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Weltweite Krisenherde: Dax fällt erstmals seit März unter 9000 Punkte
REUTERS

Die zahlreichen internationalen Konflikte verunsichern Börsianer: Erstmals seit fünf Monaten ist der Leitindex Dax wieder unter die Marke von 9000 Punkten gerutscht. Zumindest aus Deutschland gibt es aber auch erfreuliche Konjunkturdaten.

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jamon 08.08.2014, 11:05
1. ...

Zitat von sysop
Die zahlreichen internationalen Konflikte verunsichern Börsianer: Erstmals seit fünf Monaten ist der Leitindex Dax wieder unter die Marke von 9000 Punkten gerutscht. Zumindest aus Deutschland gibt es aber auch erfreuliche Konjunkturdaten.
oh-je......jetzt wird's bald wieder eng in den geldbörsen der aktionäre. unserer regierung sollte eine taskforce gründen, einen 10 punkte plan aufstellen und eine steuer erheben, welche den aktienmarkt stützt.....

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_monalisa_ 08.08.2014, 11:22
2. kt

Auftragseingänge sind um 3% gefallen...das ist relevant!!!!!

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johnsnowx26 08.08.2014, 12:31
3.

Die nicht aufrecht zu erhaltende Finanzblase ist im Begriff endlich zu platzen. Zum Glück gibt es die Ukraine- und Israel-Konflikte, auf die man das ganze dann schieben kann.

Die Leute werden es schlucken, wie üblich keine Ahnung haben warum eigentlich alles so schlecht läuft, und kurz darauf geht der ganze sytemische Inflations-Betrug wieder in den nächsten Zyklus.

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kimba_2014 08.08.2014, 13:57
4.

Und er ist schon wieder über 9000. Manchmal muss man einfach nur die Füsse stillhalten und abwarten, bis das reinigende Gewitter vorbei ist. Die Korrektur war überfällig.

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goldi-rt 08.08.2014, 14:32
5. @jamon

also Aktionär zu sein ist ja nicht grundsätzlich schlecht, oder gar ein Verbrechen. Und dann lassen Sie uns doch mal zwischen Spekulanten und in der Regel längerfristig orientierten Aktionären unterscheiden. Zweite lassen so Schwankungen größtenteils kalt. Auf jeden Abschwung folgt ein Aufschwung. Also kein Grund zur Panik für Aktionäre - kein Grund für Polemik für aktienlose Mitbürger ;-)

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TS_Alien 08.08.2014, 16:26
6.

Für die Kursschwankungen nach oben und insbesondere nach unten kann man immer irgendwelche börsenfernen Entwicklungen auf der Welt heranziehen. Tatsache ist, dass die Spekulanten in den meisten Fällen diese Entwicklungen gar nicht in ihre Entscheidungen einbeziehen. An der Börse wird spekuliert, da werden beizeiten Gewinne mitgenommen und vorher die Kurse schön nach oben gepusht. Mit der Realwirtschaft hat das nichts mehr zu tun. Sonst wäre der DAX nie auch nur in die Nähe von 10000 Punkten gekommen. Wie schön für die Spekulanten, dass die aktuellen Gewinnmitnahmen und damit verbundenen Kurseinbrüche mit irgendwelchen Kriegssituationen erklärt werden können. Wahrer werden diese Behauptungen dadurch nicht.

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TS_Alien 08.08.2014, 16:37
7.

Man muss sich nur einmal eine Börse vorstellen, in der man nicht mit gehebeltem Geld arbeiten dürfte. Die Kurse wären wesentlich niedriger. So aber ist viel von Banken erzeugtes Geld an den Börsen unterwegs, dass bei geschickter Vorgehensweise (zwei Banken leihen sich gegenseitig einen Betrag X) nur mit ungefähr 5 % an Eigenkapital unterlegt ist. Da können sogar 95 % der eingesetzten Summe verloren gehen, bis es ans Eigenkapital geht. Und etwaige Verluste des selbst erzeugten Geldes können sogar steuerlich geltend gemacht werden. Ein Finanzsystem, das diese Möglichkeit bietet, ist marode. Da muss man als Privatanleger, der mit 100 % Eigenkapital mitmischen muss, schon ziemlich naiv sein und hoffen, dass diese Zaubereien noch lange gut gehen.

Es wird Zeit für eine Transaktionssteuer in ausreichender Höhe (z.B. 5 %) und Spekulationssteuern für alle. Dann würde kaum noch spekuliert werden.

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danido 08.08.2014, 16:42
8.

Zitat von goldi-rt
also Aktionär zu sein ist ja nicht grundsätzlich schlecht, oder gar ein Verbrechen. Und dann lassen Sie uns doch mal zwischen Spekulanten und in der Regel längerfristig orientierten Aktionären unterscheiden. Zweite lassen so Schwankungen größtenteils kalt. Auf jeden Abschwung folgt ein Aufschwung. Also kein Grund zur Panik für Aktionäre - kein Grund für Polemik für aktienlose Mitbürger ;-)
Da haben Sie teilweise Recht, aber auch langfristig investierte Anleger können Aktien zu teuer kaufen. Was ein KGV (Kurs/Gewinn Verhältnis) ist, sollten auch "nicht-Spekulaten" wissen. Wenn der DAX über 9000 steht, kann man Aktien derzeit nicht als "Schnäppchen" bezeichnen. Daran ändert auch die derzeitige Leitzinspolitik nichts.

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tom_hwi 08.08.2014, 19:51
9.

Zitat von TS_Alien
Für die Kursschwankungen nach oben und insbesondere nach unten kann man immer irgendwelche börsenfernen Entwicklungen auf der Welt heranziehen.
In der Tat. Die derzeitigen Krisenherde in der Welt sind allenfalls Katalysatoren für den derzeigen Verfall des Dax. Vielmehr ist es die ungehemmte Liquititätsschwemme, die den Dax in immer größere Höhen katapultiert.
Im übrigen sollte man sich von der Höhen des Dax nicht blenden lassen. Der ist kein Kurs-Index, sondern ein Performance-Index. Wenn man tatsächlich belastbare Zahlen haben möchte, schaut man auf den Dax-Kursindex. Der liegt derzeit bei 4600 Punkte und bildet die Fundamentaldaten deutlich genauer ab.

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