Forum: Wirtschaft
Weltweite Vermögensstudie: Zahl der Millionäre in Deutschland wächst
DPA

Die Superreichen haben sich von der Finanzkrise erholt: Weltweit stieg die Zahl der Millionäre 2012 um fast zehn Prozent, Nordamerika hat Asien als Kontinent mit den meisten Vermögenden wieder überrundet. Auch in Deutschland werden die Millionäre immer zahlreicher.

Seite 12 von 24
u.loose 18.06.2013, 19:52
110. Nö

Zitat von berns
In Deutschland zahlen die ärmsten der armen Menschen prozentual zu ihrem Einkommen die höchsten Steuern. Die Einkommenssteuer beträgt nur einen winzigen Bruchteil der Steuern, die Menschen mit geringem Einkommen bezahlen müssen. Wenn das nicht geändert wird, gibt es in absehbarer Zeit eine Revolution.
Einkommensteuern und Verbrauchssteuern halten ich für den Fiskus die Waage. Steuern auf Verbrauch sind erwünscht...

Im Übrigen zahlen nach Ihrer Rechnung die armen Armen maximal 19% Mehrwertsteuer - das ist wohl doch eher weniger als aktuell maximal 45%

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leidenfeuer 18.06.2013, 19:54
111. Was es in Deutschland nicht alles gibt!

Zitat von sysop
Die Superreichen haben sich von der Finanzkrise erholt: Weltweit stieg die Zahl der Millionäre 2012 um fast zehn Prozent, Nordamerika hat Asien als Kontinent mit den meisten Vermögenden wieder überrundet. Auch in Deutschland werden die Millionäre immer zahlreicher.

In Deutschland gibt es sogar eine kleine Anzahl von Millionären,
die auf vielfachen Wunsch öffentlichkeitswirksam darüber klagen, dass sie angeblich zu wenig Steuern bezahlen müssen. Es gibt aber auch ein Konto beim deutschen Finanzministerium, auf das freiwillige Mehrleistungen an Steuern eingezahlt werden können. Was dort
eingeht, ist absolut unerheblich, und von jenen Millionären, die publicityheischend öffentlich beklagen, dass sie angeblich zu wenig Steuern bezahlen müssen, kommt praktisch überhaupt nichts auf
besagtes Konto. Wenn es wirklich ans Zahlen geht, hört nämlich
der Spaß am großzügig klingenden Wort ganz plötzlich kleinlaut
auf. Derartiges Verhalten zeigt sich aber nicht nur bei deutschen
Millionären, sondern bei den Deutschen ganz generell.
an Steuern eingezahlt werden könnten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas Kolb 18.06.2013, 19:57
112. Haben wir es scheinbar immer noch nicht verstanden?

Was heisst eigentlich, die Superreichen hätten sich von der Krise erholt? Eine Krise gibt es nach Kriegen oder Naturkatastrophen, wenn echter volkswirtschaftlicher Schaden entsteht. Wir haben aber keine Krise, weil ja der Grund dafür fehlt. Wir haben eine groß angelegte Umverteilung von den ärmeren zu den reicheren. D.h die logische und natürliche Folge dessen ist, dass die Reichen reicher werden und die Armen ärmer. Die sogenannten Verluste an der Börse gelten übrigens ausdrücklich NICHT als volkswirtschaftlicher Schaden, denn auch diese Zockerei ist ja nur eine Umverteilung. Diejenigen, die etwas davon verstehen, gewinnen das, was die anderen verlieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MiniDragon 18.06.2013, 19:57
113. Druschba!

Zitat von Spiegelkritikus
Richtig, bei einer galoppierenden Inflation steigt die Zahl der Millionäre rasant an - bis der Bäcker eine ganze Milliarde für ein Brot verlangt. Dann schauen die Millionärsmassen in die Röhre!
Auch Sie ermutigen mich zu dem Versuch, hier an dieser Stelle in diesem Fred , in dem sich wieder so viele, die ein ganz anderes , weil einst etwas weiter im Osten anerzogenenes, ökonomisches Verständniss haben, sich zu Wort melden, zu posten:

In der ehemaligen UdSSR müssen heute viele früher hochrangige Staatdiener und Militärs von einer Pension bzw Rente leben, welche nach der dortigen Staatspleite und der darauf folgenden Währungsreform heute zum Leben eigentlich zu gering zum Streben jedoch noch etwas zu noch ist.

Ich schreibe dies, um die hier mitlesenden und sich des Öfteren an den politischen Diskussionen beteiligenden ehemaligen, heute wohlversorgten DDR-Kollegen zur Solidarität mit ihren alten Gesinnungsgenossen aufzurufen.
Oder verdienen, liebe Genossen, diese Menschen, die nach dem Untergang des kommunistischen Systems das Pech hatten, sich östlich des ehemaligen eisernen Vorhanges wiederzufinden etwa nicht Ihre besondere menschliche Solidarität?
Wäre doch nett , wenn Sie sich in Ihren Freundeskreisen und Netzwerken bei Gelegenheit mal dafür einsetzten, dass etwas von dem noch immer im sichern Westen bebunkerten volkseigenen Vermögen an diese in wirklich prekären Verhältnissen lebenden Menschen fließen würde.

Gemeinsam zum / für den Erfolg!


,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
petsy157 18.06.2013, 20:02
114.

Zitat von wohlkaum
Interessant! Passt bloß leider nicht zum Thema. Ich wünsche Ihnen ein sonniges Leben in USA. Wie das Solidaritätsprinzip in einer Gesellschaft funktioniert ist leider an Ihnen vorbeigegangen.
Um das zu kennen habe ich lange genug in Deutschland gelebt.
Hier kann ich mich verwirklichen ohne mich verstecken zu müssen.
Ich kann zeigen, dass ich etwas geschafft habe und werde nicht verteufelt und als ausbeuterischer Unternehmer angegriffen.
Ist leider die Tatsache die nicht nur mir in meiner Ex-Heimatstadt wiederfahren ist.
Vielen Dank auch an meine Ex-Angestellten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcuspüschel 18.06.2013, 20:03
115. Wir sind die Besten

Zitat von FrankDr
Nur acht Prozent der Deutschen berappen 50 Prozent der Einkommensteuer.. Und dennoch herrscht Neid und Missgunst denen Gegenüber. Sowas gibt's nur hier in Deutschland in der Form.
Da kannste mal sehen wie gerne wir hohe Steuern zahlen wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maledicto 18.06.2013, 20:06
116.

Zitat von sysop
Die Superreichen haben sich von der Finanzkrise erholt: Weltweit stieg die Zahl der Millionäre 2012 um fast zehn Prozent, Nordamerika hat Asien als Kontinent mit den meisten Vermögenden wieder überrundet. Auch in Deutschland werden die Millionäre immer zahlreicher.
Mehr Reiche kann es nur dann geben, wenn es mehr Arme gibt.
Die Vermögensverteilung geht also immer weiter auseinander.
Herzlichen Glückwunsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
goldt 18.06.2013, 20:14
117.

Zitat von petsy157
Um das zu kennen habe ich lange genug in Deutschland gelebt. Hier kann ich mich verwirklichen ohne mich verstecken zu müssen. Ich kann zeigen, dass ich etwas geschafft habe und werde nicht verteufelt und als ausbeuterischer Unternehmer angegriffen. Ist leider die Tatsache die nicht nur mir in meiner Ex-Heimatstadt wiederfahren ist. Vielen Dank auch an meine Ex-Angestellten.
Ich glaube hier haben nun alle verstanden, dass sie ein toller Hecht sind, der nur an sich denkt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hokie 18.06.2013, 20:15
118.

Zitat von Palmstroem
In den 60ern war der Dollar noch 4,00 DM wert, jetzt kostet er gerade noch mal 80 ct. Oder anders gerechnet, 1960 musste man 4 Millionen DM haben, um Dollar-Millionär zu sein, heute würden 170.000 DM zum Wert von damals genügen.
aha sie vergleichen also den DM Wert von 1960 mit dem Wert des Dollars von heute?!
Macht das ihrer Ansicht nach ernsthaft Sinn?!
Wieviele deutsche Mark hat der durchschnittliche Arbeiter in den 60ern im Monat den so nach hause gebracht?

Wissen Sie was der durchschnittliche US Arbeitnehmer in den 60ern verdient hat und was er heute verdient?
Die Einkommenssteigerung hat den Kaufkraftverlust des Dollars mehr als ausgewogen.
75% der US Buerger machen sowieso niemals ausserhalb der USA Urlaub ,denn geografisch und klimatisch haben die USA alles was man sich wuenschen kann, daher kann "otto normal" dessen Rechte das spon Forum nur zu gerne fuer sich in Anspruch nimmt bzw zu verteidigen meint auch der Wechselkursverlust vollkommen egal sein!

Verglichen mit dem Rest der Welt leben alle US Buerger quasi im Paradies, sche** egal wie der Wechselkurs zum Euro gerade stehen mag und dieses daemliche gelaber von wegen
"unsere treue DM ist aber viel mehr Wert als dieser doofe greenback" nunja das ruehrt wohl vielmehr aus dem Gefuehl der eigenen Unzulaenglichkeit und Machtlosigkeit...

Der US Dollar wertet ab, weil der Staat meint ein schwacher $$ waere gut fuer die lokale Wirtschaft, ausserdem entwertet es langsam aber stetig staatliche Schuldverschreibungen in fremden/feindlichen Haenden (China etc pp), dass kann fuer uns nur gut sein.

Der US Dollar ist seit ueber 220 Jahren ununterbrochen die Waehrung der Vereinigten Staaten, das hat keine Mark geschafft und der Euro soll ersteinmal unbeschadet die naechste Dekade erleben, dann kann man weiter reden ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 18.06.2013, 20:18
119. Alle werden reicher

Zitat von maledicto
Mehr Reiche kann es nur dann geben, wenn es mehr Arme gibt. Die Vermögensverteilung geht also immer weiter auseinander. Herzlichen Glückwunsch.
Unsinn!
Nur weil der Dollar heute nur noch ein Drittel dessen wert ist wie in den Sechzigern, wird doch niemand reicher oder ärmer.
Im Gegenteil - erstaunlich ist doch, wenn berücksichtigt wird, dass mit der Wiedervereinigung gut 16 Mio. ehemalige DDR-Bürger und von 1990 bis 2011 etwa 20 Mio. neu Zugezogene - überwiegend aus Ländern, in denen zum Teil bittere Armut herrscht - auch materiell integriert werden mussten. Sie erlebten durch das soziale Netz in Deutschland innerhalb kürzester Zeit einen Wohlstandssprung, wurden aber gleichzeitig als "arm" eingestuft. Da viele neue Bürger mit kleinen Einkommen und geringen Vermögen starteten, ist das geringe Ausmaß der Zunahme von Ungleichheit umso erstaunlicher. Der Gini-Koeffizient für die Haushaltseinkommen stieg nach Berechnungen der GESIS zwischen 1991 und 2010 nur geringfügig an (von 0,264 auf 0,270).die 16 Millionen Ex-DDR-Bürger und die 20 Millionen Einwanderer aus meist bitterarmen Ländern sind in Deutschland

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 12 von 24