat der Beklagte recht mit seiner Aussage.
Erinnert mich an Diskussionen in einem Grosskonzern. Sie müssen mir mal erklären wie sie das sich zurecht rechnen.

Letztlich landet das alles in einem Topf. Im Saarland kommt noch der länderfinanzausgleich hinzu, bei der Kommune die kommunale Umlage, die sich nach schuldenstand ändert. Also wie beschrieben.... Steuergeld bleibt Steuergeld. Wenn der Kindergarten dann noch der katholischen Kirche gehört, wird die ohnehin beteiligt, das sind dann Kirchensteuergelder.

Es bleibt bei den Mehrkosten die ein Rechtsstreit verursacht..... Aber vermutlich sind sie Beamter, dann verstehen sie das nicht, sondern es bleibt beim Recht haben.

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daNick73 31.12.2018, 13:40
23. “Nazi-“ sells?

Liebe Redakteure,

“Nazi-“ ist keine alternativer Ausdruck für “aus dem 2. Weltkrieg Stammend”. Auf https://en.m.wikipedia.org/wiki/Nazi_UFOs findet Ihr ggfs weiteres Futter für Eure Clickzahlrn ...

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see_baer 31.12.2018, 13:49
24. Komplette Unfähigkeit der Ortsverwaltung?

1. Es wurde eine unzureichende Baugrunduntersuchung gemacht - gerade im Hinblick auf bekannte Stollensysteme.
2. Hätte man an Stelle der Stahlstützen den Bereich mit Beton vollgepumpt - wäre das Problem zu einem Bruchteil der Kosten behoben - aber man wollte wohl den alten Stollen nicht aufgeben?

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kuac 31.12.2018, 13:54
25.

Zitat von cosmopolitan75
Könnten Sie bitte definieren, was ein Nazi-Bunker ist? Meinen Sie ein Keller, in dem die Nsdap Parteitage abhielt? Oder eine militärische Anlage der deutschen Streitkräfte? Im letzteren Fall ist aber die Bezeichnug falsch.
Vielleicht könnte man alle Bunker, die von den Nazis gebaut wurden, Nazi-Bunker nennen. Ist das ein Problem?

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zorngibel 31.12.2018, 13:54
26.

Schaut man sich (als Laie) die Karte auf dem Foto an ("orange" sind wohl die Stollenbereiche, von denen man nichts wusste?), fragt man sich allerdings schon: hat beim Bau des Kindergartens wirklich keiner in Erwägung gezogen, dass der Stollen hier drunter weiter verläuft??

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vicy1404 31.12.2018, 13:57
27. Warum diese Überschrift?

Leider bekomme ich das Gefühl, dass durch solchen sehr unpräzisen Schlagzeilen das Niveau des Spiegels unter der BILD versinkt!
Es passt hier noch nicht mal, da die Bundesrepublik den Bunker teilweise in den 1970er Jahren modernisiert hat...
Will man alles was in Deutschland und ab 1938 in Östereich bis 1945 je gebaut wurde mit der Vorsilbe NAZI- versehen? Vielleicht bezieht man die da geborenen auch noch mit ein... Welch ein Irrsinn!

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Frittenbude 31.12.2018, 14:00
28. Dann

Dann wird eben nicht saniert (eh fragwürdig bei einem 50er-Jahre Bau), sondern abgerissen und neu gebaut. Das wäre wahrscheinlich ohnehin ökonomisch sinnvoll, zumal ein Neubau nicht nur uneingeschränkt den heutigen Anforderungen und Bestimmungen hinsichtlich Energieeinsparung genügen würde, sondern mit Sicherheit auch eine bessere Funktionalität und Grundriss hätte. Da gäbe es nur Gewinner, insbesondere bei den Kindern...

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Spiegeldings123 31.12.2018, 14:11
29. Tolle Anlage

Tolle Anlage. Sollte man der Öffentlichkeit zugänglich machen. Richtig groß und verzweigt, evtl. sollte man auch die Kinder drin spielen lassen. Wir haben in unserer Jugend oft solche Orte aufgesucht. War immer spannend.

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